# Ceramer GmbH

> Hersteller von Hochleistungspolymeren und Additiven auf Basis von Polyphenylensulfon (PPSO2) in Pulver- und Formteilform

## Auf einen Blick

- **Ort:** Bayreuth
- **Website:** https://www.ceramer.com
- **Gegründet:** 2003
- **Verfahren:** Heißpressen (Hot Pressing), Sintertechnik (Sintern), Additiv/Verstärkungsstoff für Fluorpolymere (PTFE-Compounds), Additive für technische Polymere und Duroplaste, Beschichtung mittels Flammspritzen (Thermal Spraying), Additiv für Fluorpolymere und technische Thermoplaste, Verarbeitung durch Heißpressen und Sintertechnologie, Beschichtungen via Flammspitzen (Thermal Spraying), Hochreine Typen für Halbleiter-/Elektronikanwendungen, Metallisierbarkeit
- **Werkstoffe:** Ceramer (Polyphenylensulfon PPSO2), Ceramer Plus (PPSO2, höher oxidiert), Ceramer 15, Ceramer 20, Ceramer 60, Ceramerplus 20, PTFE (Polytetrafluorethylen), LCP, PSU, PEEK, PAI, POM, PPS, PI, PEI, Polyester, Duroplaste, Ceramer (Polyphenylensulfon, CAS 31833-61-1), Ceramer 15 (15 µm), Ceramer 20 (20 µm)
- **Zertifikate:** FDA-Zulassung (Lebensmittelkontakt, 21 CFR 177.2500)
- **Branchen:** Polymere- und Beschichtungsindustrie, Halbleiter/Elektronik, Lebensmittelkontakt (FDA-zugelassen), Lebensmittelkontakt-Anwendungen (FDA-zugelassen)
- **Profil:** https://amplifa-marketplace.com/anbieter/ceramer

## Über uns

Die Ceramer GmbH produziert Hochleistungspolymere und Additive auf Basis von Polyphenylensulfon (PPSO2), die als feines, hellbeiges Pulver in verschiedenen Korngrößen (Ceramer 15, 20, 60 und Ceramer Plus 20) sowie als verpresste Halbzeuge und Formteile angeboten werden. Der Werkstoff besitzt keinen Schmelzbereich und wird daher durch Heißpressen und Sintertechnologie verarbeitet; darüber hinaus wird er als Additiv für Fluorpolymere (PTFE) und technische Thermoplaste wie LCP, PSU, PEEK, PAI, POM, PPS, PI, PEI und Polyester sowie für Duroplaste eingesetzt. Weitere Anwendungen sind Beschichtungen, die mittels Flammspritzen (Thermal Spraying) aufgebracht werden, sowie hochreine Typen für Halbleiter- und Elektronikanwendungen. Ceramer und Ceramer Plus zeichnen sich durch hohe thermische Stabilität (über 460 °C bzw. 500 °C), nahezu universelle Chemikalienbeständigkeit, inhärente Flammwidrigkeit, Metallisierbarkeit und FDA-Zulassung für Lebensmittelkontakt aus. Das Unternehmen wurde 2003 von Ticona (heute Celanese), Prof. Hans-Werner Schmidt (Universität Bayreuth) und Nikolaus Helbig gegründet und sitzt im Kompetenzzentrum für Neue Materialien in Bayreuth. Ceramer hält eine exklusive Lizenz an den Patenten der Produktlinie, die von Hoechst AG entwickelt und 1998 von Ticona eingeführt wurde.

## Verfahren & technische Grenzen

- Heißpressen (Hot Pressing)
- Sintertechnik (Sintern)
- Additiv/Verstärkungsstoff für Fluorpolymere (PTFE-Compounds)
- Additive für technische Polymere und Duroplaste
- Beschichtung mittels Flammspritzen (Thermal Spraying)

## Standorte

- Bayreuth – Hauptsitz, Produktion und Entwicklung im Kompetenzzentrum für Neue Materialien

## Historie

- 1998: Markteinführung der Ceramer-Produktlinie durch Ticona; entwickelt von Hoechst AG
- 2003: Gründung der Ceramer GmbH im Mai 2003 gemeinsam von Ticona, Prof. Hans-Werner Schmidt (Universität Bayreuth) und Nikolaus Helbig

## Kontakt

- Gottlieb-Keim-Strasse 60
- 95448 Bayreuth
- +49-(0)921-507 36-460
- info@ceramer.com
