# König Ludwig GmbH & Co. KG Schloßbrauerei Kaltenberg

> Brauerei der Marken König Ludwig und Kaltenberg mit Braustandorten in Fürstenfeldbruck, Kaltenberg und Holzkirchen

## Auf einen Blick

- **Ort:** Fürstenfeldbruck
- **Website:** https://www.koenig-ludwig-brauerei.com
- **Gegründet:** 1871
- **Verfahren:** Lizenzvergabe für weltweite Brauung und Vertrieb der Marke Kaltenberg, Verkauf ab Rampe (Abholung), Ausschank/Veranstaltungen (Kaltenberger Ritterturnier)
- **Werkstoffe:** Bier nach bayerischem Reinheitsgebot
- **Branchen:** Getränkeindustrie, Brauwesen, Gastronomie/Hotellerie, Einzelhandel (Getränkehandel)
- **Profil:** https://amplifa-marketplace.com/anbieter/koenig-ludwig-schlossbrauerei-kaltenberg

## Über uns

Die König Ludwig GmbH & Co. KG Schloßbrauerei Kaltenberg ist eine mittelständische bayerische Brauerei mit Hauptsitz in Fürstenfeldbruck. Sie ist aus der Schlossbrauerei Kaltenberg hervorgegangen und geht auf das Haus Wittelsbach zurück, das bereits 1260 eine erste Brauerei betrieb. Produziert wird Bier unter den Marken König Ludwig, Kaltenberg und Holzkirchner Oberbräu, darunter Weißbiere, Dunkel, Hell, Pils und Bockbiere. Die Brauerei betreibt Produktionsstandorte in Fürstenfeldbruck (Marthabräu, Verwaltung und Großteil der Produktion), auf Schloss Kaltenberg sowie in Holzkirchen (Oberbräu). 2004 wurden rund 340.000 hl gebraut, davon 100.000 hl in Kaltenberg. Seit 2001 ist das Unternehmen ein 50/50-Joint-Venture zwischen Luitpold Prinz von Bayern und der Warsteiner Brauerei; über die König Ludwig International GmbH & Co. KG werden Lizenzrechte zur weltweiten Brauung und zum Vertrieb der Marke Kaltenberg vergeben. Produkte werden ab Rampe verkauft und an Gastronomie, Getränkehandel und Endkunden geliefert.

## Standorte

- Fürstenfeldbruck – Verwaltung und Großteil der Produktion (Marthabräu, seit 1980)
- Kaltenberg (Gemeinde Geltendorf) – Schlossbrauerei, Produktionsstandort
- Holzkirchen – Brauerei Oberbräu, Produktionsstandort (seit 2007)

## Historie

- 1260: Haus Wittelsbach gründet erste Brauerei
- 1292: Herzog Rudolph erbaut Schloss Kaltenberg
- 1871: Schlossbrauerei in heutiger Form eröffnet
- 1920: Beitritt zur Münchener Unionsbrauerei (heute Löwenbräu)
- 1955: Schloss und Brauerei zurück in Besitz der Familie Wittelsbach
- 1976: Luitpold Prinz von Bayern übernimmt Schloss und Brauerei; Spezialisierung auf dunkles Bier
- 1979: Erstes Kaltenberger Ritterturnier
- 1980: Übernahme der Marthabräu in Fürstenfeldbruck
- 2001: 50/50-Joint-Venture zwischen Luitpold Prinz von Bayern und der Warsteiner Brauerei
- 2003: Kooperation mit der Postbrauerei Thannhausen
- 2004: Produktion von 340.000 hl, davon 100.000 hl in Kaltenberg
- 2007: Übernahme des Holzkirchner Oberbräu
- 2024/25: Braustandort Thannhausen (18 Mitarbeiter) aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben
