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Teleplast – Fertigung

Betreiber eines Gewerbeparks in Braunschweig mit Hallen- und Büroflächen, einst Hersteller von Industrielacken und Systemlösungen für die Baustoffindustrie.

Teleplast Logo

Teleplast GmbH & Co. KG

BraunschweigNeu auf Amplifa

1969Gegründet (Management-Buy-Out der Abteilung Spezial-Lacke)
18.000 m²Gewerbepark-Gesamtfläche Braunschweig
01.01.2022Verkauf des Lackgeschäfts an Lankwitzer Lackfabrik GmbH

Über Teleplast

Die Teleplast GmbH & Co. KG ging 1969 aus der Abteilung Spezial-Lacke der Fahlberg-List, chemische Werke GmbH in Wolfenbüttel hervor und wurde im Zuge eines Management-Buy-Outs als eigenständiges Unternehmen gegründet. Das Unternehmen entwickelte und produzierte über Jahrzehnte Industrielacke für die Mühlenindustrie, den Silo- und Behälterbau, die Serienbeschichtung von Faserzement-Baustoffen, Holz- und Möbellacke sowie Sonderlacke für Kunststoffuntergründe. Anfang der 1970er Jahre entstand zudem die Teleplan-Platte, eine großformatige Dämmstoffplatte für die Fertighausindustrie, für deren Herstellung 1975 das Werk in Braunschweig-Gliesmarode aufgebaut wurde. Zum 01.01.2022 verkaufte die Teleplast das Lackgeschäft im Rahmen eines Asset-Deals an die Lankwitzer Lackfabrik GmbH aus Berlin; die Produktion wurde bis 2023 nach Berlin und Osterwieck verlagert. Die Immobilie an der Petzvalstraße 37 verblieb im Eigentum der Teleplast und wird nach Sanierung der Gebäude als Gewerbepark mit ca. 18.000 m² Gesamtfläche an Mieter verschiedener Branchen vermietet und verpachtet.

Standort
Braunschweig
Verfahren
Vermietung und Verpachtung von Hallen- und Büroflächen (Gewerbepark), Gefahrgutlager (zugelassene Lagerflächen), Ehemals: Lackproduktion (Industrielacke, Holzlacke, Betonwarenlacke, Sonderlacke für
Gegründet
1969
Branchen
Gewerbeimmobilien/Mieter verschiedener Branchen, Baustoffindustrie (Faserzement), Kunststoffverarbeitende Industrie, Fertighausindustrie, Mühlenindustrie, Silo- und Behälterbau
  1. 01

    Vermietung und Verpachtung von Hallen- und Büroflächen

  2. 02

    Betrieb von zugelassenen Gefahrgutlagerflächen

Standorte

Standort Braunschweig

Braunschweig

DE

Gewerbepark / Unternehmenssitz, Vermietung von Hallen- und Büroflächen

  • Halle West: ca. 1.500 m² Hallenfläche, Gefahrgutlager mit WHG-Boden, Gaswarnanlage, halbautomatischer Schaumlöschanlage
  • Halle Ost: ca. 2.400 m² Hallenfläche, ca. 800 m² Büros und Sozialräume
  • Halle Süd 1: Kalthalle ca. 500 m²
  • Halle Süd 2: Kalthalle ca. 70 m², als Gefahrgutlager zugelassen

Branchen

Gewerbeimmobilien/Mieter verschiedener BranchenBaustoffindustrie (Faserzement)Kunststoffverarbeitende IndustrieFertighausindustrieMühlenindustrieSilo- und BehälterbauHolz- und Möbelindustrie

Zusatzleistungen

Vermietung und Verpachtung von Hallen- und Büroflächen (Gewerbepark)Gefahrgutlager (zugelassene Lagerflächen)Ehemals: Lackproduktion (Industrielacke, Holzlacke, Betonwarenlacke, Sonderlacke für

Historie

  1. Ende 19. Jh.

    Entstehung des Chemiekomplexes „Saccharin-Fabrik, Aktiengesellschaft, vorm. Fahlberg, List & Co.“ in Magdeburg

  2. 1940er

    Verlagerung von Produktionsanlagen, u. a. Zweigwerk Wolfenbüttel, nach Kriegsende zunächst als „Dr. Goeze & Co. GmbH“ firmiert

  3. 1950

    Produktion als „Fahlberg-List, chemische Werke GmbH“ in Wolfenbüttel, zunächst Pflanzenschutzmittel

  4. 1950er

    Aufbau der Abteilung „Spezial-Lacke“; ab 1959 Leitung durch Hans-Reiner Brüche

  5. 1960er

    Industrielacke unter den Markennamen „Falima“, „Pefalon“ und „Leukolin“

  6. 1969

    Verkauf an die Ciba-Geigi-Gruppe; Ausgliederung der Abteilung Spezial-Lacke als eigenständige Teleplast GmbH & Co. KG (Management-Buy-Out)

  7. Anfang der

    Entwicklung des Produkts „Teleplan-Platte“ für die Fertighausindustrie

  8. 1975

    Aufbau des Werks in Braunschweig-Gliesmarode zur Herstellung der Teleplan-Platte

  9. 1994

    Verkauf des Wolfenbütteler Geländes zum 01.01.1994 und Zusammenlegung beider Betriebsteile in Braunschweig; Übergabe der Geschäftsführung an Jörg Brüche

  10. 2022

    Asset-Deal: Verkauf des Lackgeschäfts an die Lankwitzer Lackfabrik GmbH (Berlin); die Immobilie Petzvalstraße 37 verbleibt im Eigentum der Teleplast

  11. 2022–2023

    Verlagerung der Lackproduktion nach Berlin und Osterwieck; Ende der Lackproduktion in Braunschweig

  12. 2023

    Sanierung der Halle West

  13. 2024

    Sanierung der Halle Ost

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