# Mechanische Werkstätten Harkort & Co.

> Eine der ersten Maschinenfabriken Deutschlands: Dampfmaschinen, Walzwerksanlagen und Maschinenteile sowie eigener Hochofen-, Puddel- und Blechwalzbetrieb

## Auf einen Blick

- **Ort:** Wetter a. d. Ruhr
- **Website:** https://friedrich-cnc.de/
- **Gegründet:** 1819-09-18
- **Mitarbeiter:** 325
- **Verfahren:** Herstellung von Dampfmaschinen, Herstellung von Walzwerksanlagen, Blechwalzen (Blechwalzwerk), Puddel- und Walzwerk, Hochofenbetrieb (Hochofen, Hochofenwerk Henriettenhütte), Kupferhammerwerk, Fertigung von Maschinenteilen, Dampfmaschinenbau, Walzwerksanlagen, Blechwalzwerk, Hochofenbetrieb, Maschinenteile, Konstruktion
- **Werkstoffe:** Kupfer, Eisen, Stahl, Blech
- **Branchen:** Maschinenbau, Bergbau/Hüttenwesen, Eisenverarbeitung
- **Profil:** https://amplifa-marketplace.com/anbieter/mechanische-werkstaetten-harkort

## Über uns

Die Mechanischen Werkstätten Harkort & Comp. wurden am 18. September 1819 von Johann Heinrich Daniel Kamp und Friedrich Harkort in den Ruinen der Burg Wetter oberhalb von Wetter an der Ruhr gegründet und zählten zu den ersten Maschinenfabriken Deutschlands. Nach englischem Vorbild und zunächst mit überwiegend englischen Fachkräften stellte das Unternehmen Dampfmaschinen her; 1821 waren bereits zehn verschiedene Modelle im Angebot. Daneben fertigte die Fabrik Maschinenteile, Walzen, Öfen, Treppengeländer, Bügeleisen, Grabkreuze sowie Walzwerksanlagen. Am Standort Wetter entstanden ab 1826 ein Hochofen, 1827 ein Puddel- und Walzwerk sowie ein Blechwalzwerk; 1829/30 kam das Hochofenwerk Henriettenhütte bei Olpe hinzu. Zu den Werkstoffen zählten Eisen, Stahl und Kupfer, das im Kupferhammerwerk in Hinsbeck verarbeitet wurde. Niederlassungen bestanden in Magdeburg, Berlin und Elberfeld. 1906 wurde der Betrieb von der Märkischen Maschinenbauanstalt Ludwig Stuckenholz übernommen und ging 1910 in der Deutschen Maschinenfabrik AG, der späteren Demag, auf.

## Verfahren & technische Grenzen

- Herstellung von Dampfmaschinen
- Herstellung von Walzwerksanlagen
- Blechwalzen (Blechwalzwerk)
- Puddel- und Walzwerk
- Hochofenbetrieb (Hochofen, Hochofenwerk Henriettenhütte)
- Kupferhammerwerk
- Fertigung von Maschinenteilen

## Maschinenpark

- 1× Dampfmaschine
- Blechwalzwerk
- 1× Hochofen
- Puddel- und Walzwerk
- Hochofenwerk (Henriettenhütte)
- Kupferhammerwerk

## Standorte

- Wetter a. d. Ruhr – Hauptwerk: Maschinenfabrik, Blechwalzwerk, Hochofen, Puddel- und Walzwerk
- Olpe – Hochofenwerk (Henriettenhütte)
- Magdeburg – Niederlassung/Betrieb
- Berlin – Niederlassung/Betrieb
- Elberfeld – Niederlassung (Julius Blank)

## Historie

- 1819: Gründung der Mechanischen Werkstätten Harkort & Comp. durch Johann Heinrich Daniel Kamp und Friedrich Harkort in den Ruinen der Burg Wetter; eine der ersten Maschinenfabriken Deutschlands.
- 1821: Zehn verschiedene Dampfmaschinenmodelle im Angebot bis zu einem Preis von 23.000 Taler.
- 1826: Errichtung eines Hochofens in Wetter.
- 1827: Errichtung eines Puddel- und Walzwerks.
- 1829: Bau des Hochofenwerks Henriettenhütte bei Olpe.
- 1834: Ausscheiden Friedrich Harkorts am 10. Januar nach finanziellen Problemen; Johann Heinrich Daniel Kamp übernimmt die Führung.
- 1837: Eintritt von Hermann Kamp in die Firma.
- 1841: Julius Blank tritt als leitender Kaufmann in die Firma Kamp & Co. ein.
- 1851: Otto und Hermann Kamp sowie Julius Blank übernehmen die Firma von Johann Heinrich Daniel Kamp.
- 1853: Julius Blank wird alleiniger Inhaber der Firma Kamp & Co.
- 1865: Tod Julius Blanks; Söhne Heinrich Blank und Julius Blank d. J. werden Teilhaber, Alfred Trappen wird Prokurist.
- 1869: 50-jähriges Jubiläum mit 25 Angestellten und 300 Arbeitern in Anwesenheit Friedrich Harkorts.
- 1873: Überführung in eine Aktiengesellschaft wegen Kapitalknappheit.
- 1896: Rücktritt Heinrich Blanks; Alfred Trappen führt die Firma weiter.
- 1906: Übernahme durch die Märkische Maschinenbauanstalt Ludwig Stuckenholz unter Leitung von Wolfgang Reuter.
- 1910: Vereinigung mit anderen Unternehmen zur Deutschen Maschinenfabrik AG mit Sitz in Duisburg, später Demag.
- 1973: Demag wird durch Mannesmann übernommen.
