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Malz, Malzextrakte und Backzutaten für Bäckereien, Konditoreien und Brauereien – seit 1884
STAMAG Stadlauer Malzfabrik GesmbH
Wien (1220) · GrazNeu auf Amplifa
Über STAMAG
Die STAMAG Stadlauer Malzfabrik GesmbH mit Sitz in Wien-Stadlau ist ein österreichischer Nahrungsmittelhersteller mit rund 200 Mitarbeitenden und seit 1973 Teil der Ireks-Gruppe (Kulmbach, Deutschland). Das Unternehmen produziert an den Standorten Wien und Graz Brau- und Spezialmalze sowie Malzextrakte, Backmittel, Premixe für Brot, Kleingebäck und Feinbackwaren, Dessert- und Dekorprodukte, Füllungen, Glasurmassen, Kuvertüren sowie Gelier-, Pudding- und Cremeprodukte. Als größte österreichische Handelsmälzerei erzeugt STAMAG jährlich etwa 175.000 t Malz. 1901 erfand das Unternehmen mit DIAMALT das erste flüssige diastatische Backmittel, das bis heute weiterentwickelt wird (DIAMALT SUPER, 1956). Zu den Produktlinien gehören Bio-Qualitäten nach EU-Verordnung 2018/848, Vollkorn-, vegetarische und vegane sowie zusatzstoffarme Produkte (STAMAG 1884). Abnehmer sind Bäckereien, Konditoreien, Großbrauereien und Craft Brewers. Die Rohstoffauswahl beginnt bereits beim Vertragsanbau des Getreides; ein Ultraspurenanalytik-Labor (STAMAG-IQ Zentrum) sichert die Produktqualität. Zusätzlich bietet STAMAG anwendungstechnische Fachberatung, Rezeptideen und kundenspezifische Konzepte.
- Standort
- Wien
- Verfahren
- anwendungstechnische Fachberatung, Rezeptideen und kundenspezifische Konzepte, Ultraspurenanalytik-Labor (STAMAG-IQ Zentrum), Vertragsanbau-Getreideauswahl
- Werkstoffe
- Braumalze, DIAMALT / DIAMALT SUPER, Backmittel und Premixe, Konditorei- und Dessertprodukte, Bio-Rohstoffe
- Zertifikate
- Bio-Zertifizierung (EU-Öko-Verordnung 2018/848, Kontrollstellen-Kennung), Bio-Zertifizierung (AT-BIO-301, EU-Öko-Verordnung 2018/848)
- Gegründet
- 1884
- Mitarbeiter
- ca. 200
- Branchen
- Bäckereien, Konditoreien, Großbrauereien, Craft Brewers, Craft-Brewer
- 01
Vertragsanbau und Auswahl des Getreides
- 02
Mälzung (Weichen, Keimen, Darren)
- 03
Malzaufbereitung und Extraktion
- 04
Entwicklung von Backzutaten und Rezepturen
- 05
Produktion in der Backzutaten-Manufaktur
- 06
Analytik im STAMAG-IQ Labor
- 07
Vertrieb und anwendungstechnische Fachberatung
Produkte und Verfahren
Braumalze
Basis- und Spezialmalze für Großbrauereien und Craft Brewers.
DIAMALT / DIAMALT SUPER
Flüssiger diastatischer Malzextrakt als natürliches Backmittel gegen trockenbackende Mehle, 1956 mit verstärkter Enzymatik weiterentwickelt.
Backmittel und Premixe
Backmittel für Weizenkleingebäck und Brot sowie Premixe für Brot, Kleingebäck und Feinbackwaren.
Konditorei- und Dessertprodukte
Aromen, Konditoreipasten, Füllungen, Dekorprodukte, Fettglasurmassen, Kuvertüren sowie Gelier-, Pudding- und Cremeprodukte.
Bio-Rohstoffe
Rohstoffe landwirtschaftlichen Ursprungs aus kontrolliert biologischem Anbau nach EU-Verordnung 2018/848.
Standorte

Wien-Stadlau
ATHauptsitz, Malzfabrik und neue Mälzerei
- Werkstoffe
- Malz, Malzextrakte, Backzutaten
- Neue Mälzerei (Investition im mittleren zweistelligen Millionenbereich)
- Malztennen und Keimböden (Industrieensemble um 1900)

Graz
ATMälzerei Graz Steinfeld (seit 1998)
- Werkstoffe
- Braumalze
Produktpalette






Einblicke in die Fertigung










Branchen
Zusatzleistungen
Referenzkunden
Qualitätssicherung
Die Produktsicherheit wird durch das Ultraspurenanalytik-Labor des STAMAG-IQ Zentrums gewährleistet; Bio-Produkte sind nach EU-Verordnung 2018/848 durch eine unabhängige Bio-Kontrollstelle zertifiziert (AT-BIO-301).
| Nachweis | Wien-Stadlau |
|---|---|
| Bio-Zertifizierung (AT-BIO-301, EU-Öko-Verordnung 2018/848) |
Historie seit 1884
- 1884
Gründung als Erste Wiener Exportmalzfabrik durch Jakob Hauser und Moritz Sobotka.
- 1901
Erfindung des ersten flüssigen diastatischen Backmittels DIAMALT durch Gustav Sobotka; erste Auslieferung am 24. September.
- 1902
Gründung der Deutschen Diamalt GmbH in München als Tochterunternehmen; 1911 Umwandlung in Diamalt AG.
- 1905
Gründung der British Diamalt Company im Großraum London.
- 1906
Gründung der American Diamalt Company bei New York.
- 1909
Gründung der Diamalteria Italiana bei Brescia; Produktentwicklung Quellmehl.
- 1911
Gründung der Compagnie Française du Diamalt bei Paris.
- 1919
DIAMALT-Produktion in Jungbunzlau (Tschechien), ab 1926 in Bysice.
- 1920
Vertragsabschluss mit der Dr. Wander AG zur Vermarktung in Ungarn.
- 1925
Gründung der Societatea Romana Diamalt in Temesvar (Rumänien).
- 1930
Produktentwicklung Teigsäuerungsmittel.
- 1938
Übergang der Unternehmensmehrheit an die Familie Mautner Markhof; bis 1973 im Familienbesitz.
- 1956
Weiterentwicklung von DIAMALT zu DIAMALT SUPER mit verstärkter Enzymatik.
- 1973
STAMAG wird Teil der Ireks-Gruppe (Kulmbach, Deutschland).
- 1989
Gründung der Beteiligungsgesellschaft IREKS-STAMAG KFT. in Komárom/Ungarn.
- 1998
Erwerb der Mälzerei Graz Steinfeld von der Österreichischen Brauunion.
- 2004
Zusammenlegung der Kompetenzen von DREIDOPPEL und STAMAG für Bäckereien und Konditoreien.
- 2020er
Bau der neuen STAMAG-Mälzerei in Wien: zwei Jahre Bauphase, über 200.000 Arbeitsstunden, Investition im mittleren zweistelligen Millionenbereich.
- 2026
125 Jahre DIAMALT – eine der ältesten Marken Österreichs.