# Klosterbrauerei Reutberg eG

> Bayerische Genossenschaftsbrauerei in Sachsenkam – Bier und alkoholfreie Getränke seit 1677

## Auf einen Blick

- **Ort:** Sachsenkam
- **Website:** https://www.klosterbrauerei-reutberg.de
- **Gegründet:** 1924
- **Verfahren:** Gastronomie (Wirtshaus & Biergarten), Fass- und Flaschenabfüllung (Flaschenabfüllung seit 1991 bei Brauerei Aying)
- **Werkstoffe:** Brauwasser aus klostereigenen Quellen, Hopfen aus der Hallertau, Gerste, Sudkessel und Läuterbottich aus Massivkupfer (1937)
- **Branchen:** Brauwesen, Gastronomie
- **Profil:** https://amplifa-marketplace.com/anbieter/klosterbrauerei-reutberg-eg

## Über uns

Die Klosterbrauerei Reutberg eG ist eine Brauerei in Sachsenkam-Reutberg im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen in Oberbayern, unmittelbar neben dem Franziskanerinnenkloster Reutberg. Sie wurde 1924 von 42 Genossen als Brauereigenossenschaft gegründet und braut seit 1677 am Klosterstandort; das Wasser stammt bis heute aus klostereigenen Quellen, der Hopfen aus der Hallertau. Das Sortiment umfasst rund zwölf Biere, darunter Kloster Hell, Export Hell, Kloster Märzen, Heller Bock, Josefi Bock, Kloster Weiße, Daisenberger Dunkle Weiße, Weißbier-Bock, Kloster Pils und Jubiläumssud, sowie alkoholfreie Getränke, deren Herstellung 1968 begann. Gebraut wird im Läuterbottich und Sudkessel aus Massivkupfer von 1937; 2017 investierte die Brauerei in sieben neue Edelstahltanks. Der Ausstoß lag 2017 bei über 22.000 hl und 2018 bei etwa 21.400 hl. Zur Brauerei gehören das Bräustüberl Kloster Reutberg sowie das Reutberg-Stüberl in Bad Tölz; jährlich werden zwei bis drei Schiffscontainer nach Santa Monica in die USA verschifft.

## Standorte

- Sachsenkam – Brauerei, Stammwerk; Gastronomie (Bräustüberl Kloster Reutberg, Wirtshaus & Biergarten)

## Historie

- 1618: Gründung des Klosters Reutberg
- 1677: Erste Brauerei auf dem Klostergelände, vor allem zur Verköstigung der Pilger
- 1835: Wiedererrichtung des Klosters nach der Säkularisation mit verliehenem „fremden Braurecht“
- 1901: Neubau der Brauerei außerhalb des Klosters an heutiger Stelle
- 1906: Neueinrichtung und Modernisierung der Brauerei (u. a. Kühlschiff, Schrotmühle)
- 1924: Gründung der Klosterbrauerei Reutberg eG am 23. Oktober durch 42 Genossen; Ausstoß 3.364 hl im ersten Jahr
- 1929: Ausstoß steigt auf 9.000 hl
- 1950: Aufkauf des Weiße Bräu Bad Aibling
- 1953: Erwerb der Liegenschaft des heutigen Reutberg-Stüberls in Bad Tölz
- 1968: Ausstoß erreicht 35.000 hl; Beginn der Herstellung alkoholfreier Getränke
- 1987: Abwehr einer geplanten Fusion/Übernahme, maßgeblich durch Hans Kappelsberger
- 1991: Maschinelle Flaschenabfüllung erfolgt seitdem bei der Brauerei Aying
- 2005: Zeitweise einzige verbliebene Brauerei des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen
- 2017: Investition in sieben neue Edelstahltanks; über 22.000 hl Ausstoß bei zwölf Sorten; 5.230 Genossen
- 2018: Ausstoß ca. 21.400 hl; Drehort der Serie Hubert und Staller

## Kontakt

- Am Reutberg 3
- 83679 Sachsenkam
- +49 8021 258
