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Unabhängige Privatbrauerei in Plankstadt, die nach dem Slow-Brewing-Prinzip Biere und alkoholfreie Getränke braut

Weldebräu GmbH & Co. KG
Plankstadt/Schwetzingen · SchwetzingenNeu auf Amplifa
Über WELDE
Die Weldebräu GmbH & Co. KG ist eine unabhängige Privatbrauerei mit Sitz in Plankstadt bei Schwetzingen in der Kurpfalz. Die Brauerei produziert bei einem Jahresausstoß von rund 100.000 Hektolitern ein Sortiment aus klassischen Bieren wie Pils, Hefeweizen und Export, Brauspezialitäten sowie alkoholfreien Getränken einschließlich Fassbrausen. Gebraut wird nach der eigenen Brauweise mit natürlicher Reifung von sechs bis acht Wochen; als Rohstoffe dienen Brauwasser aus einem eigenen 172 Meter tiefen Brunnen, Malz, Hopfen unter anderem aus der Hallertau und Sandhausen sowie selbstgezüchtete Hefe. Das Getreide stammt aus der Rheinebene, etwa aus Kraichgau, Rheinhessen und der Vorderpfalz. Die Biere tragen das Siegel des Slow Brewing Instituts. Zum Unternehmen gehören das Brauhaus in Plankstadt mit Sudhaus (1981) und Flaschenfüllerei (1971) sowie das 2019 eröffnete Welde Brauhaus in Schwetzingen; 2024 übernahm die Brauerei die Heidelberger Brauerei.
- Standort
- Plankstadt/Schwetzingen
- Verfahren
- Bierbrauen (Slow Brewing, natürliche Reifung 6–8 Wochen), Online-Shop, Eigener Brauhaus-Ausschank (Welde Brauhaus Schwetzingen)
- Werkstoffe
- Brauwasser (eigener Brunnen, 172 m tief), Malz, Hopfen (u. a. Hallertau, Sandhausen), Hefe (selbstgezüchtet), Getreide (Rheinebene: Kraichgau, Rheinhessen, Vorderpfalz), Brauwasser, Hopfen (Hallertau, Sandhausen), Slow Brewing
- Zertifikate
- Slow Brewing Siegel, ISO 9001
- Gegründet
- 1752
- Branchen
- Brauwesen/Getränkeindustrie
- 01
Rohstoffbezug (Wasser, Malz, Hopfen, Hefe)
- 02
Süßen im Sudhaus
- 03
Gärung mit selbstgezüchteter Hefe
- 04
Natürliche Reifung 6–8 Wochen
- 05
Abfüllung in der Flaschenfüllerei
- 06
Vertrieb über Handel, Gastronomie und Online-Shop
Rohstoffe & Brauweise
Brauwasser
Klares Brauwasser aus dem eigenen, 172 m tiefen Brunnen in Plankstadt.
Malz
Grundrohstoff für die Würze; das Getreide stammt aus der Rheinebene, z. B. Kraichgau, Rheinhessen und Vorderpfalz.
Hopfen (Hallertau, Sandhausen)
Aromageber, unter anderem aus der Hallertau; einmal jährlich Hopfen vom Hopfenfeld in Sandhausen für das Grünhopfen-Pils.
Hefe (selbstgezüchtet)
Selbstgezüchtete Hefe für Gärung und Geschmacksprofil.
Slow Brewing
Brauweise mit natürlicher Reifung von 6 bis 8 Wochen statt künstlich beschleunigter Gärung, wodurch weniger Fuselalkohole entstehen.
Standorte

Plankstadt/Schwetzingen
DEBrauerei/Stammhaus
- Werkstoffe
- Wasser, Malz, Hopfen, Hefe
- Sudhaus (1981)
- Flaschenfüllerei (1971)
- Eigener Brunnen (172 m)

Schwetzingen
DEWelde Brauhaus mit Ausschank
Sortiment






Einblicke in die Fertigung



Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Bierbrauen (Slow Brewing, natürliche Reifung 6–8 Wochen)Engineering | – | – | – | – | Wasser, Malz, Hopfen, Hefe |
3 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| Brauerei (Jahresausstoß rund 100.000 Hektoliter) | – | 1 | – | – | Plankstadt |
| Flaschenfüllerei | – | 1 | – | 1971 | Plankstadt |
| Sudhaus | – | 1 | – | 1981 | Plankstadt |
Zusatzleistungen
Qualität
Die Biere tragen das Siegel des Slow Brewing Instituts, das für die Verwendung hochwertiger Rohstoffe und ausreichende Reifezeit steht. Die Rohstoffe werden nach eigenen Angaben sorgfältig ausgewählt, das Brauwasser stammt aus dem eigenen Brunnen.
| Nachweis | Plankstadt/Schwetzingen |
|---|---|
| Slow Brewing Siegel | |
| ISO 9001 |
Historie
- 1752
Kurfürst Carl Theodor vergibt die Braulizenz an Heinrich Joos; Bau des Brauhauses in der Mannheimer Straße in Schwetzingen
- 1846
Braumeister Heinrich Seitz übernimmt die Führung des Brauhauses mit der Gaststätte Grünes Laub
- 1888
Barbara Seitz heiratet Braumeister Johann Welde, den Namensgeber der Brauerei
- 1919
Elisabeth heiratet Braumeister Hans Hirsch; Erweiterung der Brauerei 1934/35
- 1950
Bärbel Hirsch heiratet Wilhelm Spielmann, der später die Leitung übernimmt
- 1971
Neubau der Flaschenfüllerei in Plankstadt
- 1981
Neubau des Sudhauses in Plankstadt
- 2002
Übernahme der Mehrheitsbeteiligung an der insolventen Brauerei Palmbräu
- 2008
Auslagerung des Palmbräu-Vertriebs in die Palmbräu Eppingen GmbH
- 2009
Palmbräu geht an das Brauhaus Pforzheim
- 2017
Abriss des Welde Stammhauses in der Mannheimer Straße in Schwetzingen
- 2019
Eröffnung des Welde Brauhauses in Schwetzingen
- 2024
Übernahme der Heidelberger Brauerei