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Hersteller gebrannter und ungebrannter Kalkprodukte sowie gefällter Calciumcarbonate (PCC) seit 1860.
SCHAEFER KALK GmbH & Co. KG
Diez · Hahnstätten · Runkel-Steeden · Neidenfels · KehlNeu auf Amplifa
Über SCHAEFER KALK
SCHAEFER KALK ist ein 1860 gegründetes Familienunternehmen in fünfter Generation mit Sitz in Diez (Rheinland-Pfalz). Das Unternehmen produziert und liefert gebrannte Kalkprodukte (Stückkalk, Weißfeinkalk, Weißkalkhydrat, Kalkmilch), ungebrannte Kalkprodukte (Kalksteinsplitt, Kalksteinmehl) sowie gefällte Calciumcarbonate (PCC) und oberflächenbehandelte PCC (cPCC) unter den Marken SCHAEFER PRECAL®, PRECARB®, PRECAseal®, PRECAflow®, PRECAfood®, PRECAfeed® u. a. Mit 10 Kalkbrennöfen (Tagesleistung 100–600 t) beträgt die Brennkapazität rund 930.000 t Kalk pro Jahr; die weltweite PCC-Kapazität liegt bei ca. 442.000 t. Die Produkte zeichnen sich durch hohe chemische Reinheit und definierte physikalische Eigenschaften aus und werden u. a. in Eisen/Stahl, Baustoffen, Chemie, Kunststoff/PVC, Papier, Farben, Landwirtschaft sowie Lebensmittel/Pharma/Kosmetik eingesetzt. Rund 700 Mitarbeitende weltweit, davon ca. 40 Auszubildende, arbeiten an den Standorten Diez, Hahnstätten, Runkel-Steeden sowie Onsite-Anlagen in Neidenfels und Kehl. Forschung und Entwicklung konzentrieren sich im Zentrallabor in Hahnstätten.
- Standort
- Diez
- Verfahren
- Kalkbrennen (Brennbetriebe, 10 Öfen), Herstellung von gefälltem Calciumcarbonat (PCC) durch CO2-Einleitung in Kalkmilch, Herstellung von oberflächenbehandeltem, gefälltem Calciumcarbonat (cPCC), Kalkmahlung (Kalksteinsplitt, Kalksteinmehl), Kalkhydrat- und Kalkmilchproduktion (Löschung/Hydratisierung), Fertigmörtelproduktion, Forschung & Entwicklung, Anwendungstechnik
- Werkstoffe
- Kalkstein (Calciumcarbonat), Calciumoxid, Calciumdihydroxid (Weißkalkhydrat), Gefälltes Calciumcarbonat (PCC), Oberflächenbehandeltes gefälltes Calciumcarbonat (cPCC), Calciumoxid (Stück- und Brechkalk, Weißfeinkalk), Gefälltes Calciumcarbonat, Oberflächenbehandeltes gefälltes Calciumcarbonat
- Zertifikate
- HACCP (Kalk und PCC), FSSC 22000 (Kalk und PCC), GMP+ (Standort Diez), GMP+ (Standort Hahnstätten), DIN EN ISO 9001 (QMS in Übereinstimmung), ISO 9001 (in Übereinstimmung), HACCP, FSSC 22000, GMP+
- Gegründet
- 1860
- Mitarbeiter
- ca. 700 (weltweit),
- Branchen
- Baugewerbe/Tiefbau, Baustoffe, Chemie, Dicht- und Klebstoffe, Eisen/Stahl, Farben
- 01
Abbau Kalkstein (Steinbruch)
- 02
Kalkbrennen (10 Öfen, Erdgas/Kohlenstaub)
- 03
Kalkmahlung (Splitt, Kalksteinmehl)
- 04
Hydratisierung (Kalkhydrat, Kalkmilch)
- 05
PCC-Herstellung (CO2-Einleitung in Kalkmilch)
- 06
Oberflächenbehandlung (cPCC)
- 07
Fertigmörtelproduktion
- 08
Qualitätssicherung/Analytik
Produkte, Rohstoffe & Verfahren
Kalkstein (Calciumcarbonat)
Ausgangsstoff für Körnungen, Splitte, Kalksteinmehl und als Ausgangsmaterial für das Brennen.
Calciumoxid (Stück- und Brechkalk, Weißfeinkalk)
Gebrannte Kalkprodukte in definierten Körnungen und chemischer Reinheit nach EN 459.
Calciumdihydroxid (Weißkalkhydrat)
Durch Hydratisierung hergestelltes Kalkhydrat mit hoher Reinheit und definierter Löschkurve.
Gefälltes Calciumcarbonat
Maßgeschneiderte Pulver- und Slurry-Qualitäten mit definierten Kristallstrukturen, Partikelformen und -größen.
Oberflächenbehandeltes gefälltes Calciumcarbonat
Für Anwendungen z. B. in Dicht- und Klebstoffen.
Food- und Pharma-Qualitäten
Kalk- und PCC-Qualitäten für Lebensmittel, Pharma und Kosmetik gemäß (EU) No. 231/2012 und HACCP.
Standorte

Diez
DEHauptsitz und Verwaltung

Hahnstätten
DEWerk: Produktion gebrannter/ungebrannter Kalk, PCC, Fertigmörtel; Forschung & Entwicklung, Zentrallabor
- Werkstoffe
- Kalk, PCC
- Kalkbrennöfen
- PCC-Anlagen
- Kalkmahlanlagen
- Hydratanlagen
- Fertigmörtelanlagen

Runkel-Steeden
DEWerk: Produktion ungebrannten und gebrannten Kalks, Qualitätssicherung
- Werkstoffe
- Kalk
- Steinbruch
- 1 GGR-Kalkbrennofen
- 2 RCE-Öfen
Neidenfels
DEOnsite-Anlage
Kehl
DEOnsite-Anlage
Produkte




Einblicke in die Fertigung




Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Kalkbrennen (Brennbetriebe, 10 Öfen)Wärmebehandlung | – | – | – | – | Kalkstein, Calciumoxid |
| Herstellung von gefälltem Calciumcarbonat (PCC) durch CO2-Einleitung in KalkmilchGuss | – | – | – | – | Calciumhydroxid (Kalkmilch), Calciumcarbonat (PCC) |
| Herstellung von oberflächenbehandeltem, gefälltem Calciumcarbonat (cPCC)Oberfläche | – | – | – | – | Calciumcarbonat (cPCC) |
| Kalkmahlung (Kalksteinsplitt, Kalksteinmehl)Zerspanung | – | – | – | – | Kalkstein (Calciumcarbonat) |
| Kalkhydrat- und Kalkmilchproduktion (Löschung/Hydratisierung)Guss | – | – | – | – | Calciumoxid, Calciumdihydroxid |
| FertigmörtelproduktionMontage | – | – | – | – | Kalk |
7 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| Kalkbrennofen | GGR-Kalkbrennofen | 1 | – | – | Werk Steeden |
| Kalkbrennofen (RCE) | RCE-Ofen | 2 | – | – | Werk Steeden |
| Kalkbrennöfen | – | 10 | Tagesleistung 100–600 Tonnen, Brennkapazität ca. 930.000 t Kalk/Jahr | – | Deutschland |
| PCC-Produktionsanlagen (Reaktoren) | – | – | weltweite Leistung ca. 442.000 t | – | – |
| Kalkmahlanlagen | – | – | – | – | – |
| Hydratanlagen | – | – | – | – | – |
| cPCC-Anlage (Oberflächenbehandlung) | – | 1 | – | – | – |
Zusatzleistungen
Qualität
Ein Qualitätsmanagementsystem in Übereinstimmung mit DIN EN ISO 9001 sowie ein integriertes HACCP-Konzept gemäß EGV 852/2004 sichern die Einhaltung der vereinbarten Qualitätsstandards; ergänzend erfolgt eine externe Überwachung weit über den notwendigen Standard hinaus. Statistische Prozesskontrolle und umfangreiche Analytik gewährleisten chemische Reinheit, Reaktivität und gleichmäßige Produktbeschaffenheit.
| Nachweis | Diez | Hahnstätten |
|---|---|---|
| ISO 9001 (in Übereinstimmung) | ||
| HACCP | ||
| FSSC 22000 | ||
| GMP+ |
Historie
- 1860
Johann Schaefer gründet die Firma Johann Schaefer Kalkwerke; Führung des Familienunternehmens bis heute über fünf Generationen.
- 1913–1945
Überstehen der Weltkriege ohne größere Betriebsstilllegungen; Investition in einen gasgefeuerten Ofen legt das Fundament für die Qualitätsausrichtung.
- 1946–1965
Ausbau der Verarbeitung durch Feinmahlung.