# Otto Martin Maschinenbau GmbH & Co. KG

> Hersteller von präzisen Holzbearbeitungsmaschinen – Formatkreissägen, Hobelmaschinen, Fräsen und Schleifmaschinen aus Ottobeuren.

## Auf einen Blick

- **Ort:** Ottobeuren
- **Website:** https://martin.info
- **Gegründet:** 1922
- **Mitarbeiter:** 161
- **Verfahren:** Sägen (Formatkreissägen T66/T77), Hobeln (Dicken-/Abrichthobeln), Fräsen (Schwenkfräse T27, Starrfräse T12), Schleifen (Quality Finishing, Q-Fin), Service-Technik und Hotline, Ersatzteilverfügbarkeit, Maschinenregistrierung, Gebrauchtmaschinenvermittlung, Sonderlösungen/Individualisierung (Sonderlackierung, Sondermaschinen), Beratung vor Ort oder telefonisch, Maschinenkonfigurator, Fernwartung und Softwareupdates (ConnectControl/Cloud), Betriebsführungen mit Vorführungen, Ausbildung (Ausbildungswerkstatt, Ausbildungsquote ~13-20%)
- **Werkstoffe:** Massivholz, Plattenmaterial, Kunststoff, Leichtmetall (Aluminium/Legierungen mit < 80 % Magnesium), OSB (Decklagen von SIP-Platten), EPS Isolierschaum (Kern von SIP-Platten), Leichtmetall (Aluminium)
- **Branchen:** Möbelbau, Massivholzbearbeitung, Fensterbau, Plattenbearbeitung, Kunststoffbearbeitung, Leichtmetallbearbeitung, Leichtmetall-/Aluminiumbearbeitung, Holzfensterbau
- **Profil:** https://amplifa-marketplace.com/anbieter/otto-martin-maschinenbau

## Über uns

Die Otto Martin Maschinenbau GmbH & Co. KG entwickelt und fertigt am Standort Ottobeuren im Allgäu Holzbearbeitungsmaschinen für Sägen, Hobeln, Fräsen und Schleifen. Das Programm umfasst Formatkreissägen (T66, T77), Dickenhobel- und Abrichthobelmaschinen (T45, T54, T32), Schwenk- und Starrfräsen (T27, T12) sowie die Spezialschleifmaschine Q-Fin für den Holzfensterbau. Maschinenständer werden als Stahl-Beton-Verbundkonstruktion gefertigt, die seit 1923 als Gebrauchsmuster geschützt ist und Schwingungen dämpft. Die entscheidenden Komponenten entstehen auf eigenen Fertigungsanlagen; jede Maschine verlässt das Haus erst nach strengen Qualitätskontrollen. Die Maschinen bearbeiten Massivholz, Plattenmaterial, Kunststoffe und Leichtmetalle wie Aluminium. Abnehmern sind Möbelbau, Massivholzbearbeitung, Fensterbau, Platten- und Kunststoffbearbeitung sowie Handwerk und Industrie. Mit 161 Mitarbeitenden beliefert das 1922 gegründete Unternehmen Kunden in über 70 Ländern; mehr als 65 % der jährlich produzierten Maschinen verlassen Deutschland, die stärksten Märkte sind Frankreich, Österreich, Großbritannien, die USA und die Schweiz.

## Verfahren & technische Grenzen

- Sägen (Formatkreissägen T66/T77)
- Hobeln (Dicken-/Abrichthobeln), Toleranz Anzeigenauflösung 0,1 mm
- Fräsen (Schwenkfräse T27, Starrfräse T12), Toleranz Wiederholgenauigkeit ± 0,025 mm
- Schleifen (Quality Finishing, Q-Fin), max. Länge min. 350 mm Werkstücklänge

## Maschinenpark

- Formatkreissäge MARTIN T77
- Formatkreissäge MARTIN T66
- Dickenhobelmaschine MARTIN T45
- Abrichthobelmaschine MARTIN T54
- Kombihobelmaschine (Dicken-/Abrichthobel) MARTIN T32
- Schwenkfräse MARTIN T27
- Starrfräse MARTIN T12
- Spezialschleifmaschine (Fensterschleifmaschine) MARTIN Q-Fin

## Standorte

- Ottobeuren – Hauptsitz, Produktion, Vertrieb, Service

## Historie

- 1922: Unternehmensgründung am 4. Februar 1922 durch Otto Martin (20 Jahre alt) in Benningen; erste Maschine: kombinierte Kreissäge-, Fräs- und Langlochbohrmaschine in Holzkonstruktion
- 1923: Stahl-Beton-Maschinenständer (Verbundständer) erfunden, Gebrauchsmuster erteilt
- 1925: Programm umfasst kombinierte Fräsmaschinen, Abrichthobelmaschinen, Bandsägen, Kombihobel
- 1930: Umbenennung in Otto Martin Maschinenbau; Verlagerung nach Ottobeuren
- 1937: Produktion erster MARTIN Diesel-Schlepper
- 1942: Eigene Gießerei am Standort; letzter Schlepper S22 ausgeliefert (440 Stück)
- 1950: Einstellung der Schlepperproduktion, Fokus auf Holzbearbeitungsmaschinen
- 1951: Regelmäßige Messteilnahmen u. a. in Hannover
- 1954: Abrichthobelmaschine T50 auf der Deutschen Industriemesse ausgezeichnet
- 1956: Exportbeginn nach USA mit T17 Tischkreissäge
- 1959: Weltpremiere Formatkreissäge T75: erstes schwenkbares Sägeblatt (45°); Einführung Stahlzwangsführung
- 1963: Produktion überschreitet 1.000 Maschinen jährlich
- 1964: Tod Otto Martins; Umfirmierung zu Otto Martin Maschinenbau GmbH & Co. KG; Söhne Otto jun. und Max übernehmen
- 1965: Gummivorschubwalzen an Dickenhobelmaschinen (Gbm. DE 1919313)
- 1948: Seit 1948 wurden mehr als 74.000 Maschinen von 60 Typen ausgeliefert
- 2021: Ehrung langjähriger Mitarbeiter (315 Jahre Betriebszugehörigkeit); 8 neue Auszubildende
- 2022: 100-jähriges Firmenjubiläum; Vorsprung durch über 110 Patente und Gebrauchsmuster seit Gründung
- 2023: Platz 45 im Ranking der wirtschaftsstärksten Mittelständler Bayerns (SZ-Institut/Creditreform); Vorstellung ConnectControl auf der LIGNA

## Kontakt

- Langenberger Straße 6
- 87724 Ottobeuren
- +49 8332 911-0
- info@martin.info
