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Schamottewerk Radeburg – Fertigung

Herstellung stranggezogener Schamottesteine, Platten und Formbauteile für Ofenbau und Feuerfestanwendungen

Schamottewerk Radeburg Logo

Schamottewerk Radeburg GmbH

RadeburgNeu auf Amplifa

1872Gegründet
ca. 20Mitarbeitende
RadeburgStandort
bis 1 mBauteillänge
max. 1100 °CAnwendungstemperatur

Das Unternehmen

Die Schamottewerk Radeburg GmbH ist ein traditionsreiches Unternehmen aus Radeburg bei Dresden, das auf die Produktion von Schamottesteinen spezialisiert ist. Die im Strangwarenverfahren hergestellte Radeburger Schamotte ist ein 100 %iges Naturprodukt auf Basis natürlicher Tone. Das Programm umfasst Normalsteine, großformatige Platten, Formbauteile wie Ofenmantelsteine, Zugsteine und Gewölbeplatten sowie Schamottemörtel und Dämmstoffe. Die Produkte zeichnen sich durch leichte Bearbeitbarkeit, hohe Temperaturwechselbeständigkeit, geringe Ausdehnung und gute Wärmespeicherfähigkeit aus (max. Anwendungstemperatur 1100 °C, Feuerfestigkeit SK 27). Haupteinsatzgebiete sind der Ofen-, Kamin- und Backofenbau, der Hafnerbedarf, der Feuerfestbau sowie Hitze- und Flammschutz in Industrie und Gießereien, z. B. als Lötunterlage. Die Steine werden zweifach qualitätskontrolliert und von Hand verpackt. Beliefert wird neben Deutschland auch Österreich, Italien, Dänemark, Luxemburg, Estland, Tschechien und Kroatien.

Standort
Radeburg
Verfahren
Schamottesteinherstellung (Strangwarenverfahren/Strangpressen), Herstellung von Normalsteinen, Herstellung von Schamotteplatten (großformatig), Formsteine/Formbauteile-Fertigung, Bearbeitung von Schamotte (schneiden, nacharbeiten – Hammer, Diamantsäge, Flex, Steinscheibe,, Beratung für individuelle Formate, Kommissionierung kleiner Paletten, Handverpackung
Werkstoffe
Radeburger Schamotte (100% Naturprodukt, stranggezogen), Schamotte (natürliche Tone, Al2O3 >20 %, SiO2 <66 %, Fe2O3 <5,5 %), Schamottemörtel-S, Setzmörtel-R, Mörtel K, Magerung M, Universalmörtel PLUS, Prowolf (Wärmedämmsteine auf Kalzium-/Aluminiumsilikat-Rohstoffbasis)
Zertifikate
Zweifache Qualitätskontrolle vor Auslieferung
Gegründet
1872
Mitarbeiter
ca. 20
Branchen
Ofen-, Kamin- und Backofenbau, Hafnerbedarf/Handwerk, Feuerfestbau, Gießereien (Hitze- und Flammschutz)
  1. 01

    Rohstoffaufbereitung (natürliche Tone)

  2. 02

    Strangpressen der Schamotte

  3. 03

    Trocknung

  4. 04

    Brand im 60 m Tunnelofen bzw. Druckofen

  5. 05

    Zweifache Qualitätskontrolle

  6. 06

    Handverpackung

  7. 07

    Kommissionierung und Versand

Werkstoffe und Verfahren

SK 27

Radeburger Schamotte (stranggezogen, natürliche Tone)

Feuerfester Naturstein (Al2O3 > 20 %, SiO2 < 66 %) mit max. Anwendungstemperatur 1100 °C für Ofenbau und Feuerfestbau.

Prowolf

Wärmedämmsteine (Kalzium-/Aluminiumsilikat)

Wärmedämmung und Vormauerung in einem, abriebfest ohne zusätzlichen Schutz.

Wolftherm

Wärmedämmplatten (natürliches Material, Baustoffklasse A1)

Ohne chemische Hilfsmittel aufgebläht, ersetzt Wärmedämmung und Vormauerung.

Vermiculite

Feuerraumabdeckplatte Vermiculite

Klassifizierungstemperatur 1000 °C, Rohdichte 600 kg/m³.

M-S

Schamottemörtel-S

Mörtel für den Ofen- und Feuerfestbau.

M-UP

Universalmörtel PLUS

Universell einsetzbarer Mörtel aus dem Handelswarensortiment.

Standort

Standort Radeburg

Radeburg

DE

Produktion und Verwaltung

Losgröße
Einzel- und Kleinmengen, kleine Paletten, individuell kommissioniert
Werkstoffe
Schamotte (natürliche Tone)
  • 60 m Tunnelofen (1965)
  • Druckofen
  • Beladeautomatik
  • Eimerkettenbagger

Bauteile

Normalstein
NormalsteinStrangwarenverfahren · Ofen-/Kamin-/Backofenbau
Großformatige Schamotteplatte
Großformatige SchamotteplatteStrangwarenverfahren · Ofenbau/Industrie
Industrie-Schamottestein
Industrie-SchamottesteinStrangwarenverfahren · Feuerfestbau/Gießerei
Schamottestein
SchamottesteinStrangwarenverfahren · Ofenbau
Handelsware (Dämmstoffe, Mörtel)
Handelsware (Dämmstoffe, Mörtel)Handel · Ofenbau

Einblicke in die Fertigung

Schamottewerk Radeburg
Schamottewerk Radeburg
Unternehmensansicht
Unternehmensansicht
Produktionsstandort Radeburg
Produktionsstandort Radeburg
Standort Radeburg
Standort Radeburg

Branchen

Ofen-, Kamin- und BackofenbauHafnerbedarf/HandwerkFeuerfestbauGießereien (Hitze- und Flammschutz)

Verfahren & technische Grenzen

VerfahrenToleranzMax. BauteilGewichtLosgrößeWerkstoffe
Schamottesteinherstellung (Strangwarenverfahren/Strangpressen)Guss± 1,5 mm (<100 mm) bzw. 1,5 % des größten Maßes (≥100 mm)1 m––Schamotte (natürliche Tone)
Herstellung von NormalsteinenGuss–1 m––Schamotte
Herstellung von Schamotteplatten (großformatig)Guss–1 m––Schamotte
Formsteine/Formbauteile-FertigungGuss––––Schamotte
Bearbeitung von Schamotte (schneiden, nacharbeiten – Hammer, Diamantsäge, Flex, Steinscheibe,Zerspanung––––Schamotte

4 Anlagen & Maschinen

MaschineHersteller / ModellAnzahlArbeitsraumBaujahrStandort
Tunnelofen–160 m lang1965Radeburg
Druckofen (Brennofen)––––Radeburg
Beladeautomatik–––1965Radeburg
Eimerkettenbagger–––1994Radeburg

Zusatzleistungen

Beratung für individuelle FormateKommissionierung kleiner PalettenHandverpackungZweifache QualitätskontrolleHandelsware (Formbauteile, Dämmstoffe, Mörtel)

Referenzkunden

Großenhainer Ofenbauer- und Fliesenleger GmbHHagosSeidel & Eckert GmbH & Co. KGPeter Jensen GmbHIngrid Köhler KamingrosshandelStolle KG

Qualität

Die Steine werden vor Auslieferung zweifach einer Qualitätskontrolle unterzogen und von Hand verpackt. Toleranzen: ± 1,5 mm bei Maßen unter 100 mm, sonst 1,5 % des größten Maßes.

NachweisRadeburg
Zweifache Qualitätskontrolle vor Auslieferung

Historie

  1. 1872

    Gründung der 'Radeburger Backofenplatten- und Chamottesteinfabrik Moritz Mitscherling'

  2. 1889

    Gründung einer zweiten Fabrik am gleichen Standort: 'Radeburger Thon- & Chamottewerke Jackwitz und Kickelhayn'

  3. 1894

    2. Fabrik geht an F. L. Strack & Co.; nach Tod Moritz Mitscherlings übernehmen Max und Paul Mitscherling die Fabrik

  4. 1938

    Sensible Handverpackung mit Pappe und Stroh

  5. 1947

    Druckofen im Brennofen

  6. 1962

    Manuelle Verladung auf LKW

  7. 1963/64

    Komplette Rekonstruktion der Produktionsgebäude und -anlagen

  8. 1965

    Inbetriebnahme neuer Produktionsanlagen inkl. 60 m Tunnelofen mit Beladeautomatik

  9. 1986

    Zugverladung

  10. 1990

    Umbenennung in 'Töpferschamotte / Ofenkacheln GmbH Radeburg', Eigentümer Sächsische Baustoffunion Dresden, 22 Beschäftigte

  11. 1994

    Eimerkettenbagger und Lorenbahn

  12. 1995

    Umbenennung und Gründung der 'Schamottewerk Radeburg GmbH'

  13. 2001

    Gesellschafter: Tonwarenfabrik Adolf Kammüller V& B KG und Wolfshöher Tonwerke GmbH & Co. KG

  14. 2006

    Besuch HAGOS Börse, Umgestaltung eines Wasserhäuschens zum Backofenhaus

  15. 2012

    Modernisierung der Lagerhalle

  16. 2015

    Abriss eines alten Nebengebäudes

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