# Forschungsbrauerei Jakob

> Traditionsbrauerei in München-Perlach mit Bräustüberl, Biergarten und Kreativbrauerei Hopfenhäcker mit eigener Sudanlage.

## Auf einen Blick

- **Ort:** München (Perlach)
- **Website:** https://forschungsbrauerei.de/
- **Gegründet:** 1930
- **Verfahren:** Gastronomie (Bräustüberl, ganzjährig geöffnet), Biergarten (saisonal), Vermietung der Räumlichkeiten für Geburtstags-, Firmen- und Abschiedsfeiern, Saisonbiere zu besonderen Anlässen (Starkbieranstich, Sommerfest)
- **Werkstoffe:** Die Wahre Weiße – Hefeweißbier, Pilsissimus – Exportbier, Münchener Naturquell – Dunkel, Münchener Vollbier Hell, Hopfengestopfte Kreativbiere
- **Branchen:** Brauwesen, Gastronomie
- **Profil:** https://amplifa-marketplace.com/anbieter/forschungsbrauerei-jakob

## Über uns

Die Forschungsbrauerei in München-Perlach wurde 1930 von Gottfried Jakob gegründet, der mit experimentellen Verfahren neue Biersorten und Brauereitechnologien erforschte und dafür mehr als 50 Patente erhielt. 1936 entstand der Neubau mit einer bis heute erhaltenen Brauanlage im Turm aus Massivkupfer, die als geschütztes Industriedenkmal gilt. Im selben Jahr öffnete das Bräustüberl als „Prüfstelle“, in der Gäste die Biere verkosten können. Nach mehreren Pachtwechseln und einer zwischenzeitlichen Schließung bezog 2021 die zuvor in Haidhausen ansässige Kreativbrauerei Hopfenhäcker die Räumlichkeiten und braut mit eigener Sudanlage, während die historische Turmbrauanlage erhalten bleibt. Zum Angebot gehören ganzjährig das Bräustüberl mit Gastronomie, ein saisonaler Biergarten, saisonale Biere wie Festbier und Starkbier sowie die Vermietung der Räumlichkeiten für Geburtstags-, Firmen- und Abschiedsfeiern.

## Standorte

- München (Perlach) – Brauerei mit Bräustüberl (Gastwirtschaft, Biergarten)

## Historie

- 1930: Gründung der Forschungsbrauerei in München-Perlach durch Gottfried Jakob mit dem Ziel, neue Biersorten und Brauereiverfahren zu erforschen
- 1936: Eröffnung des Bräustüberls als „Prüfstelle“; Brauerei-Neubau mit Brauanlage im Turm aus Massivkupfer (heute geschütztes Industriedenkmal)
- 1950: Einstellung der Bier-„Forschung“; Gottfried Jakob erhielt mehr als 50 Patente
- 1958: Heinrich Jakob übernahm den Betrieb nach dem Tod Gottfried Jakobs
- 2003: Heinrich Jakob verpachtete den Betrieb an seinen Sohn Stefan Jakob
- 2010: Stefan Jakob kündigte zum Jahresende den Pachtvertrag
- 2011: Neueröffnung der Forschungsbrauerei unter neuem Besitzer (12.–15. August); Bräustüberl seitdem ganzjährig geöffnet
- 2016: Bräustüberl ab 1. Januar an die Wirtsfamilie Achhammer verpachtet; Kreativbrauerei Hopfenhäcker ab 2016 in Haidhausen ansässig
- 2018: Die Forschungsbrauerei stand leer; Bier wurde bis zur Schließung von der Brauerei Unertl im Auftrag gebraut
- 2021: Kreativbrauerei Hopfenhäcker bezog nach massiven Umbaumaßnahmen die Räumlichkeiten und nutzt eine eigene Sudanlage
