# M. Busch GmbH & Co. KG

> Eisenguss und mechanische Bearbeitung von Bremsscheiben, Bremstrommeln, Schwungrädern und Getriebegehäusen seit 1830.

## Auf einen Blick

- **Ort:** Bestwig
- **Website:** https://www.m-busch.de/de/
- **Gegründet:** 1830
- **Verfahren:** Eisenguss (Grauguss/Sphäroguss), Mechanische Bearbeitung / Dreherei (CNC-Drehen), Bearbeitung von Bremsscheiben und Bremstrommeln (ca. 1 Mio. Stück/Jahr), Kernmacherei (Furanharzformen, automatisierte Fertigung), Modellbau, Montage (Achsmontage), Blechfertigung, Eisenguss (Gießerei), Mechanische Bearbeitung / Zerspanung, Entwicklung/Konstruktion von Gussteilen, CNC-Dreherei, Kernmacherei
- **Werkstoffe:** Eisenguss / Gusseisen, Grauguss (Graugießerei, historisch), Sphäroguss (Joint Venture Sphärogießerei Busch-Rába), Grauguss, Sphäroguss, Eisenguss, Sandguss
- **Zertifikate:** 100% Recycling (Recyclingfähiges Gussmaterial laut Eigenaussage)
- **Branchen:** Fahrzeugbau (LKW, PKW-Anhänger, Nutzfahrzeuge), Automotive, Landwirtschaftliche Fahrzeuge (historisch)
- **Profil:** https://amplifa-marketplace.com/anbieter/m-busch

## Über uns

Die M. Busch GmbH & Co. KG mit Sitz in Bestwig im Sauerland ist ein Hersteller von Eisengussteilen und bearbeiteten Fertigteilen. Das Unternehmen fertigt in zwei Werken in Bestwig und Meschede-Wehrstapel Gussteile wie Bremstrommeln, Bremsscheiben, Schwungräder und Getriebegehäuse. Die Wertschöpfung umfasst Entwicklung und Konstruktion von Gussteilen, Modellbau, Kernmacherei mit Furanharzformen, Eisenguss in Sandgussverfahren sowie CNC-Bearbeitung und Montage. Das Schmelzbetriebszentrum liegt in Meschede-Wehrstapel, wo unter anderem ein Kupolofen, Induktions- und Mittelfrequenzöfen sowie mehrere Gießereianlagen betrieben werden; im Werk Bestwig erfolgt unter anderem die Bearbeitung der Bremsscheiben und Bremstrommeln. Hauptkunde und Gesellschafterin ist die BPW Bergische Achsen KG, Abnehmerbranchen sind der Fahrzeugbau für LKW, PKW-Anhänger und Nutzfahrzeuge. Die bearbeiteten Bremsscheiben und Bremstrommeln werden nach Unternehmensangaben mit rund einer Million Stück pro Jahr in den globalen Markt geliefert.

## Verfahren & technische Grenzen

- Eisenguss (Grauguss/Sphäroguss)
- Mechanische Bearbeitung / Dreherei (CNC-Drehen)
- Bearbeitung von Bremsscheiben und Bremstrommeln (ca. 1 Mio. Stück/Jahr), Losgröße ?–ca. 1 Mio. Stück pro Jahr
- Kernmacherei (Furanharzformen, automatisierte Fertigung)
- Modellbau
- Montage (Achsmontage)
- Blechfertigung

## Maschinenpark

- 1× CNC-Drehmaschine
- 2× Netzfrequenz-Induktions-Tiegelofen
- 1× Kupolofen mit Warmhalteofen
- 1× Formatic-Formanlage (Gießerei II) Formatic
- 1× Gießerei III (Sandaufbereitung, Form- und Gießstrecke, Ausleeranlage, Gussnachbehandlung)
- 1× Gießerei 4 (G4) für Bremsscheiben
- 1× Gießofen (Gießerei 4)
- 1× Mittelfrequenzofen
- 1× Gießereiversuchsanlage (Furanharzformen)
- Hydraulische Hämmer und Pressen (Freiformschmiede)
- Bearbeitungsmaschinen für Bremsscheiben und Bremstrommeln
- 1× Durchlauftrockenofen (Kernmacherei)

## Standorte

- Bestwig – Werk: Verwaltung, Fertigung, mechanische Bearbeitung, Lager
- Meschede-Wehrstapel – Werk: Gießerei, Schmelzbetrieb, Bearbeitung, Lager/Verladung

## Historie

- 1830: Schmiedemeister Michael Busch übernimmt eine Sensenschmiede im Nierbachtal; Herstellung eisenbereifter Achsen für landwirtschaftliche Gespanne.
- 1860: Hammerwerk und Graugießerei auf dem heutigen Betriebsgelände in Meschede-Wehrstapel.
- 1890: Vier Gründerenkel errichten in Bestwig eine Fabrik für Last- und Patentachsen.
- 1924: Zusammenschluss der Werke zur M. Busch AG.
- 1929: 500 Mitarbeiter; einer der namhaften deutschen Hersteller von Lastachsen.
- 1935: Umwandlung in eine Kommanditgesellschaft.
- 1945: 90 % der Anlagen in Wehrstapel durch Bomben zerstört; anschließend Wiederaufbau.
- 1960: Bergische Achsenfabrik Fritz Kotz und Söhne, Wiehl, wird Mitgesellschafter.
- 1968: Dipl.-Ing. Hans-Peter Busch und Dr. Horst Schmitz-Dörner werden Geschäftsführer.
- 1983: Inbetriebnahme eines neuen Kupolofens; jährliche Schmelzleistung ca. 70.000 t.
- 1998: Vollständige Übernahme durch die BPW Bergische Achsen KG und beteiligte Gesellschafter.
- 1999: Wolfgang Krappe wird Geschäftsführer.
- 2001: Gießerei steigert Leistung um 20 % durch umfangreiche Investition.
- 2003: Erstmals mehr Bremsscheiben als Bremstrommeln gefertigt.
- 2004: Neubau der Gießerei 4 (G4) für Bremsscheiben, Investition ca. 15 Mio. Euro.
- 2005: Einführung des Entgeltrahmenabkommens (ERA) als erstes metallverarbeitendes Unternehmen in NRW.
- 2008: Joint Venture mit Rába Rt: Gründung der Busch-Rába Kft, Sphärogießerei in Győr, Ungarn.
- 2010: BPW übernimmt die Rába-Anteile; Umbenennung in Busch-Hungária Kft.
- 2011: Anschaffung eines neuen Mittelfrequenzofens im Schmelzbetrieb Wehrstapel.
- 2015: Bau der Halle 6 in Bestwig; Investitionen in neue Bearbeitungsmaschinen für Bremsscheiben und Bremstrommeln.

## Kontakt

- Ruhrstraße 1
- 59909 Bestwig
- 02904 988-0
- info@m-busch.de
