# Teigwaren Riesa GmbH

> Hersteller von Trockenteigwaren – Nudeln aus Riesa, seit 1914, Marktführer in den neuen Bundesländern.

## Auf einen Blick

- **Ort:** Riesa
- **Website:** https://www.teigwaren-riesa.de/
- **Gegründet:** 1914 (Vorg
- **Verfahren:** Herstellung von Trockenteigwaren (Schnitt-, Band-, Faden-, Hausmachernudeln, Makkaroni), Fertigung Kurzwaren (Hörnchen, Muscheln, Spirelli, Chips, Bandnudeln), Herstellung Spaghetti (Langwaren), Herstellung Spezialitäten, Verpackung Lang- und Kurzteigwaren (vollautomatische Verpackungsstraße), Eigenfertigung von Umverpackungen (Kistenfabrik, historisch), Werksverkauf/Nudelcenter mit Gläserner Produktion, Nudelmuseum, Nudelwerkstatt, Restaurant, Onlineshop, Ausbildung und Studienmöglichkeiten
- **Werkstoffe:** Hartweizengrieß (Nudeln/Teigwaren), Gusseisen GGG 40 (Skulptur 'Elbquelle' in Riesa, nicht Firmenbezug), Hartweizengrieß
- **Zertifikate:** Zertifikate (Quellenlage)
- **Branchen:** Lebensmittel/Teigwaren (Trockenteigwaren)
- **Profil:** https://amplifa-marketplace.com/anbieter/teigwaren-riesa

## Über uns

Die Teigwaren Riesa GmbH mit Sitz in Riesa (Sachsen) stellt Trockenteigwaren her, die deutschlandweit vertrieben werden. Das Unternehmen ging 1914 aus der Konsum-Teigwarenfabrik Riesa in Riesa-Gröba hervor und produziert Schnitt-, Band-, Faden- und Hausmachernudeln, Makkaroni sowie Kurzwaren wie Hörnchen, Muscheln, Spirelli, Chips und Bandnudeln. Grundwerkstoff ist Hartweizengrieß. Seit 1996 ist das Unternehmen mit einem Marktanteil von rund 30 % Marktführer in den neuen Bundesländern. Die Produktion erfolgt auf mehreren Linien für Langwaren (Spaghetti), Kurzwaren und Spezialitäten, ergänzt durch eine vollautomatische Verpackungsstraße; 1987 war der Betrieb mit 12.000 t pro Jahr der leistungsfähigste Teigwarenhersteller der DDR. Am Standort Riesa betreibt das Unternehmen das Nudelcenter mit Gläserner Produktion, Nudelmuseum, Nudelwerkstatt, Restaurant und Werksverkauf. Seit 1993 gehört die Teigwaren Riesa GmbH zur Alb-Gold Teigwaren GmbH; 2023 erwarb die irische Beteiligungsgesellschaft Biavest 80 % der Anteile.

## Verfahren & technische Grenzen

- Herstellung von Trockenteigwaren (Schnitt-, Band-, Faden-, Hausmachernudeln, Makkaroni)
- Fertigung Kurzwaren (Hörnchen, Muscheln, Spirelli, Chips, Bandnudeln)
- Herstellung Spaghetti (Langwaren)
- Herstellung Spezialitäten
- Verpackung Lang- und Kurzteigwaren (vollautomatische Verpackungsstraße)
- Eigenfertigung von Umverpackungen (Kistenfabrik, historisch)

## Maschinenpark

- 1× Produktionslinie Kurzwaren
- 1× Computergesteuerte Produktionslinie Langwaren (Spaghetti)
- 1× Produktionslinie Spezialitäten
- Makkaroni-Packmaschine (halbautomatisch)
- 1× Vollautomatische Verpackungsstraße

## Standorte

- Riesa – Produktion, Nudelcenter (Gläserne Produktion, Nudelmuseum, Nudelwerkstatt, Restaurant, Werksverkauf), Lager und Logistik

## Historie

- 1914: Gründung der Konsum-Teigwarenfabrik Riesa in Riesa-Gröba durch die Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Consumvereine m.b.H. Hamburg
- 1928: Produktion von Schnitt-, Band-, Faden- und Hausmachernudeln sowie Makkaroni; eigene Kistenfabrik für Umverpackungen
- 1950: Größter der drei Teigwarenhersteller Sachsens
- 1980: Probebetrieb einer Fertigungslinie für Kurzwaren
- 1987: Computergesteuerte Produktionslinie für Spaghetti; Produktionssteigerung um 50 %; mit 12.000 t/Jahr leistungsfähigster Teigwarenhersteller der DDR
- 1992: Stilllegung des Betriebs durch die Konsum-Zentrale Berlin zum 1. September
- 1993: Weiterführung als Tochter der Alb-Gold Teigwaren GmbH (Trochtelfingen); Gründung der Teigwaren Riesa GmbH; Inbetriebnahme einer vollautomatischen Verpackungsstraße
- 1996: Marktführerschaft in den neuen Bundesländern
- 1998: Einweihung eines 3.000 m² großen Lager- und Logistikkomplexes
- 2000: Inbetriebnahme einer neuen Produktionslinie für Kurzwaren
- 2003: Eröffnung des Nudelcenters
- 2007: Errichtung einer zweiten Produktionshalle
- 2008: Eröffnung Kochstudio im Nudelcenter; Modernisierung von Nudelmuseum und Verkauf; neue Produktionslinie für Spezialitäten
- 2023: Erwerb von 80 % der Unternehmensanteile durch die irische Beteiligungsgesellschaft Biavest
- 2024: Auszeichnung als „Beste Marke 2024“ in der Mitteldeutschen Markenstudie
