# VE Kombinat Maschinenbauhandel Berlin

> Großhandelsorganisation für die Materialversorgung der DDR-Wirtschaft mit Maschinenbau-Erzeugnissen und elektrotechnischen Produkten.

## Auf einen Blick

- **Ort:** Berlin
- **Website:** https://maschinenbauhandel.de/
- **Gegründet:** 1981
- **Verfahren:** Großhandel/Materialversorgung mit Maschinenbau-Erzeugnissen und elektrotechnischen Produkten, Reservehandel, Verleih elektronischer Messtechnik (Ausleihdienst)
- **Werkstoffe:** Maschinenbau-Erzeugnisse, Elektrotechnische Produkte, Metallerzeugnisse, Elektronische Messtechnik
- **Branchen:** Maschinenbau, Elektrotechnik, DDR-Wirtschaft/Volkswirtschaft (Materialversorgung)
- **Profil:** https://amplifa-marketplace.com/anbieter/ve-kombinat-maschinenbauhandel-berlin

## Über uns

Das VE Kombinat Maschinenbauhandel Berlin wurde 1981 gegründet und löste das bis dahin bestehende Staatliche Maschinen-Kontor (SMK) ab. Als Großhändler dienten die Betriebe des Kombinats – mit Ausnahme von Direktbezugsbeziehungen – der Materialversorgung der DDR-Wirtschaft mit Maschinenbau-Erzeugnissen und elektrotechnischen Produkten; der Reservehandel mit nicht oder nicht voll genutzten Maschinen- und Materialreserven gehörte ebenfalls zu den Aufgaben. Das Großhandelssortiment umfasste 1988 rund 310.000 Artikel von 58 inländischen Kombinaten und 16 Außenhandelsbetrieben; rund 25.000 Verbraucher wurden mit Metallerzeugnissen beliefert. Bei einem durchschnittlichen Bestandswert von rund 2,1 Milliarden Mark wurde 1988 eine Versorgungsleistung im Wert von rund 9 Milliarden Mark erzielt. Das Kombinat unterhielt 501 Immobilien, darunter 383 Lager und 78 Fachhandelsgeschäfte. Im Zuge der Wiedervereinigung wurde es 1990 aufgelöst und in die MBH Maschinenbau- und Technikhandel AG, Berlin umgewandelt.

## Standorte

- Berlin – Kombinatsleitung

## Historie

- 1947: Industriekontore und Deutsche Handelsgesellschaft mbH übernehmen Großhandelsaufgaben für Versorgungs- und Reservehandel in der SBZ/DDR
- 1950: Auflösung der Kontore; Gründung von Deutschen Handelszentralen für Maschinen-/Fahrzeugbau, Elektrotechnik-Feinmechanik/Optik und Innere Reserven
- 1957: Gründung des Staatlichen Vermittlungskontors für Maschinen- und Materialreserven; Zusammenführung der Handelszentralen
- 1958: Gründung des Staatlichen Maschinen-Kontors (SMK)
- 1959: Versorgungskontore für Maschinenbau-Erzeugnisse übernehmen die Versorgungsfunktion
- 1965: Staatliches Kontor für Maschinen- und Materialreserven getragen von mehreren VEB Maschinen- und Materialreserven
- 1975: Eingliederung des Staatlichen Kontors für Maschinen- und Materialreserven in das SMK; 8 VEB Maschinenbauhandel und 5 VEB Maschinen- und Materialreserven
- 1981: Gründung des VE Kombinat Maschinenbauhandel Berlin; Ablösung des SMK; Integration der VEB Maschinen- und Materialreserven; Gründung des VEB Rationalisierung Maschinenbauhandel Halle
- 1987: Kombinat untersteht ab 01.01.1987 dem Ministerium für Werkzeug- und Verarbeitungsmaschinenbau; Angliederung des Instituts für Rationalisierung des Produktionsmittelhandels (irap)
- 1988: Sortiment rund 310.000 Artikel, 501 Immobilien (383 Lager, 78 Fachhandelsgeschäfte), Versorgungsleistung ca. 9 Mrd. Mark, Bestandswert ca. 2,1 Mrd. Mark, Importe ca. 2,2 Mrd. Mark
- 1990: Auflösung des Kombinats infolge der Wiedervereinigung; Umwandlung in MBH Maschinenbau- und Technikhandel AG, Berlin; Übernahme 1991 durch Konsortium unter Beteiligung der Bank Paribas von der Treuhandanstalt; Gesamtumsatz 1990 rund 250 Mio. ECU
- 1990: VEB Rationalisierung Maschinenbauhandel Halle firmiert zu TULOG Halle GmbH um
- 1993: TULOG Halle GmbH wird vom Intralogistik-Anlagenbauer Klinkhammer (Nürnberg) übernommen

## Kontakt

- Platz vor dem neuen Tor 1
- Berlin
