# Deutsches Bergbau-Museum Bochum – Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen

> Forschungsmuseum und Forschungsinstitut, das die Geschichte der Gewinnung, Verarbeitung und Nutzung von Georessourcen dokumentiert.

## Auf einen Blick

- **Ort:** Bochum
- **Website:** https://www.bergbaumuseum.de
- **Gegründet:** 1930
- **Mitarbeiter:** ca. 190 (2021)
- **Verfahren:** Dauerausstellung mit vier Rundgängen (Steinkohle, Bergbau, Bodenschätze, Kunst), Anschauungsbergwerk mit Seilfahrtsimulator, Turmfahrt auf das Fördergerüst, Führungen und Workshops, Sonderausstellungen, Museumsshop, Gastronomie KUMPELS, Forschung: Archäometallurgie, Bergbaugeschichte, Materialkunde, Montanarchäologie, Forschungslabor, Montanhistorisches Dokumentationszentrum (montan.dok), Bibliothek/Archiv
- **Werkstoffe:** Archäometallurgie, Bergbaugeschichte, Materialkunde, Montanarchäologie, Forschungslabor, Montanhistorisches Dokumentationszentrum (montan.dok)
- **Branchen:** Museum/Kultur, Forschung (Montanarchäologie, Archäometrie, Bergbaugeschichte)
- **Profil:** https://amplifa-marketplace.com/anbieter/deutsches-bergbau-museum-bochum-leibniz-forschungsmuseum-fue

## Über uns

Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum (DBM), gegründet 1930, ist ein Forschungsmuseum der Leibniz-Gemeinschaft und zugleich Forschungsinstitut für Montanarchäologie und Archäometrie sowie Dokumentationszentrum und Archiv im Bereich der Montangeschichte. Es sammelt, bewahrt, erforscht, ausstellt und vermittelt das materielle Erbe des Bergbaus über und unter Tage. Auf rund 12.000 m² übertägiger Ausstellungsfläche zeigen vier Rundgänge der Dauerausstellung die Themen Steinkohle, Bergbau, Bodenschätze und Kunst. Unterhalb des Museumsgeländes erschließt ein originalgetreues Anschauungsbergwerk mit ca. 2,5 km Streckenlänge (davon 1,2 km öffentlich zugänglich) mit Seilfahrtsimulator die Welt des Bergbaus. Zu den Forschungsbereichen gehören Archäometallurgie, Bergbaugeschichte, Materialkunde, Montanarchäologie sowie das Forschungslabor und das Montanhistorische Dokumentationszentrum (montan.dok). Das Museum ist Teil der Route der Industriekultur; Träger sind die DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH und die Stadt Bochum.

## Standorte

- Bochum – Museum, Forschungsinstitut, Anschauungsbergwerk

## Historie

- 1860er: Westfälische Berggewerkschaftskasse richtet ständige Ausstellung bergbaulicher Utensilien in Bochum ein
- 1930: Gründungsvertrag für das Geschichtliche Museum des Bergbaus zwischen Stadt Bochum und Westfälischer Berggewerkschaftskasse am 1. April
- 1935: Neubau des Museumsgebäudes nach Entwürfen von Fritz Schupp und Heinrich Holzapfel
- 1937: Beginn der Abteufarbeiten für das Anschauungsbergwerk
- 1943: Zerstörung der Museumsbauten durch Luftangriffe; Anschauungsbergwerk als Luftschutzraum umgebaut
- 1946: Wiedereröffnung mit kleiner Ausstellung
- 1960: Strecken des Anschauungsbergwerks auf 2.510 Meter ausgebaut
- 1973/74: Umsetzung des Fördergerüsts der Zeche Germania nach Bochum; Aufbau der montanarchäologischen Abteilung durch Gerd Weisgerber
- 1976: Umbenennung in Deutsches Bergbau-Museum Bochum (DBM)
- 1977: Anerkennung als Forschungsmuseum durch die BLK; Aufnahme in die gemeinsame Forschungsförderung von Bund und Ländern (Blaue Liste)
- 2009: Eröffnung des Erweiterungsbaus „Schwarzer Diamant“ am 6. Dezember
- 2010: Größtes der fünf Besucherzentren im Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010
- 2016–2019: Sanierung und Umbau; Wiedereröffnung des neugestalteten Museums im Juli 2019
- 2022: Sunhild Kleingärtner wird Wissenschaftliche Direktorin

## Kontakt

- Europaplatz 1 / Am Bergbaumuseum 28
- 44791 Bochum
- +49 234 5877-126
- service@bergbaumuseum.de
