# Treibacher Industrie AG

> Hersteller chemischer und metallurgischer Vorprodukte: Ferrolegierungen, Hartstoffpulver, Keramik- und Seltenerd-Materialien sowie Recycling.

## Auf einen Blick

- **Ort:** Althofen-Treibach
- **Website:** https://treibacher.com/
- **Gegründet:** 1898
- **Mitarbeiter:** 900
- **Verfahren:** Herstellung von Ferrolegierungen (FeV, FeMo, FeNiMo), Herstellung von Hartstoff-Pulvern (Carbide, Nitride, Carbonitride) und Wolframmetallpulver, Recycling von wertstoffhaltigen (V, Ni, Mo) Katalysatoren zu Legierungen und Zusatzstoffen, Herstellung von keramischen Hochleistungsmaterialien (Seltenerd-, Yttriumoxid-, Zirkonoxid-Basis), Herstellung von Wasserstoffspeicherlegierungen auf Titan-Mangan-Basis (AB2), Herstellung von Zündsteinen (Mischmetall/Legierung aus Cer und Eisen), Herstellung von Feinchemikalien (Zirkon-, Vanadium- und Seltenerd-Verbindungen), Recycling metallhaltiger Rückstände und Katalysatoren, kundenspezifische Entwicklungsarbeit, Weltweiter Vertrieb
- **Werkstoffe:** Ferrovanadium (FeV80), Ferromolybdän (FeMo), Ferro-Nickel-Molybdän (FeNiMo), Wolframcarbid, Wolframmetallpulver, Zirkonoxid, Yttriumoxid, Ceroxid (Poliermittel Auerpol®), Seltene Erden (Neodym, Praseodym, Ytterbium, Lutetium), Mischmetall / Cer-Eisen-Legierung (Zündstein), Wasserstoffspeicherlegierung Titan-Mangan (AB2), Tantaloxid, Molybdänoxid, Metallsulfide (Tribotecc GmbH)
- **Branchen:** Chemische Industrie, Metallurgie, Stahl- und Gießereiindustrie, Hartmetall- und Wolfram-Halbzeugindustrie, Energiespeicher, Glasindustrie, Farben/Lacke/Pigmente, Hochleistungskeramik, Katalysatoren, Kunststoffe, Pharmaindustrie, Recycling, Wasseraufbereitung, Zündsteine, Erdölindustrie, Halbleiterindustrie, Luftfahrt, Dental, Hartmetallindustrie, Zündsteine/Feuerzeuge
- **Profil:** https://amplifa-marketplace.com/anbieter/treibacher-industrie

## Über uns

Die Treibacher Industrie AG mit Sitz in Althofen-Treibach in Kärnten ist ein Hersteller chemischer und metallurgischer Vorprodukte für industrielle Anwendungen. Das Unternehmen produziert Ferrovanadium, Ferromolybdän und Ferro-Nickel-Molybdän für die Stahl- und Gießereiindustrie, Hartstoffpulver auf Wolframcarbid-Basis sowie Wolframmetallpulver für die Hartmetall- und Halbzeugindustrie. Weitere Schwerpunkte sind keramische Hochleistungsmaterialien auf Seltenerd-, Yttriumoxid- und Zirkonoxid-Basis, Wasserstoffspeicherlegierungen auf Titan-Mangan-Basis (AB2), Zündsteine aus Cer-Eisen-Legierung sowie Feinchemikalien für Pharma- und Katalysatoranwendungen. Im Recyclingbereich werden seit 1978 wertstoffhaltige Katalysatoren und metallhaltige Reststoffe zu Legierungen und Zusatzstoffen für die Stahlindustrie aufbereitet. Ausgangsstoffe sind unter anderem Seltene Erden, Wolfram- und Tantaloxid, Molybdän sowie vanadiumhaltige Stahlwerksschlacken. Das 1898 von Carl Auer von Welsbach gegründete Unternehmen beschäftigt rund 900 Mitarbeitende, erzielte 2023 einen Umsatz von 637 Millionen Euro und setzt etwa 80 Prozent der Produkte im Ausland ab.

## Verfahren & technische Grenzen

- Herstellung von Ferrolegierungen (FeV, FeMo, FeNiMo)
- Herstellung von Hartstoff-Pulvern (Carbide, Nitride, Carbonitride) und Wolframmetallpulver
- Recycling von wertstoffhaltigen (V, Ni, Mo) Katalysatoren zu Legierungen und Zusatzstoffen
- Herstellung von keramischen Hochleistungsmaterialien (Seltenerd-, Yttriumoxid-, Zirkonoxid-Basis)
- Herstellung von Wasserstoffspeicherlegierungen auf Titan-Mangan-Basis (AB2)
- Herstellung von Zündsteinen (Mischmetall/Legierung aus Cer und Eisen)
- Herstellung von Feinchemikalien (Zirkon-, Vanadium- und Seltenerd-Verbindungen)

## Standorte

- Althofen-Treibach – Firmensitz und Hauptproduktionsstandort
- Arnoldstein – Produktion (Tribotecc GmbH, Metallsulfide)
- Breitungen – Produktion (Leuchtstoffwerk Breitungen GmbH)
- Minneapolis – Standort
- Shanghai – Standort
- Tokio – Standort

## Historie

- 1898: Gründung der Treibacher Chemischen Werke durch Carl Auer von Welsbach.
- 1903: Produktionsaufnahme von Mischmetallen und Zündsteinen.
- 1907: Beginn der Feuerzeugherstellung.
- 1916: Beginn der Ferrolegierungsproduktion.
- 1978: Beginn des Recyclings metallhaltiger Materialien.
- 1990: Übernahme durch die Wienerberger Baustoffindustrie AG.
- 1994: Ausgliederung der Treibacher Schleifmittel GmbH (heute Imerys Fused Minerals Villach GmbH).
- 1996: Gründung der Treibacher Auermet in Ravne/Slowenien.
- 2000: Verkauf an den deutschen Industriellen August von Finck junior für 126 Mio. €.
- 2007: Übernahme durch Privatstiftungen der Familien Schaschl und Rauch.
- 2010: Innovationspreis des Landes Kärnten; Nominierung für den Staatspreis für Innovation.
- 2012: Abfallwirtschaftspreis „Phönix“ des Umweltministeriums.
- 2013: Kauf der Leuchtstoffwerk Breitungen GmbH.
- 2015: Verkauf der Treibacher Auermet.
- 2016: Übernahme der Tribotecc GmbH (Metallsulfide).
- 2018: Eröffnung des neuen Lehrlingszentrums.
