# Steka-Werke Technische Keramik GmbH & Co. KG

> Hersteller technischer Keramik: Steatit-, Cordierit- und Aluminiumoxid-Bauteile vom Sprühkorn bis zur geprüften Fertigteilserie.

## Auf einen Blick

- **Ort:** Innsbruck
- **Website:** https://www.steka.at
- **Gegründet:** 1949
- **Mitarbeiter:** ca. 50
- **Verfahren:** Extrudieren / Strangpressen, Trockenpressen (uniaxiales Pulverpressen), Grünbearbeitung (Zuschneiden, Gewindeschneiden, Fräsen, Bohren), Sintern, Trowalisieren, Glasieren, Qualitätskontrolle (Sicht-, Druck-, elektronische Prüfung), Werkzeugbau (Presswerkzeuge), Entwicklung / Beratung (Prototypen, Produktentwicklung), Fertigung von Keramikbauteilen im Metallverbund (z. B. genietete Lampensockel), Entwicklung und Konstruktion (Entwicklungspartnerschaft ab Konstruktionsphase), Hauseigener Werkzeugbau, Trockenpressen, Extrudieren/Strangpressen, Grünbearbeitung (Schneiden, Gewindeschneiden, Fräsen, Bohren), Oberflächenveredelung (Trowalisieren, Glasieren), Qualitätskontrolle (Sicht-, Druck- oder elektronische Prüfung bis 100 %), Forschungskooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen, Versand/Logistik
- **Werkstoffe:** Steatit, Poröser Steatit, Porzellan, Cordierit dicht, Cordierit porös, Aluminiumoxid (50–60 % Al2O3), Aluminiumoxid (>80 % Al2O3), Aluminiumoxid (>99 % Al2O3), Oxidkeramik, Magnesiumsilikat (Speckstein), Steatit (DIN VDE 0335), Aluminiumoxid 50–60 % Al2O3, Aluminiumoxid >80 % Al2O3, Aluminiumoxid >99 % Al2O3
- **Branchen:** Elektrowärme, Energieverteilung und -erzeugung, Hausgeräte, Messtechnik/Sensoren, Automobiltechnik, Luftfahrt, Elektromobilität, Umwelttechnik, Energie (Energieverteilung und -erzeugung), Umwelttechnik (Partikelabscheidung, Verdampfer)
- **Profil:** https://amplifa-marketplace.com/anbieter/steka-werke-technische-keramik

## Über uns

Steka-Werke Technische Keramik GmbH & Co KG ist ein österreichischer Hersteller technischer Keramik mit Sitz in Innsbruck-Rossau. Gefertigt werden Bauteile aus Steatit (C220/C221/C230 nach DIN VDE 0335), porösem Steatit, Porzellan (C110), dichtem und porösem Cordierit sowie Aluminiumoxid mit 50–60 %, über 80 % und über 99 % Al2O3. Die Formgebung erfolgt durch uniaxiales Trockenpressen auf 24 mechanischen Axial-Pulverpressen mit 40 bis 300 kN sowie durch Extrudieren auf Kolbenpressen und Vakuumstrangpressen. Nach Trocknung und Grünbearbeitung (Schneiden, Gewindeschneiden, Fräsen, Bohren) folgen Sinterbrand, Oberflächenveredelung durch Trowalisieren oder Glasieren und eine bis zu 100-prozentige Sicht-, Druck- oder elektronische Qualitätskontrolle. Das Unternehmen entwickelt gemeinsam mit Kunden individuelle Lösungen ab der Konstruktionsphase, fertigt vom Prototyp bis zur Großserie und unterhält einen hauseigenen Werkzeugbau. Zu den Abnehmerbranchen zählen Elektrowärme, Energie, Hausgeräte, Messtechnik, Automobiltechnik, Luftfahrt und Umwelttechnik; rund 50 Mitarbeitende erwirtschaften einen Jahresumsatz von ca. 5 Mio. Euro.

## Verfahren & technische Grenzen

- Extrudieren / Strangpressen, max. Länge ca. 1 m Stränge, Losgröße Kleinauflage–Großserie
- Trockenpressen (uniaxiales Pulverpressen), Losgröße ?–Großserie
- Grünbearbeitung (Zuschneiden, Gewindeschneiden, Fräsen, Bohren)
- Sintern
- Trowalisieren
- Glasieren
- Qualitätskontrolle (Sicht-, Druck-, elektronische Prüfung)
- Werkzeugbau (Presswerkzeuge)
- Entwicklung / Beratung (Prototypen, Produktentwicklung)
- Fertigung von Keramikbauteilen im Metallverbund (z. B. genietete Lampensockel)

## Maschinenpark

- 24× Mechanische Axial-Pulverpresse
- 3× Kolbenpresse (Extrusion)
- 3× Vakuumstrangpresse mit Förderschnecken (Kaskadenanordnung)
- 1× Vakuumstrangpresse mit rechtwinkliger Schneckenanordnung

## Standorte

- Innsbruck-Rossau – Produktions- und Verwaltungsstandort

## Historie

- 1949: Gründung als Tiroler Steatit- und Keramikwerke Rojkowski & Co. KG in Matrei am Brenner (Management Buy-out aus Swarovski) zur Herstellung von Hochfrequenzkeramik und Elektroporzellan.
- 1959: Zwei Tunnelöfen gehen in Betrieb; bis zu 40 t Keramikbauteile pro Monat, der Standort Matrei wird zu klein.
- 1961: Umzug in das Betriebsgebäude in Innsbruck-Rossau.
- 1967: Otto Dax entwickelt das Unternehmen zum exportorientierten Spezialisten für die Elektroindustrie.
- 1975: Technologische Entwicklungen prägen das Unternehmen.
- 1987: Umbenennung in STEKA-Werke technische Keramik GmbH & Co. KG.
- 1988: Ersatz der ölbetriebenen Tunnelöfen durch gasbeheizte Kammeröfen mit Abgasnachverbrennung.
- 1993: Entwicklung halbautomatischer Fertigungseinrichtungen für Keramikbauteile im Metallverbund, z. B. genietete Lampensockel.
- 2011: Markus und Nicola Dax übernehmen die Leitung nach dem Tod von Otto Dax.
- 2012: Markus und Nicola Dax werden alleinige Eigentümer.
- 2015: Modernisierungen und Nachhaltigkeitsmaßnahmen, u. a. Photovoltaikanlagen und verbesserte Absauganlagen.

## Kontakt

- Griesauweg 35
- 6029 Innsbruck
- +43 512 33402
- sales@steka.at
