# Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH

> Integriertes Hüttenwerk in Duisburg – Roheisen, Rohstahl, Brammen und Rundstrangguss in bis zu 2.000 Stahlsorten

## Auf einen Blick

- **Ort:** Duisburg
- **Website:** https://hkm.de/
- **Gegründet:** 1990
- **Mitarbeiter:** 3093
- **Verfahren:** Brammenguss (Brammenstrangguss), Rundstrangguss, Roheisenerzeugung (Hochofen), Koksherstellung, Sinterherstellung, Stahlerzeugung im Stahlwerk (LD-/Konverterverfahren), Produktion von Brammen und Rundstrangguss (bis zu 2.000 Stahlsorten), Roheisenproduktion (Hochofen), Kokerei, Sinteranlage, Belieferung des Kraftwerks Duisburg-Huckingen mit Kokerei- und Gichtgas
- **Werkstoffe:** Stahl (Rohstahl), Roheisen, Koks, Sinter, Brammen, Rundstrangguss, Rohstahl (bis zu 2.000 Stahlsorten)
- **Branchen:** Automobilindustrie, Rohrindustrie, Stahlverarbeitungsindustrie, Maschinenbau
- **Profil:** https://amplifa-marketplace.com/anbieter/huettenwerke-krupp-mannesmann

## Über uns

Die Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH (HKM) betreiben ein integriertes Hüttenwerk im Duisburger Süden und gehören zu 100 Prozent zum Salzgitter-Konzern. Das Unternehmen erzeugt Roheisen in zwei Hochöfen und Stahl im LD-Konverterverfahren und gießt daraus Brammen sowie Rundstrangguss in bis zu 2.000 Stahlsorten. Die Wertschöpfungskette umfasst eigene Sinteranlagen und eine Kokerei mit zwei Batterien (2,3 Mio. t Koks/Jahr); Kokerei- und Gichtgas versorgen das Kraftwerk Duisburg-Huckingen. Abnehmer sind die Gesellschafter, die das Vormaterial zu nahtlosen Rohren, Großrohren, Karosseriebauteilen und Schmiedekomponenten weiterverarbeiten; Kundenbranchen sind Automobil-, Rohr- und Stahlverarbeitungsindustrie sowie Maschinenbau. HKM trägt rund 12 % zur deutschen Rohstahlerzeugung bei und beschäftigt 3.093 Mitarbeiter (2021) bei einem Umsatz von 3.136,0 Mio. €. Geplant ist die Stilllegung der Hochöfen und der Bau eines Elektrolichtbogenofens mit 2–2,5 Mio. t Jahreskapazität zur CO₂-reduzierten Stahlproduktion bis 2029.

## Verfahren & technische Grenzen

- Brammenguss (Brammenstrangguss)
- Rundstrangguss
- Roheisenerzeugung (Hochofen)
- Koksherstellung
- Sinterherstellung
- Stahlerzeugung im Stahlwerk (LD-/Konverterverfahren)

## Maschinenpark

- 2× Hochofen
- LD-Stahlwerk / Konverter
- Stranggussanlage Brammenfertigung
- Stranggussanlage Rundfertigung
- 2× Kokerei
- Sinteranlage
- 1× Elektrolichtbogenofen (geplant, Kapazität 2–2,5 Mio. t/Jahr)

## Standorte

- Duisburg – Integriertes Hüttenwerk, Hauptsitz

## Historie

- 1909: Schulz-Knaudt errichtet ein Siemens-Martin-Stahlwerk in Duisburg-Huckingen (ca. 110.000 t Rohstahl/Jahr)
- 1914: Übernahme des Werks durch die Mannesmannröhren-Werke AG / Fusion mit Mannesmann
- 1929: Errichtung der Sinteranlagen und Hochöfen
- 1932: Umbenennung in Heinrich-Bierwes-Hütte
- 1987: Beschluss von Krupp und Mannesmann zur Zusammenführung ihrer Duisburger Stahlstandorte
- 1990: Gründung der Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH
- 1993: Schließung des Rheinhausener Werks, Konzentration auf Standort Huckingen/Hüttenheim
- 2006: Investition von 40 Mio. € in Kohleeinblasung statt Schweröleinblasung im Hochofen
- 2010: Bekanntgabe der Kokereierweiterung (400 Mio. €) – bis dato größte Einzelinvestition
- 2014: Inbetriebnahme der zweiten Kokereibatterie (Jahresproduktion 2,3 Mio. t Koks)
- 2016: Neuzustellung des Hochofens B für 120 Mio. €
- 2026: thyssenkrupp (50 %) und Vallourec (20 %) verkaufen ihre Anteile an die Salzgitter AG; geplante Hochofenstilllegung und Bau eines Elektrolichtbogenofens (2–2,5 Mio. t/Jahr)

## Kontakt

- Ehinger Straße 200
- 47259 Duisburg
- +49 (0)203-999-01
- post@hkm.de
