# Co-Reactive Project GmbH

> Wir mineralisieren CO₂ zu carbon-negativen Zusatzstoffen (SCM) für klimafreundlichen Zement und Beton.

## Auf einen Blick

- **Ort:** Düsseldorf
- **Website:** https://www.co-reactive.com/
- **Gegründet:** 2024
- **Verfahren:** CO₂-Mineralisierung (Carbonatisierung von Silikatmineralen zu Supplementary Cementitious Materials), Rohstoffaufbereitung (Feinvermahlung der Feedstock-Minerale zu Pulver), Hochdruck-/Hochtemperatur-Reaktion im Rohrreaktorsystem (Umsetzung zu Karbonaten und amorpher, Separation des CO-SCM von der Suspension mittels Filterpresse und Trocknung im Drehtrockner, Herstellung CO₂-negativer Supplementary Cementitious Materials (CO-SCM), CO₂-Mineralisierungstechnologie (Feedstock-Aufbereitung, Reaktor, Separation), Lieferung in Big Bags oder Silos, Standortnahe CO₂-Verwertung (Aufbau direkt an Emissionsquellen), Upcycling von Sekundärmineralien aus metallurgischen Prozessen
- **Werkstoffe:** CO-SCM (Supplementary Cementitious Material, carbon-negativ), Olivin, Magnesium- und Calciumsilikatminerale, Sekundärminerale aus metallurgischen Prozessen (Stahlschlacke), CO₂, Amorphe Kieselsäure (Produktbestandteil), CO-SCM (Supplementary Cementitious Material), Amorphe Kieselsäure
- **Zertifikate:** EN 450-1 (Strength Activity Index > 100)
- **Branchen:** Zement- und Betonindustrie, Bausektor/Baubranche, Stahlindustrie (Stahlschlacke, GeoCRM-Konsortium), CO₂-Quellenbetreiber (Kraftwerke, Müllverbrennung, Biogasanlagen, DAC)
- **Profil:** https://amplifa-marketplace.com/anbieter/reactive-project

## Über uns

Co-Reactive ist ein 2024 gegründetes Deep-Tech-Unternehmen aus Düsseldorf, das auf Basis der Forschung von Mitgründer Dr. Andreas Bremen an der RWTH Aachen eine CO₂-Mineralisierungstechnologie entwickelt. Aus Magnesium- und Calciumsilikatmineralen wie Olivin sowie aus Sekundärmineralien metallurgischer Prozesse (z. B. Stahlschlacke) stellt das Unternehmen CO-SCM her, ein carbon-negatives Supplementary Cementitious Material für Zement und Beton. Dabei wird CO₂ in stabile Karbonate im Feststoff gebunden – rund 330 kg CO₂ pro Tonne – und zugleich amorphe Kieselsäure mit hoher puzzolanischer Aktivität erzeugt (Strength Activity Index über 100 nach EN 450-1). Der Prozess umfasst Feinvermahlung des Feedstocks, Hochdruck-/Hochtemperatur-Reaktion im Rohrreaktorsystem, Separation per Filterpresse und Trocknung im Drehtrockner. Anlagen werden standortnah an Emissionsquellen wie Zementwerken, Kraftwerken oder Müllverbrennungsanlagen aufgebaut; die Auslieferung erfolgt in Big Bags oder Silos. 2026 wurde die 1.000-t-Demo-Anlage in Erkrath eröffnet und das Unternehmen in das EIC Accelerator-Programm aufgenommen.

## Verfahren & technische Grenzen

- CO₂-Mineralisierung (Carbonatisierung von Silikatmineralen zu Supplementary Cementitious Materials)
- Rohstoffaufbereitung (Feinvermahlung der Feedstock-Minerale zu Pulver)
- Hochdruck-/Hochtemperatur-Reaktion im Rohrreaktorsystem (Umsetzung zu Karbonaten und amorpher
- Separation des CO-SCM von der Suspension mittels Filterpresse und Trocknung im Drehtrockner

## Maschinenpark

- Tubular reactor system (Rohrreaktor, Hochdruck/Hochtemperatur)
- Filterpresse
- Drehtrockner (Rotary dryer)
- 1× Demo-Anlage zur CO₂-Mineralisierung (1.000 t Kapazität)

## Standorte

- Erkrath – Demo-Produktionsanlage (1.000 t CO₂-mineralisierender Zementersatzstoff)
- Düsseldorf – Firmensitz / Verwaltung

## Historie

- 2024: Gründung basierend auf Forschung von Co-Gründer Dr. Andreas Bremen an der RWTH Aachen; Partnerschaft mit Orlando Kleineberg und Willi Peter.
- 2026: Eröffnung der 1.000-t-Demo-Anlage in Erkrath.
- 2026: Auswahl für das EIC Accelerator-Programm.
- 2026: Beitrag zum GeoCRM-Forschungskonsortium (kritische Rohstoffe und CO₂-Bindung aus Stahlschlacke).
- 2026: 6,5 Mio. € Seed-Finanzierung unter Führung von HTGF (mit NRW.Bank, HBG Ventures, AFI Ventures, Evercurious VC) sowie BMWE-Zuschüsse.
