# Bergwerksmuseum Grube Glasebach (AFG Harz mbH)

> Schaubergwerk und Bergwerksmuseum mit Führungen durch den historischen Altbergbau im Unterharz

## Auf einen Blick

- **Ort:** Harzgerode OT Straßberg
- **Website:** https://grubeglasebach.afgharz.eu/
- **Gegründet:** 1995
- **Verfahren:** Führungen unter Tage, Ausstellung, Außenmuseum, Gruppenführungen ab 15 Personen, Terminanfragen
- **Werkstoffe:** Fluorit (Flussspat), Quarz, Kalzit, Chalkopyrit, Arsenopyrit, Galenit, Sphalerit, Wolframit, Scheelit, Siderit, Tonschiefer (devonisch/kulmisch), Grauwacke, Grauwackenschiefer, Lamprophyr, Eichenholz
- **Branchen:** Tourismus, Museums-/Kulturbetrieb
- **Profil:** https://amplifa-marketplace.com/anbieter/bergwerksmuseum-grube-glasebach-afg-harz

## Über uns

Die Grube Glasebach in Harzgerode OT Straßberg ist ein Bergwerksmuseum und Schaubergwerk, das seit Juni 1995 von der AFG Harz mbH betrieben wird. Besucher können bei sachkundig geführten Befahrungen zwei original erhaltene Sohlen aus dem 17. und 18. Jahrhundert besichtigen. Die Führungen starten im Museum, führen zur obertägigen Radstube mit einem 9,50 Meter großen Kunstrad und anschließend unter Tage zu Ausbau- und Abbautechniken aus Eichenholz des 18. Jahrhunderts sowie zum Schrägschacht mit historischer Wasserhebetechnik zwischen der 1. und 2. Sohle. Das Gelände umfasst ein Außenmuseum mit originalen Arbeitsgeräten, eine Ausstellung zur Geschichte der Grube sowie Mineralienausstellungen. Das Museum dokumentiert den Gangerzbergbau auf dem Straßberg-Neudorfer Gangzug, auf dem historisch Fluorit (Flussspat) und weitere Erze abgebaut wurden. Gruppenführungen ab 15 Personen sind außerhalb der Öffnungszeiten auf Anmeldung möglich.

## Maschinenpark

- Kunstrad (Wasserrad/Radkunst)
- Fördergerüst (Stahl) Staßfurter Kalikombinat (Pläne)
- Pumpenanlage (historische Wasserhebetechnik)
- 2× Haspelkammer

## Standorte

- Grube Glasebach, Harzgerode OT Straßberg – Bergwerksmuseum / Schaubergwerk
- Blankenburg (Harz) – Betreibergesellschaft AFG Harz mbH

## Historie

- 1400: Bergbau in der Umgebung von Straßberg geht bis auf die Zeit um 1400 zurück; Gewinnung von Flussspat und Silber am Heidelberg.
- 1689: Erste urkundliche Erwähnung der Grube Glasebach als Seidenglanz.
- 1701: Neumutung unter Leitung von Georg Christoph von Utterodt als Vertrau auf Gott.
- 1729: Erneute Neumutung durch vier Straßberger; Betrieb als Glasebach.
- 1736: Stilllegung der Grube.
- 1752: Wiederaufnahme der Förderung durch die Straßberger Gewerkschaft.
- 1949: Der Schacht wird durch den VEB Schachtbau Nordhausen geöffnet und bis unter die fünfte Sohle abgeteuft.
- 1976: Errichtung eines zwölf Meter hohen stählernen Fördergerüsts nach Plänen des Staßfurter Kalikombinats.
- 1982: Einstellung der Flußspatförderung; Grube bleibt als Wetter- und Materialschacht offen.
- 1990: Letzte Seilfahrt am 5. Januar.
- 1995: Eröffnung der Grube Glasebach als Bergwerksmuseum im Juni.

## Kontakt

- Glasebacher Weg
- 06493 Harzgerode OT Straßberg
- 039489 226
- post@grube-glasebach.de
