# Bergbaudenkmal Adolf e.V.

> Erhält das Fördermaschinenhaus der Grube Adolf und betreibt ein Besucherzentrum zur Bergbautradition in Herzogenrath-Merkstein.

## Auf einen Blick

- **Ort:** Herzogenrath-Merkstein
- **Website:** https://www.bergbaudenkmal-grube-adolf.de/
- **Gegründet:** 1993
- **Verfahren:** Führungen und Vorführungen der Dampffördermaschine, Besucherzentrum mit Ausstellung, Vereins- und Kulturveranstaltungen (Mettenschicht, Erzählabend, Lichterfest), Adolfpreis, Denkmalpflege und Betreuung von Bergbaurelikten (Karbonroute)
- **Werkstoffe:** Dampffördermaschine, Gusseiserne Treibscheibe
- **Zertifikate:** Denkmalschutz
- **Branchen:** Denkmalpflege, Museums-/Bildungswesen, Bergbautraditionspflege
- **Profil:** https://amplifa-marketplace.com/anbieter/bergbaudenkmal-adolf-e-v

## Über uns

Der Bergbaudenkmal Adolf e.V. ist ein 1993 gegründeter eingetragener Verein aus Herzogenrath-Merkstein, der sich satzungsgemäß für den Erhalt des Fördermaschinenhauses der ehemaligen Steinkohlegrube Adolf des Eschweiler Bergwerksvereins einsetzt. Das 1922/1923 nach Plänen der Kölner Architekten Erberich und Scheeben errichtete Backsteingebäude ist das letzte verbliebene Gebäude der Zeche und beherbergt eine Dampffördermaschine von 1913 der Firma Gute-Hoffnungs-Hütte Sterkrade, die von Vereinsmitgliedern restauriert und seit 2001 wieder betrieben wird. Das Gebäude dient heute als Besucherzentrum im Grube-Adolf-Park mit Ausstellungen zur Lebens- und Arbeitswelt der Bergleute sowie zur Veredlung von Steinkohle. Der Verein bietet Führungen, Vorführungen der unter Pressluft betriebenen Fördermaschine und kulturhistorische Veranstaltungen wie Mettenschicht, Erzählabend und Lichterfest an. Zudem betreut er Bergbaurelikte in Herzogenrath und im Tal der Wurm entlang der Karbonroute und vergibt den Adolfpreis.

## Standorte

- Herzogenrath-Merkstein – Fördermaschinenhaus / Besucherzentrum Grube-Adolf-Park

## Historie

- 1889: Erster Spatenstich für die Grube Adolf des Eschweiler Bergwerksvereins, benannt nach Adolf von Steffens
- 1910: Planung der Werkssiedlung 'Alte Kolonie' in Streiffeld; erste Dampffördermaschine aufgestellt
- 1913: Aufnahme der Kohleförderung über den eigenen Schacht; Bezug der ersten Werkswohnungen
- 1922/1923: Errichtung des Fördermaschinenhauses des Wetterschachtes nach Entwurf von Erberich und Scheeben
- 1933: Verlängerung des Gebäudes um eine Achse und Aufstellung des Radiallüfters
- 1959: Historischer Förderhöchststand von 939.705 t Kohle
- 1972: Querschlag zur Grube Anna auf der 860-m-Sohle; Ende der Kohleförderung in Merkstein
- 1990: Letzte Befahrung am 20. August; Stilllegung der Schächte
- 1993: Gründung des Vereins Bergbaudenkmal Adolf e.V. (VR 3046 Aachen)
- 1999–2001: Instandsetzung des Fördermaschinenhauses
- 2001: Wiederinbetriebnahme der restaurierten Dampffördermaschine nach ca. 14 Jahren Stillstand
- 2007: Feierliche Übergabe des Besucherzentrums Grube-Adolf-Park am 15. September

## Kontakt

- Hans-Landrock-Straße
- 52134 Herzogenrath-Merkstein
- bergbaudenkmal-adolf@t-online.de
