# Ottakringer Brauerei AG

> Brauerei in Wien-Ottakring: Bier, Mineralwasser und Getränkevertrieb seit 1837

## Auf einen Blick

- **Ort:** Wien (Ottakring, 16. Bezirk)
- **Website:** https://www.ottakringerbrauerei.at/de/
- **Gegründet:** 1837
- **Verfahren:** Brauereiführungen, Veranstaltungen/Eventlocation (Alte Technik), Onlineshop (Bier, Merchandise), Biermarke für Events/Sponsoring
- **Werkstoffe:** Biersorten, Dosenbier, Grüne Schulterflasche, Drehkorkenverschluss
- **Branchen:** Brauwesen, Getränkeindustrie, Veranstaltungen
- **Profil:** https://amplifa-marketplace.com/anbieter/ottakringer-brauerei

## Über uns

Die Ottakringer Brauerei AG ist eine unabhängige Großbrauerei im 16. Wiener Gemeindebezirk Ottakring und die letzte verbliebene Großbrauerei Wiens. Gegründet 1837 von Müllermeister Heinrich Plank, wurde das Unternehmen ab 1850 von der Familie Kuffner zur Großbrauerei ausgebaut und befindet sich heute im Besitz der Familien Wenckheim, Menz, Trauttenberg und Pfusterschmid. Das Produktsortiment umfasst Biere wie Ottakringer Helles, Goldfassl, Zwickl, Null Komma Josef (alkoholfrei), Bock, Dunkles und Radler sowie Dosenbier unter der Bezeichnung 16er Blech; Mineralwasser wird über die Schwesterfirma Vöslauer Mineralwasser AG vertrieben. Seit 1989 setzt die Brauerei grüne Schulterflaschen ein, seit 1997 als erste österreichische Brauerei Drehkorkenverschlüsse. Neben der Getränkeproduktion dient der Standort als Eventlocation, bietet Brauereiführungen an und betreibt einen Onlineshop für Bier und Merchandise. Die Brauerei sponsert seit Jahren den Fußballverein SK Rapid Wien und ist seit 2021 Mitgründerin des Vereins der Unabhängigen Privatbrauereien Österreichs.

## Standorte

- Wien (Ottakring) – Brauerei / Produktionsstandort, Eventlocation, Shop

## Historie

- 1837: Gründung als Planksche Brauerei durch Müllermeister Heinrich Plank; Braubewilligung durch Stift Klosterneuburg
- 1850: Übernahme durch Ignaz und Jakob Kuffner; Ausbau zur Großbrauerei (Ausstoß 18.318 hl auf 64.183 hl in 10 Jahren)
- 1882: Moriz von Kuffner übernimmt Brauereianteile; Ausstoßsteigerung auf über 350.000 hl (1913)
- 1905: Umwandlung in eine Aktiengesellschaft
- 1938: Zwangsale an Gustav Harmer wegen jüdischer Herkunft von Moriz Kuffner (14 Mio. Schilling)
- 1977: Austritt aus dem österreichischen Bier-Kartell, wesentlicher Beitrag zu dessen Sprengung
- 1986: Börsengang; Erwerb der Brauerei Kapsreiter in Schärding
- 1989: Einführung der grünen Schulterflaschen
- 1991: Markteinführung alkoholfreies Null Komma Josef (Marktführer im Segment)
- 1997: Als erste österreichische Brauerei Einsatz von Drehkorkenverschlüssen
- 2010: Umstrukturierung: Ottakringer Brauerei AG und Vöslauer Mineralwasser AG werden Töchter der Ottakringer Getränke AG
- 2014: Produktionseinstellung der Tochter Innstadt Brauerei (Passau)
- 2016: Führung durch Matthias Ortner und Tobias Frank
- 2017: Verkauf der ungarischen Brauerei Pécsi Sörfőzde Zrt abgeschlossen
- 2021: Mitgründung des Vereins der Unabhängigen Privatbrauereien Österreichs
