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SECARA – Fertigung

Chemisches Recycling: Depolymerisation von PA6, PA6.6 und Polycarbonat zu Drop-in-Monomeren wie Caprolactam

SECARA Logo

SECARA GmbH

52070 AachenNeu auf Amplifa

AachenStandort
GmbHRechtsform, HRB 29119 (Amtsgericht Aachen)
2026Pilotanlage im Tonnen-Maßstab geplant
2028Demoanlage im Kilotonnen-Maßstab geplant
2031+Industrieanlage ab 50 kt/Jahr geplant

Über SECARA

Die SECARA GmbH ist ein Aachener Start-up im Bereich chemisches Kunststoffrecycling. Das Unternehmen entwickelt ein Verfahren zur advanced catalytic depolymerization, mit dem sich schwer recycelbare Kunststoffabfälle aus Polyamid 6, Polyamid 6.6 und Polycarbonat in hochwertige Monomere wie Caprolactam zurückführen lassen. Die gewonnenen Monomere sind Drop-in-fähig und besitzen identische Materialeigenschaften zu fossil erzeugten Vorstufen, ohne Anpassungen an Lieferketten oder Produktdesign. Zusätzlich reklamiert der Prozess Glasfasern aus faserverstärkten Kunststoffen, die zu Fillern und Verstärkungsmaterialien aufbereitet werden. Als Einsatzstoffe dienen unter anderem Shredder-Abfälle aus der Automobilindustrie, Batteriegehäuse von Elektrofahrzeugen, gewerbliche Textilabfälle sowie Produktionsabfälle. Mit einer Skalierungs-Roadmap von Pilotanlage (2026) über Demonstrationsanlage (2028) bis zur Industrieanlage (2031+) richtet sich SECARA an die chemische Industrie, Automobilhersteller und Zulieferer sowie die Kunststoffverarbeitung. Kooperationspartner ist unter anderem der Polymerhersteller Envalior.

Standort
Aachen
Verfahren
Advanced catalytic Depolymerisation (Polyamid 6), Advanced catalytic Depolymerisation (Polyamid 6.6), Advanced catalytic Depolymerisation (Polycarbonat), Recycling/Rückgewinnung von Glasfasern aus verstärkten Kunststoffen (Filler/Reinforcement), Heterogene Katalyse (Prozesstechnologie zur Depolymerisation gemischter Kunststoffabfälle), Advanced catalytic depolymerization (Chemisches Recycling von Polyamid 6, Polyamid 6.6 und, Recycling von Glasfasern zu Fillern und Verstärkungsmaterialien, Partnerschaften für Kreislaufwirtschaft in der Automobilindustrie
Werkstoffe
Polyamid 6 (PA6), Polyamid 6.6 (PA6.6), Polycarbonat (PC), Caprolactam, Glasfaser (recycelt), Shredder Waste (gemischte Kunststofffraktionen), Polyamid 6, Polyamid 6.6
Branchen
Chemische Industrie, Automobilindustrie, Kunststoffverarbeitung, Recycling, Automobilindustrie (OEMs und Zulieferer)
  1. 01

    Einsatzstoffaufnahme (Shredder-Waste, ELV-Batterieteile, Textilien)

  2. 02

    Heterogene Katalyse / Advanced Depolymerization

  3. 03

    Rückgewinnung von Monomeren (u. a. Caprolactam)

  4. 04

    Aufbereitung recycelter Glasfasern zu Fillern und Verstärkungsmaterialien

  5. 05

    Vermarktung als Drop-in-Vorstufen für bestehende Polymerlieferketten

Werkstoffe & Verfahren

PA6

Polyamid 6

Wird mittels katalytischer Depolymerisation zu Drop-in-Monomeren wie Caprolactam zurückgeführt.

PA6.6

Polyamid 6.6

Zielmaterial des Depolymerisationsverfahrens für hochwertige technische Polymere.

PC

Polycarbonat

Wird im Verfahren zu wertigen Monomeren depolymerisiert.

GF

Glasfaser (recycelt)

Aus faserverstärkten Kunststoffen zurückgewonnene Fasern, aufbereitet zu Fillern und Verstärkungsmaterialien.

SW

Shredder Waste

Gemischte Kunststofffraktionen aus Automobil- und Industrie-Shredderrückständen als robuster Einsatzstoff.

CL

Caprolactam

Aus PA6 gewonnenes Drop-in-Monomer in fossilegleicher Qualität.

Standort

Aachen

DE

Geschäftsadresse

Werkstoffe
PA6, PA6.6, PC, Glasfaser
  • Pilotanlage Depolymerisation (geplant 2026)

Einsatzstoffe

Shredder Waste (gemischte Kunststofffraktionen)
Shredder Waste (gemischte Kunststofffraktionen)Einsatzstoff · Automobil-/Industrie-Shredder
ELV-Batterieteile
ELV-BatterieteileEinsatzstoff · Elektromobilität
Gewerbliche Textilabfälle
Gewerbliche TextilabfälleEinsatzstoff · Textilindustrie
PA/PC-Produktionsabfälle
PA/PC-ProduktionsabfälleEinsatzstoff · Kunststoffverarbeitung
Recycelte Glasfasern
Recycelte GlasfasernProdukt · Recycling

Einblicke in die Fertigung

Bisher unrecycelbarer Abfallstrom
Bisher unrecycelbarer Abfallstrom
SECARA-Katalysatortechnologie
SECARA-Katalysatortechnologie
Roadmap: Pilotanlage 2026
Roadmap: Pilotanlage 2026
Roadmap: Demoanlage 2028
Roadmap: Demoanlage 2028
Roadmap: Industrieanlage 2031+
Roadmap: Industrieanlage 2031+

Branchen

Chemische IndustrieAutomobilindustrieKunststoffverarbeitungRecyclingAutomobilindustrie (OEMs und Zulieferer)

Verfahren & technische Grenzen

VerfahrenToleranzMax. BauteilGewichtLosgrößeWerkstoffe
Advanced catalytic Depolymerisation (Polyamid 6)Kunststoff––––Polyamid 6
Advanced catalytic Depolymerisation (Polyamid 6.6)Kunststoff––––Polyamid 6.6
Advanced catalytic Depolymerisation (Polycarbonat)Kunststoff––––Polycarbonat
Recycling/Rückgewinnung von Glasfasern aus verstärkten Kunststoffen (Filler/Reinforcement)Kunststoff––––Glasfaser, Polyamid, Polycarbonat
Heterogene Katalyse (Prozesstechnologie zur Depolymerisation gemischter Kunststoffabfälle)Kunststoff––––Polyamid 6, Polyamid 6.6, Polycarbonat

3 Anlagen & Maschinen

MaschineHersteller / ModellAnzahlArbeitsraumBaujahrStandort
Pilotanlage (Depolymerisation, Tonne-Maßstab, geplant 2026)SECARA1–2026Deutschland (Standort nicht spezifiziert)
Demoanlage FOAK (Kilotonnen-Maßstab, geplant 2028)SECARA1–2028Deutschland/Europa (Standort nicht spezifiziert)
Industrieanlage im Großmaßstab (50 kt+, geplant 2031+)SECARA1–2031Europa (Standort nicht spezifiziert)

Zusatzleistungen

Advanced catalytic depolymerization (Chemisches Recycling von Polyamid 6, Polyamid 6.6 undRecycling von Glasfasern zu Fillern und VerstärkungsmaterialienPartnerschaften für Kreislaufwirtschaft in der Automobilindustrie

Referenzkunden

Envalior (Kooperation zu zirkulärem PA6 für Automotive)

Historie

  1. 2025

    1. Platz AVK Innovationspreis (Verband für verstärkte Kunststoffe); Förderung durch die Werner Siemens-Stiftung im catalaix-Programm; Vorstellung bei STARTUP AUTOBAHN mit Porsche und Motherson Group

  2. 2026

    Zuschuss 'Grüne Gründungen NRW' über 600.000 EUR zur Skalierung des Depolymerisierungsprozesses Richtung Demonstrationsanlage; geplanter Bau der Pilotanlage im Tonnen-Maßstab

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