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Entwicklung und Produktion von Kopfschutzsystemen für Motorrad, Motorsport, Arbeitsschutz, Feuerwehr, Polizei und Militär.
Schuberth GmbH
Magdeburg · Braunschweig (historisch) · Flowery Branch, GA (USA) · Collegien (Frankreich)Neu auf Amplifa
Über Schuberth
Die Schuberth GmbH ist ein deutsches Unternehmen für Kopfschutztechnologie mit Sitz in Magdeburg. Das Produktportfolio umfasst Helme für Motorradfahrer, den Motorsport (Formel 1, NASCAR, IndyCar, DTM), den Arbeitsschutz (Bau, Stahl, Chemie, Energie, Forst), Feuerwehr, Polizei und das Militär. Mit einer Jahresproduktion von rund 1 bis 1,5 Millionen Helmen zählt Schuberth zu den führenden Helmherstellern Europas und exportiert in 55 Länder. Helmschalen werden aus Kunststoff, Fiberglas und kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff gefertigt; seit 2014 kommt die firmeneigene Faserverbundtechnologie „Direct Fibre Processing“ zum Einsatz, angelehnt an Fertigungsmethoden der Luftfahrtindustrie. Die Entwicklung erfolgt am Hauptsitz Magdeburg, wo sich auch das Schuberth Air & Acoustic Labs befindet – ein eigener Aerodynamik- und Aeroakustik-Windkanal mit Klimaprüfstand. Im Motorsport stattet Schuberth unter anderem Fahrer wie Max Verstappen und Nico Hülkenberg aus und unterhält eine Sponsorpartnerschaft mit Mercedes AMG Petronas.
- Standort
- Magdeburg
- Verfahren
- Helmproduktion, Direct Fibre Processing (Faserverbundfertigung), Eigene Forschung und Entwicklung, Aerodynamik-Tests im eigenen Wind- und Akustikkanal mit Klimaprüfstand, Direkte Helmentwicklung (Direct Fibre Processing)
- Werkstoffe
- Kohlenstofffasern (Carbon), Fiberglas, Kunststoff (Helmschalen), Aluminium (Innenfutter, historisch), Direct Fibre Processing
- Zertifikate
- ECE 22.06 (C5)
- Gegründet
- 1922
- Mitarbeiter
- ca. 300
- Branchen
- Motorrad, Motorsport (Formel 1, NASCAR, IndyCar, DTM), Arbeitsschutz, Feuerwehr, Polizei, Militär
- 01
Forschung und Entwicklung
- 02
Aerodynamik-Tests im eigenen Wind- und Akustikkanal
- 03
Fertigung der Helmschalen (Direct Fibre Processing)
- 04
Montage und Innenausstattung
- 05
Prüfung und Homologation
- 06
Vertrieb über eigene Gesellschaften
Werkstoffe und Verfahren
Kohlenstofffasern (Carbon)
Verstärkung von Helmschalen, z. B. beim Klapphelm C4 Pro in Carbon-Ausführung.
Fiberglas
Bewährtes Material für Helmschalen, u. a. beim Klapphelm C4.
Kunststoff (Helmschalen)
Basiswerkstoff für Helmschalen, z. B. beim SF1-Formel-1-Helm mit 19 Lagen Kohlenstofffaserverstärkung.
Direct Fibre Processing
Firmeneigene Faserverbundfertigung, angelehnt an Methoden der Flugzeugindustrie.
Aluminium (Innenfutter, historisch)
Patentiertes Innenfutter für bequemes Tragen von Stahlhelmen.
Standorte
Magdeburg
DEHauptsitz, Produktion, F&E, Windkanal (Schuberth Air & Acoustic Labs)
- Werkstoffe
- Kunststoff, Fiberglas, Carbon
- Aeroakustik-Windkanal mit Klimaprüfstand (Air & Acoustic Labs)
Flowery Branch (GA)
USVertriebsgesellschaft (Schuberth Corporation)
Collegien
FRSchuberth Sarl
Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| HelmproduktionKunststoff | – | – | 235 g (Protokollhelm 1956) | ca. 1–1,5 Mio. Helme/Jahr | Kunststoff, Kohlenstofffasern (Carbon), Fiberglas |
| Direct Fibre Processing (Faserverbundfertigung)Kunststoff | – | – | – | – | Kohlenstofffasern |
1 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| Windkanal / Aeroakustik-Windkanal mit Klimaprüfstand (Air & Acoustic Labs) | – | 1 | – | – | Magdeburg |
Zusatzleistungen
Referenzkunden
Qualität und Prüfung
Alle Helme werden im betriebseigenen Wind- und Akustikkanal auf Aerodynamik getestet; der Klapphelm C5 ist nach der europäischen Prüfnorm ECE 22.06 homologiert.
| Nachweis | Magdeburg |
|---|---|
| ECE 22.06 (C5) |
Unternehmenshistorie
- 1922
Gründung in Braunschweig als Möbeltischlerei
- 1950er
Aufnahme von Entwicklung und Produktion von Kopfschutzsystemen
- 1952
Erster Arbeitsschutzhelm präsentiert
- 1954
Erster Motorradhelm 'Aero' auf dem Markt
- 1956
Beginn der Produktion von Schutzhelmen für das Militär
- 1976
Erster Motorrad-Integralhelm
- 1985
Eigener Windkanal und Klimaprüfstand
- 1999
Einstieg ins Formel-1-Engagement
- 2000
Nick Heidfeld erster Werbeträger in der F1
- 2003
Verlegung der Helmproduktion von Braunschweig nach Magdeburg
- 2006
Verkauf des Familienbesitzes an einen US-Private-Equity-Fonds
- 2008
Verlegung von F&E, Marketing und Vertrieb nach Magdeburg
- 2013
Perusa Fonds erwirbt Mehrheit; Jan-Christian Becker wird Geschäftsführer
- 2014
Übernahme von Teca25 (Italien); Einführung von 'Direct Fibre Processing'; Kooperation mit Avon Protection und Ceotronics
- 2015
Gründung Schuberth Italia S.r.L.; Umzug des Windkanals nach Magdeburg; Kooperation mit 3M
- 2018
Zum 13. Mal in Folge Leserwahl 'Best Brand' in der Kategorie Helme
- 2021
Markteinführung des Klapphelms C5 nach ECE 22.06