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Hersteller optischer Produkte und LowVision-Sehhilfen: Brillengestelle, Brillengläser, Lupen und Filterbrillen seit 1840.
A. SCHWEIZER GmbH
91301 Forchheim (Hauptsitz: Verwaltung, Produktion, Lager, Versand)Neu auf Amplifa
Optische Produkte seit 1840
Die A. SCHWEIZER GmbH in Forchheim produziert seit 1840 optische Produkte. Das Unternehmen fertigt Brillengestelle, Brillengläser, Lupen, Leuchtlupen und Filterbrillen und hat sich als Spezialist für LowVision-Sehhilfen positioniert, die Menschen mit Sehbeeinträchtigungen im Alltag unterstützen. Die Wertschöpfung umfasst Glasschleiferei für die eigene Brillenglasproduktion sowie Kunststoffspritzguss von Linsenmaterialien aus PMMA; die Fertigung erfolgt industriell in Serienproduktion. Bekannte Produktlinien sind das modulare Lupensystem MODULAR, die LED-Leuchtlupen ÖKOLUX und die Filterbrillen-Serie Magnetclip. 2025 wurde die nachhaltige Produktlinie Green Line vorgestellt. Vertrieben wird über ein Netz aus Fachhändlern in der Augenoptik, ergänzt durch internationale Vertriebspartnerschaften, unter anderem in der Türkei und in Frankreich.
- Standort
- Forchheim
- Verfahren
- Glasschleiferei (Brillenglasproduktion), Kunststoffspritzguss, Produktion optischer Produkte (Brillengläser, -gestelle, Lupen, Sehhilfen), LowVision-Spezialsehhilfen, Beratung (virtueller Produktberater), Fachhändler-Vertriebsnetz, Kunststoffspritzguss (historisch belegt, PMMA-Verarbeitung)
- Werkstoffe
- PMMA (Linsenmaterial), Nickel, PMMA (Polymethylmethacrylat), Glas
- Zertifikate
- AMD-Kompetenzpartner-Programm
- Gegründet
- 1840
- Branchen
- Augenoptik, LowVision/Sehhilfen, Medizin-/Gesundheitsbereich
- 01
Werkstofffertigung (Glas, Kunststoff)
- 02
Spritzguss
- 03
Glasschleiferei
- 04
Qualitätskontrolle
- 05
Montage
- 06
Lager und Versand
Materialien und Verfahren
PMMA (Polymethylmethacrylat)
Linsenmaterial, das seit 1984 in der eigenen Kunststoffspritzerei verarbeitet wird.
Nickel
Historischer Werkstoff der Nickelbrillenproduktion ab 1853.
Glas
Rohmaterial der Spiegelglasschleiferei, aus der seit 1877 Brillengläser produziert werden.
Standort

Forchheim
DEHauptsitz (Verwaltung, Produktion, Lager, Versand)
- Losgröße
- Großserie
- Werkstoffe
- Glas, PMMA
- Spritzgussanlage
- Glasschleiferei
Produkte


Einblicke in die Fertigung





Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Glasschleiferei (Brillenglasproduktion)Oberfläche | – | – | – | – | Glas |
| KunststoffspritzgussKunststoff | – | – | – | – | PMMA |
1 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| Spritzgussanlage | – | – | – | – | Forchheim |
Zusatzleistungen
Qualität
Im Forchheimer Werk werden Produkte einer eigenen Qualitätskontrolle unterzogen. Zu den Niedrigvision-Lösungen gehört ein Programm für die Versorgung von Menschen mit altersbedingter Makuladegeneration (AMD).
| Nachweis | Forchheim |
|---|---|
| AMD-Kompetenzpartner-Programm |
Unternehmenshistorie
- 1840
Gründung der Firma Asif durch Gürtlermeister Abraham Schweizer in Fürth; zunächst Metall- und optisches Spielzeug, später Brillengestelle.
- 1852
Sortimentsausbau mit französischen Importbrillen; Eduard Buverier zieht nach Fürth
- 1853
Gründung der Königlich Bayerischen Privilegierten Stahlbrillen-Fabrik; Umstellung auf industrielle Produktion
- 1858
200 Mitarbeiter fertigen rund 1.200 Nickelbrillen pro Woche
- 1866
Tod Abraham Schweizers; Witwe Karoline und Söhne Max und Albert übernehmen die Leitung
- 1877
Erwerb einer Spiegelglasschleiferei in Forchheim, Beginn eigene Brillenglasproduktion
- 1879
Simon Hummel verstärkt die Firmenleitung; Export auch nach Frankreich
- 1907
Umzug der Verwaltung nach Forchheim, Aufgabe des Standorts Fürth
- 1937
Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft (A. SCHWEIZER, optische Fabrik)
- 1957
Johann Schüttinger erwirbt das Unternehmen
- 1960
Ludwig und Hans Schüttinger werden Geschäftsführer; neuer Firmensitz im Forchheimer Süden
- 1984
Anbau einer Kunststoffspritzerei für PMMA-Linsenmaterialien
- 1990
MODULAR: weltweit erstes modulares Lupensystem
- 1995
Alfred Schüttinger wird geschäftsführender Gesellschafter
- 1997
Marktpositionierung als LowVision-Spezialist; First Class-Partner-Programm
- 1999
MODULAR mobil: erste modulare Leuchtlupe
- 2000
ÖKOLUX LED-Standleuchtlupe und ÖKOLUX mobil
- 2001
MODULAR TV color
- 2023
ImproVision verschmilzt mit SCHWEIZER; Vertriebspartnerschaft in der Türkei (Master Diamos Optik); Produkte bei CFLOU in Frankreich erhältlich
- 2025
Vorstellung der Green Line (Nachhaltigkeitsinitiative)