# Gebr. Löcher Glüherei GmbH

> Lohnwärmebehandlung und Glühen von Stahl, Guss, Aluminium-, Titan- und Kupferlegierungen bis 14 m Bauteillänge

## Auf einen Blick

- **Ort:** Hilchenbach
- **Website:** https://www.loecher-glueherei.de
- **Gegründet:** 1872
- **Verfahren:** Spannungsarmglühen, Weichglühen, Normalglühen, GKZ Glühen, Diffusionsglühen, Homogenisierungsglühen, Glühen von Aluminium, Grobkornglühen, Rekristallisationsglühen, Ferritisieren, Perlitglühen (Perlitisieren), Ferritisch-Perlitisches Glühen (FP-Glühen), Wasserstoff-Effusionsglühen, Vergüten, Lohnglühung / kundenindividuelle Wärmebehandlung, GKZ-Glühen, Fachberatung zu Werkstoffen und Wärmebehandlung, Temperaturmessung (Ofenraum- und Materialtemperatur)
- **Werkstoffe:** Stahl, Aluminiumlegierungen, Titanlegierungen, Kupferlegierungen, Gußeisen (spezielles, perlitisch Schockgeglüht), Sprengstoffplattierte Stahlwerkstoffe mit hohem Titan- oder Kupferanteil, Gußeisen / Guss
- **Zertifikate:** DIN EN ISO 9001:2015, AD 2000 Merkblatt HP 7/1 i. V. m. DIN EN ISO 17663 (Ofen I, III, V), ISO 9001, AD 2000 HP 7/1 / EN ISO 17663, IATF 16949, EN 9100
- **Branchen:** Behälter- und Apparatebau, Gießereien, Röhrenherstellung, Maschinenbau, Kfz-Zulieferer, Stahl- und Nicht-Eisenmetalle
- **Profil:** https://amplifa-marketplace.com/anbieter/gebr-loecher-glueherei

## Über uns

Die Gebr. Löcher Glüherei GmbH mit Sitz in Hilchenbach (Kreis Siegen-Wittgenstein) ist ein auf Lohnwärmebehandlung spezialisierter Dienstleister. Das 1872 gegründete Unternehmen war bis zum Jahr 2000 auf die Fertigung von Befestigungselementen wie Drahtstiften und Schrauben ausgerichtet und stellt seitdem vollständig auf kundenindividuelle Glühungen im Lohn um. Behandelt werden Stahlbehälter, Stahlkonstruktionen, Schweißteile, Gussstücke, Schmiedestücke, Maschinenteile und Alu-Blöcke mit Abmessungen bis 14.000 mm Länge, 4.200 mm Breite und 3.000 mm Höhe sowie Stückgewichten bis 100 t. Das Verfahrensspektrum umfasst unter anderem Spannungsarmglühen, Weichglühen, Normalglühen, GKZ-Glühen, Diffusions- und Homogenisierungsglühen, Grobkornglühen, Rekristallisationsglühen, Ferritisieren, Perlitglühen, Wasserstoff-Effusionsglühen und Vergüten. Monatlich werden je nach Auslastung 3.000 bis 4.500 t Glühgut wärmebehandelt; Aufenthaltsdauern reichen von einem Tag bis zu vierzehn Tagen. Kunden kommen aus dem regionalen und gesamtdeutschen Raum, vorwiegend aus Behälter- und Apparatebau, Gießereien, Röhrenherstellung, Maschinenbau und Kfz-Zulieferung.

## Verfahren & technische Grenzen

- Spannungsarmglühen, max. Länge 14.000 mm
- Weichglühen, max. Länge 14.000 mm
- Normalglühen, max. Länge 14.000 mm
- GKZ Glühen, max. Länge 14.000 mm
- Diffusionsglühen, max. Länge 14.000 mm
- Homogenisierungsglühen, max. Länge 14.000 mm
- Glühen von Aluminium, max. Länge 14.000 mm
- Grobkornglühen, max. Länge 14.000 mm
- Rekristallisationsglühen, max. Länge 14.000 mm
- Ferritisieren, max. Länge 14.000 mm
- Perlitglühen (Perlitisieren), max. Länge 14.000 mm
- Ferritisch-Perlitisches Glühen (FP-Glühen), max. Länge 14.000 mm
- Wasserstoff-Effusionsglühen, max. Länge 14.000 mm
- Vergüten, max. Länge 14.000 mm

## Maschinenpark

- 1× Herdwagenofen Ofen I
- 1× Herdwagenofen Ofen II
- 1× Haubenofen Ofen III
- 1× Herdwagenofen Ofen IV
- 1× Herdwagenofen Ofen V

## Standorte

- Hilchenbach – Verwaltung, Fertigung und Glüherei (Hauptstandort, Mühlenseifen 2)

## Historie

- 1872: Gründung in Hilchenbach-Vormwald durch die Herren Weiß und Münker; Herstellung von Drahtstiften.
- 1981: Übernahme und Kauf der Firma zur Herstellung von Befestigungselementen durch die Familie Löcher.
- 1982: Umbenennung in „Gebr. Löcher GmbH & Co. KG Befestigungselemente“; Kommanditisten Rudolf Löcher und Ernst-Otto Löcher.
- 1983: Neues Verwaltungs- und Fertigungsgebäude Mühlenseifen 2; Aufbau des Produktionsbereichs „Glüherei“ und Installation von Ofen I.
- 1984: TÜV-Zulassung von Ofen I nach AD 2000 Merkblatt HP7/1.
- 1994: Bau der Produktionshalle „Mühlenweg 30“.
- 1995: Installation von Ofen II.
- 1999: Firmierung als „Gebr. Löcher Glüherei GmbH & Co. KG“.
- 2000: Auflösung des Produktionsbereichs „Befestigungselemente“; vollständige Umstellung auf Lohnwärmebehandlung.
- 2004: Neue Produktionshalle mit Ofen III (Haubenofen) und Ofen IV.
- 2005: Kauf der angrenzenden Immobilie Mühlenweg 31 (ehemals Ahlborn/Tepa).
- 2007: Neue Produktionshalle und Installation von Ofen V (Herdwagenofen, Chargen bis 200 t).
- 2008: Umwandlung in Gebr. Löcher Glüherei GmbH; Geschäftsführung Rainer Löcher und Dr. Ulrich Löcher.
- 2013: Zulassung von Ofen III nach DIN EN ISO 17663 i. V. m. AD 2000 Merkblatt HP7/1.
- 2017: Zulassung der Öfen I und V nach DIN EN ISO 17663 i. V. m. AD 2000 Merkblatt HP7/1.
- 2018: Neuer Servicepartner für Wartung der Ofenanlagen; sukzessive Modernisierung der Ofensteuerungen.
- 2019: 100 % der Gesellschaftsanteile beim Gesellschafterfamilienstamm Rudolf Löcher.
- 2022: 150-jähriges Firmenjubiläum.
- 2026: Übergabe der „Heiligen Barbara“ durch Bosch-Rexroth zur 100. Glühung (perlitisches Schockglühen von Gußeisen).

## Kontakt

- Mühlenseifen 2
- 57271 Hilchenbach
- +49 (0)2733 / 8968 – 0
- info@loecher-glueherei.de
