# Arnreiter Mühle GmbH

> Vermahlung und Veredelung von Getreide, Ölsaaten und Leguminosen zu Mehlen, Flocken, Schroten und Malzprodukten.

## Auf einen Blick

- **Ort:** Wallern an der Trattnach, Österreich
- **Website:** https://www.arnreiter-muehle.at
- **Gegründet:** 1730 (erst
- **Verfahren:** Dämpfen, Flockieren (Walzenstuhl), Extrudieren, Rösten, Kühlen, Trocknen, Schälen, Vermahlen/Mahlen, Schroten, Entspelzung, Mälzung (Einweichen, Keimung, Darren), Hydrothermischer Aufschluss / Quellmehlherstellung, Reinigung von Getreide (inkl. Steinaussonderung), Laboranalyse und Qualitätskontrolle (eigenes Labor, Ringversuche), Verpackung in Papiersäcke (teilweise mit Kunststoff-Innenfolie), PP-Big Bags sowie Loseverladung, Veredelung: Dämpfen, Flockieren, Extrudieren, Rösten, Kühlen, Trocknen, Schälen, Vermahlung/Schroten, GMP/HACCP-basiertes Qualitätsmanagement, Hauseigenes Labor & akkreditierte Laboratorien, Chargenrückverfolgbarkeit
- **Werkstoffe:** Dinkel, Soja, Roggen, Weizen, Mais, Einkorn, Hirse, Purpurweizen, Malz, Mohn, Getreide (Dinkel, Roggen, Weizen, Mais, Einkorn, Hirse, Purpurweizen)
- **Zertifikate:** IFS Food Version 8 (Higher Level, 95,77%), Bio-Zertifikat (EU 2018/848), pastus+ Futtermittelrichtlinie, IFS Food V8 (Higher Level), Bio-Zertifikat (EU 2018/848, AT-BIO-301), HACCP/GMP
- **Branchen:** Lebensmittelindustrie, Backmittelherstellung, Bäckereien, Müsli/Cerealien, Futtermittel
- **Profil:** https://amplifa-marketplace.com/anbieter/arnreiter-muehle

## Über uns

Die Arnreiter Mühle GmbH in Wallern an der Trattnach (Oberösterreich) ist ein Mühlen- und Veredelungsbetrieb, der stärkehaltige Rohstoffe wie Dinkel, Roggen, Weizen, Mais, Einkorn, Hirse und Purpurweizen sowie Ölsaaten wie Soja und Mohn verarbeitet. Das Produktspektrum umfasst Mahl- und Schroterzeugnisse, Getreideflocken, Röst- und Quellmehle, Malzprodukte, Sojamehle und Sojaschrote sowie Bio-Produkte und kundenspezifische Entwicklungen. Die Verfahrensschritte umfassen Reinigung, Entspelzung, Dämpfen, Trocknen, Flockieren auf Walzenstühlen, Extrudieren, Rösten, Schroten, Vermahlen und Mälzung. Die Produktionslinien sind vollautomatisiert und SPS-gesteuert; die Abwärme wird über einen Rotationswärmetauscher zur Beheizung genutzt. Abnahme erfolgt lose, in Big Bags oder 25-kg-Sackware; zusätzlich wird Lohnverarbeitung angeboten. Kunden stammen aus der Lebensmittelindustrie, Backmittelherstellung, Bäckereien, Müsli-/Cerealienproduktion und Futtermittelbranche.

## Verfahren & technische Grenzen

- Dämpfen
- Flockieren (Walzenstuhl)
- Extrudieren
- Rösten
- Kühlen
- Trocknen
- Schälen
- Vermahlen/Mahlen
- Schroten
- Entspelzung
- Mälzung (Einweichen, Keimung, Darren)
- Hydrothermischer Aufschluss / Quellmehlherstellung
- Reinigung von Getreide (inkl. Steinaussonderung)
- Laboranalyse und Qualitätskontrolle (eigenes Labor, Ringversuche)
- Verpackung in Papiersäcke (teilweise mit Kunststoff-Innenfolie), PP-Big Bags sowie Loseverladung

## Maschinenpark

- 1× Veredelungsanlage (Dämpfen, Flockieren, Extrudieren, Rösten, Kühlen, Trocknen, Schälen)
- 1× Röster mit Peripherie (zweite Veredelungslinie)
- Walzenstuhl
- SPS-gesteuerte, vollautomatisierte Produktionslinien (PLC-Steuerung mit Visualisierung)
- 1× Entspelzungsmaschine für Dinkel
- 1× Steinausleser (zweiter grain destoner im Veredelungsbereich)
- Silolager (Erweiterung Silo; Lagerspeicher 1.500 t plus vier runde Silos mit je 1.000 t)
- 1× Rotationswärmetauscher (Wärmerückgewinnung)
- Saugbeförderungsanlage (Umbau)

## Standorte

- Wallern an der Trattnach – Mühlen- und Veredelungsbetrieb, Mühlenshop, Verwaltung

## Historie

- 1730: Erste urkundliche Erwähnung der 'Mühle zu Wallern' als kombinierte Säge- und Getreidemühle, Teil der Pflegschaft Steinhaus bei Wels.
- 1877: Familie Hirschvogel übernimmt die Mühle und bewirtschaftet sie über zwei Generationen.
- 1890: Neue Wehranlage zum Hochwasserschutz; ab 1900 nur mehr Getreideverarbeitung, Sägebetrieb aufgegeben.
- 1923: Ersatz des Wasserrads durch eine Francis-Schachtturbine; bis 1923 wird eine Schwarzbrotbäckerei betrieben.
- 1930: Moderne Walzenstühle ersetzen die alten Mühlsteine.
- 1938: Josef und Maria Eder übernehmen die Mühle.
- 1947: Anna Eder heiratet Josef Arnreiter; der Betrieb heißt seither Arnreiter Mühle.
- 1970: Josef Arnreiter automatisiert die Mühle; Lagerkapazität 1.500 t, vier weitere Silos mit je 1.000 t.
- 1988: Installation einer Entspelzungsmaschine für Dinkel, Erhöhung der Lagerkapazität.
- 2001: Einführung von HACCP-Regelungen und Bio-Zertifizierung.
- 2003: Vollautomatisches SPS-Überwachungssystem in Betrieb; zweiter Getreidesichter.
- 2005: Walter Arnreiter jun. übernimmt die Geschäftsführung; Umwandlung in eine GmbH.
- 2022: Fördervertrag aws P2371768-VVE01: Erweiterung Silo und Umbau der Saugbeförderung; zweite Veredelungslinie (Röster) umgesetzt.

## Kontakt

- Schulstraße 8
- 4702 Wallern an der Trattnach, Österreich
- +43 7249 48136
- office@arnreiter-muehle.at
