# Kaspar Weiss GmbH & Co. KG Sand- und Kieswerke

> Gewinnung, Aufbereitung und Veredelung von Quarzsand und Kies in Werken in Rodgau und Babenhausen

## Auf einen Blick

- **Ort:** Aschaffenburg
- **Website:** https://www.kieswerke-weiss.de
- **Gegründet:** 1939
- **Verfahren:** Gewinnung von Quarzsand und Kies mit Schwimmgreiferanlagen (Abbau unter dem Grundwasserspiegel), Transport des Materials über schwimmende Gurtförderanlagen, Aufbereitung: mehrfaches Waschen des Rohkieses, Siebung in verschiedene Korngrößenklassen (Fraktionen 0-0,5 mm, 0-1 mm, 0-2 mm, 0-4 mm, 2-4 mm, 4-8, Hydroklassierung, Veredelung von Quarzsand und Kies, Lagerung in Silos und auf Freihalden, Verwiegung von Sand und Kies, Werkseigene Produktionskontrolle (WPK) gemäß DIN EN 12620, DIN EN 13139, DIN EN 13043 (wöchentliche, Gewinnung, Aufbereitung und Veredelung von Quarzsand und Kies, Lieferung ab Werk oder mit eigenem Fuhrpark, Big-Bag-Lieferung, Rekultivierung der Abbauflächen, Werkseigene Produktionskontrolle (WPK), tägliche Kontrollgänge und wöchentliche Probenahmen
- **Werkstoffe:** Quarzsand (Mainquarzsand), Kies (Gesteinskörnung), Schotter, Rohkies, Mainquarzsand
- **Zertifikate:** Werkseigene Produktionskontrolle (WPK) DIN EN 12620/13139/13043
- **Branchen:** Beton- und Baustoffindustrie, Straßenbau, Fertigteilherstellung, Bauchemie, Wasseraufbereitung
- **Profil:** https://amplifa-marketplace.com/anbieter/kaspar-weiss-sand-und-kieswerke

## Über uns

Die Kaspar Weiss GmbH & Co. KG Sand- und Kieswerke ist ein 1939 gegründetes, unabhängiges Familienunternehmen mit Sitz in Aschaffenburg-Goldbach und Kieswerken in Rodgau Nieder-Roden und Babenhausen. Der Unternehmensschwerpunkt liegt auf der Gewinnung, Aufbereitung und Veredelung von Quarzsand und Kies aus Lagerstätten im Hanauer Becken. Der Abbau erfolgt mit Schwimmgreiferanlagen unter dem Grundwasserspiegel; der Transport an Land geschieht über schwimmende Gurtförderanlagen. In den Aufbereitungsanlagen wird der Rohkies mehrfach gewaschen, durch Siebung und Hydroklassierung in Korngrößenklassen von 0–0,5 mm bis 8–16 mm zerlegt und in Silos oder auf Freihalden gelagert. Die Produkte werden lose oder in Big Bags ab Werk oder mit eigenem Fuhrpark geliefert; Hauptabsatzgebiet ist die Beton- und Baustoffindustrie im Rhein-Main-Gebiet, daneben Bauchemie und Wasseraufbereitung. Nach dem Abbau werden die Flächen rekultiviert; 2025 nahm das Unternehmen am Kieswerk Rodgau eine schwimmende Photovoltaikanlage mit bis zu 2,1 MW in Betrieb.

## Verfahren & technische Grenzen

- Gewinnung von Quarzsand und Kies mit Schwimmgreiferanlagen (Abbau unter dem Grundwasserspiegel)
- Transport des Materials über schwimmende Gurtförderanlagen
- Aufbereitung: mehrfaches Waschen des Rohkieses
- Siebung in verschiedene Korngrößenklassen (Fraktionen 0-0,5 mm, 0-1 mm, 0-2 mm, 0-4 mm, 2-4 mm, 4-8
- Hydroklassierung
- Veredelung von Quarzsand und Kies
- Lagerung in Silos und auf Freihalden
- Verwiegung von Sand und Kies
- Werkseigene Produktionskontrolle (WPK) gemäß DIN EN 12620, DIN EN 13139, DIN EN 13043 (wöchentliche

## Maschinenpark

- Schwimmgreiferanlage
- Schwimmende Gurtförderanlage
- 2× Kiesaufbereitungsanlage
- Aufbereitungsanlage mit zwei Schwimmgreiferanlagen
- Aufbereitungs- und Siebanlage (Siloanlage und Siebturm)
- Saugbagger
- Druckluftbagger
- 1× Betonpumpe
- Eigener Fuhrpark (LKW für Lieferungen)

## Standorte

- Aschaffenburg-Goldbach – Sitz und Verwaltung
- Rodgau Nieder-Roden – Kieswerk/Produktion
- Babenhausen – Kieswerk/Produktion

## Historie

- 1939: Gründung durch Kaspar Weiß; erster Abbau in Mainaschaff, Abbau und Lieferung zunächst per Hand und Traktor
- 1951: Sohn Franz Weiß tritt in die Firma ein
- ca. 1950–195: Verlegung des Abbaus nach Dettingen
- Ende 1950er: Erschließung des Abbaugebiets Alzenau (Meerhofsee); erste Schwimmgreiferanlage in Betrieb
- 1964: Beginn des Abbaus in Großwelzheim (heute Karlstein); neue Aufbereitungsanlage und erstmals Verwiegung von Sand und Kies
- 1965: Kiesaufbereitungsanlage in Kahl/Main errichtet; Abbau dort bis 1975, danach Rekultivierung und Rückgabe der Seen an den Verpächter
- 1969: Sohn Paul Weiß tritt in die Firma ein
- 1972: Kaspar Weiß geht in den Ruhestand; Franz und Paul Weiß leiten gemeinsam die Firma; Erneuerung der Aufbereitungsanlage Karlstein, Abbau Hörstein (ca. 110 ha)
- 1974: Übernahme des Abbaugeländes der Firma Höllein in Babenhausen (heute ca. 55 ha); Aufbereitungsanlage mit zwei Schwimmgreiferanlagen errichtet
- 1976: Übernahme der Firma Schüttler in Nieder-Roden (heute Rodgau)
- 2005: Erweiterung des Abbaugeländes Babenhausen um ca. 26 ha
- 2017: Erneuerung der Silo- und Verladeanlage inklusive neuem Siebturm im Kieswerk Rodgau Nieder-Roden
- 2025: Installation einer schwimmenden Photovoltaikanlage (ca. 10.000 m², bis zu 2,1 MW) am Kieswerk Rodgau, Investition ca. 2,5 Mio. €

## Kontakt

- Weichertstraße 5
- 63741 Aschaffenburg
- +49 6021 5904-0
- verwaltung@kieswerke-weiss.de
