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Fertigung patientenspezifischer Schädelimplantate (Kranioplastiken) aus PEEK, BIOVERIT®II und Titan sowie medizinischer Übungsmodelle
3di GmbH
07749 Jena (Löbstedter Str. 41)Neu auf Amplifa
Über 3di
Die 3di GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen aus Jena, das seit dem Jahr 2000 patientenspezifische Implantate für den Gesichts- und Hirnschädelbereich fertigt. Hauptprodukt sind individuell an den Defekt des Patienten angepasste Kranioplastiken, die nach Traumen, Tumoroperationen, Entlastungskraniektomien oder bei funktionell-ästhetischen Korrekturen eingesetzt werden. Die Implantatplanung erfolgt virtuell auf Basis der CT-Daten des Patienten; die fertigung erfolgt im hauseigenen Fertigungscenter mit Herstellungsgenauigkeit von unter 0,5 mm – in der Regel innerhalb von rund drei Arbeitstagen, bei Notfällen innerhalb von 48 Stunden. Neben drei Implantatmaterialien (PEEK, BIOVERIT®II, Titan Ti6Al4V) werden aus den Materialien Resektionsschablonen sowie DICOM-Datensätze für Neuronavigationssysteme erstellt. Das Portfolio wird ergänzt durch patientenspezifische und unspezifische Hartgewebe- und Weichgewebemodelle für Operationsplanung, Ausbildung und Forschung, entwickelt gemeinsam mit den HNO-Universitätskliniken Jena und Ulm. Patienten in mehr als 10 Ländern werden mit Implantaten aus Jena versorgt.
- Standort
- Jena
- Verfahren
- Patientenspezifische Implantate (Kranioplastiken) für Gesichts- und Hirnschädelbereich, spanend, Eigenes Verfahren zur Fertigung patientenspezifischer Implantate im hauseigenen Fertigungscenter, Hartgewebemodelle (Schädelmodelle inkl. Schablone, Felsenbeinmodelle, Osteotomiemodelle,, Weichgewebemodelle (Lappenplastik-, Rhinoplastik-, Lippen-, Ohrmuschelplastikmodelle, individuelle, Virtuelle Implantatplanung und Konstruktion, Erstellung von Resektionsschablonen, Bereitstellung, Patientenspezifische Implantate (Kranioplastiken) Gesichts- und Hirnschädelbereich, Konstruktion/Implantatplanung, Resektionsschablonen
- Werkstoffe
- PEEK (PEEK-OPTIMA® / PEEK-VESTAKEEP®), BIOVERIT®II (maschinell bearbeitbare Glaskeramik, SiO2-Al2O3-MgO-Na2O-K2O-F-System), Titanlegierung Ti6Al4V, Kunstharz auf Acrylat-Basis (Methacrylat) für Hartgewebemodelle, Silikon (Weichgewebemodelle, 5–10 mm Schichtdicke), Pulverwerkstoffe (Basis für Schädelmodelle), BIOVERIT®II (maschinell bearbeitbare Glaskeramik), Kunstharz auf Acrylat-Basis (Methacrylat)
- Zertifikate
- EN ISO 13485:2016 + AC:2018 + A11:2021, MDR 2017/745 Zertifikat (Anhang IX), EN ISO 13485, MDR 2017/745 (Anhang IX)
- Gegründet
- 2000
- Branchen
- Medizintechnik, Neurochirurgie, HNO-Heilkunde, MKG-Chirurgie, Plastische Wiederherstellungs- und ästhetische Chirurgie, Unfallchirurgie
- 01
CT-Datenübermittlung (Web-Upload, CD/DVD, Datenportal)
- 02
Dateneingangsprüfung
- 03
Virtuelle Implantatplanung und Konstruktion
- 04
Fertigung im hauseigenen Fertigungscenter
- 05
Lieferung inkl. Reinigungs- und Sterilisationsanleitung
- 06
Bereitstellung DICOM-Datensatz für Neuronavigation (auf Wunsch)
Implantatmaterialien & Verfahren
PEEK (PEEK-OPTIMA® / PEEK-VESTAKEEP®)
Nicht resorbierbarer Hochleistungsthermoplast für Langzeitimplantation, spanend bearbeitbar, strahlendurchlässig (keine Artefakte bei Röntgen, CT, MRT).
BIOVERIT®II (maschinell bearbeitbare Glaskeramik)
Biokompatible, bioinerte Glaskeramik des SiO2-Al2O3-MgO-Na2O-K2O-F-Systems mit knochenähnlicher Wärmeleitfähigkeit, spanend bearbeitbar.
Titanlegierung Ti6Al4V
Hochstabiles, langzeitbewährtes Implantatmetall, das sehr dünne Implantatgeometrien ermöglicht; passiviert durch schützende Oxidschicht.
Kunstharz auf Acrylat-Basis (Methacrylat)
Material für Hartgewebemodelle, auf Wunsch dampfsterilisierbar und für den Kurzeinsatz am Patienten geeignet.
Silikon (5–10 mm Schichtdicke)
Nachgebildete Haut- bzw. Knorpeldicke für Weichgewebemodelle zur Nahttechnik-Übung, Grundplatten wiederaufbeschichtbar.
Standorte

Jena
DEHauptsitz, Produktion, 3D-Druck-Zentrum
- Losgröße
- Einzelanfertigung (patientenspezifisch)
- Werkstoffe
- PEEK, BIOVERIT®II, Ti6Al4V, Acrylat, Silikon
- 3D-Druck-Zentrum (3D-Drucker, 2019/2020)
Bauteile & Produkte




Einblicke in die Fertigung




Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Patientenspezifische Implantate (Kranioplastiken) für Gesichts- und Hirnschädelbereich, spanendZerspanung | Herstellungsgenauigkeit < 0,5 mm | – | – | – | PEEK, BIOVERIT®II, Titan (Ti6Al4V) |
| Eigenes Verfahren zur Fertigung patientenspezifischer Implantate im hauseigenen FertigungscenterAdditiv | Herstellungsgenauigkeit < 0,5 mm | – | – | – | PEEK, BIOVERIT®II, Titan (Ti6Al4V) |
| Hartgewebemodelle (Schädelmodelle inkl. Schablone, Felsenbeinmodelle, Osteotomiemodelle,Kunststoff | – | – | – | – | Kunstharz auf Acrylat-Basis (Methacrylat), Pulverwerkstoffe |
| Weichgewebemodelle (Lappenplastik-, Rhinoplastik-, Lippen-, Ohrmuschelplastikmodelle, individuelleKunststoff | – | – | – | – | Silikon, Kunstharz auf Acrylat-Basis (Methacrylat) |
| Virtuelle Implantatplanung und Konstruktion, Erstellung von Resektionsschablonen, BereitstellungEngineering | – | – | – | – | – |
1 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| 3D-Druck-Zentrum (3D-Drucker) | – | – | – | 2019/2020 | Jena |
Zusatzleistungen
Referenzkunden
Zertifizierung & Qualitätsmanagement
Die 3di GmbH ist nach EN ISO 13485:2016 + AC:2018 + A11:2021 in den Bereichen Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Hartgewebeersatz zertifiziert. Die patientenspezifischen Schädelimplantate erfüllen die Anforderungen der MDR 2017/745; ein MDR-Zertifikat nach Anhang IX ist vorhanden.
| Nachweis | Jena |
|---|---|
| EN ISO 13485 | |
| MDR 2017/745 (Anhang IX) |
Chronik
- 2000
Ende des Forschungsprojektes und Gründung der 3di GmbH; 1. Preis beim 3. Thüringer Businessplan-Wettbewerb und 1. Thüringer Ideen-Oskar
- 2002
Markteinführung der Felsenbeinmodelle
- 2007
Markteinführung Schädelmodelle auf Basis von Pulverwerkstoffen sowie postcraniale Modelle
- 2008
Produktion patientenspezifischer Schädelimplantate aus PEEK-OPTIMA®
- 2009
Einführung des Implantatwerkstoffs PEEK-OPTIMA®
- 2011–2015
Markteinführung Ohrmuschelplastik-, Lappenplastik- und Rhinoplastikmodelle sowie Lippenmodell; 2014 neue Produktionskapazitäten, Ausbau F&E
- 2017–2018
Neue/weitere Schablonenmaterialien, Markteinführung Schädelmodelle auf Acrylatbasis
- 2019–2020
3D-Druck-Zentrum und Maschinenpark-Erweiterung, Umzug in größeres Firmengebäude
- 2025
25 Jahre 3di GmbH