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Voith entwickelt und fertigt Maschinen und Anlagen für die Branchen Energie, Papier, Rohstoffe und Transport.
Voith Group
Heidenheim an der BrenzNeu auf Amplifa
Über Voith
Die Voith Group ist ein international tätiges Technologieunternehmen mit Sitz in Heidenheim an der Brenz. Das Unternehmen fertigt Maschinen, Anlagen, Komponenten und digitale Anwendungen für die Märkte Energie, Papier, Rohstoffe und Transport, darunter Papiermaschinen sowie Wasser- und Turbinentechnik. Die Fertigung reicht zurück bis zur eigenen Eisengießerei, in der historisch Maschinenkomponenten aus Gusseisen und Gussstahl gefertigt wurden. Heute beschäftigt Voith rund 22.000 Mitarbeitende und erwirtschaftet einen Umsatz von 5,2 Mrd. €. Mit Standorten in über 60 Ländern beliefert das Familienunternehmen Kunden weltweit. Die Ursprünge liegen in einer Heidenheimer Schlosserwerkstatt, die 1867 offiziell als Firma J. M. Voith gegründet wurde.
- Standort
- Heidenheim an der Brenz
- Verfahren
- Maschinenbau/Fertigung von Maschinen (Papiermaschinen, Turbinen), Eisenguss (eigene Gießerei, historisch), Herstellung von Turbinen (Francis-, Pelton-, Jonval-Turbinen, historisch), Herstellung von Papiermaschinen und Holzscheidern (historisch), Reparatur und Instandhaltung von Wasserrädern und Papiermühlen (historisch), Services und digitale Anwendungen, Anlagen- und Maschinenservice
- Werkstoffe
- Gusseisen, Gussstahl
- Gegründet
- 1867
- Mitarbeiter
- ca. 22.000
- Branchen
- Energie, Papier, Rohstoffe (Mining), Transport
- 01
Engineering
- 02
Guss (historisch: eigene Eisengießerei)
- 03
Maschinen- und Anlagenfertigung
- 04
Montage
- 05
Service und digitale Anwendungen
Werkstoffe und Verfahren
Gusseisen
Historischer Hauptwerkstoff der eigenen Gießerei für den Bau von Papiermaschinen und Turbinen.
Gussstahl
Verwendet ab dem Zeitpunkt der Entwicklung des Gusstahls als Weiterentwicklung des Gusseisens im Maschinenbau.
Standorte
Heidenheim an der Brenz
DEHauptsitz / Stammwerk
- Werkstoffe
- Gusseisen, Gussstahl
Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Maschinenbau/Fertigung von Maschinen (Papiermaschinen, Turbinen)Engineering | – | – | – | – | – |
| Eisenguss (eigene Gießerei, historisch)Guss | – | – | – | – | Gusseisen |
| Herstellung von Turbinen (Francis-, Pelton-, Jonval-Turbinen, historisch)Engineering | – | – | – | – | – |
| Herstellung von Papiermaschinen und Holzscheidern (historisch)Engineering | – | – | – | – | – |
| Reparatur und Instandhaltung von Wasserrädern und Papiermühlen (historisch)Montage | – | – | – | – | – |
Zusatzleistungen
Historie
- 1825
Johann Matthäus Voith übernimmt die Schlosserwerkstatt seines Vaters in Heidenheim mit fünf Mitarbeitern; Reparaturen an Wasserrädern und Papiermühlen.
- 1830
Beteiligung am Bau einer Papiermaschine von Johann Jakob Widmann.
- 1867
Offizielles Gründungsdatum der Firma J. M. Voith am 1. Januar; Friedrich Voith übernimmt das Geschäft als Alleininhaber, ca. 35 Mitarbeiter; Spezialisierung auf Papiermaschinen, Wasserräder und Turbinen.
- 1869
Erstes Patent für einen Holzschliff mit verzahntem Aufgabewerk; Eintragung ins Handelsregister als Maschinenfabrik und Eisengießerei J. M. Voith.
- 1873
Voith und Voelter erhalten auf der Weltausstellung in Wien die 'Progress Medal' für den Voith-Holzschleifer; ab ca. 1873 Verkauf verbesserter Francis-Turbinen.
- 1879
Erster automatischer Turbinen-Drehzahlregler nach Entwurf des Voith-Ingenieurs Adolf Pfarr.
- 1881
Erste komplette Voith-Papiermaschine PM1 (Bahnbreite 2,35 m) für Raithelhuber, Bezner & Cie. in Gemmrigheim.
- 1886
Bau des ersten Verwaltungsgebäudes.
- 1890
Beginn der Lieferung von Hochdruck-Pelton-Turbinen.