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Hersteller von Hallenkranen, Hängebahnsystemen, Schwenk- und Leichtportalkranen sowie Elektro-Hebezeugen von 80 kg bis 120 t Tragfähigkeit.
ABUS Kransysteme GmbH
Gummersbach-Lantenbach (Hauptsitz) · Gummersbach-Herreshagen · Gummersbach (KranHaus, Archimedesstraße 1) · Marienheide-RodtNeu auf Amplifa
Über ABUS Kransysteme
Die ABUS Kransysteme GmbH ist ein seit 1965 bestehendes Familienunternehmen mit Sitz in Gummersbach und fertigt Hallenkrananlagen und Hebezeuge mit Tragfähigkeiten von 80 kg bis 120 t. Das Portfolio umfasst Ein- und Zweiträgerlaufkrane, Hängebahnsysteme, Schwenkkrane, Leichtportalkrane sowie Elektroseilzüge und Elektrokettenzüge. Die Wertschöpfung reicht von der eigenen Entwicklung von Krankomponenten – Antriebs- und Steuerungstechnik, Hebezeuge und Stahlbau – über Schweißen, mechanische Bearbeitung und Lackierung bis zum kompletten Zusammenbau, zur Lieferung, Montage und Inbetriebnahme am Einsatzort. Fertigungsmaterialien sind Stahl und Aluminium; Rundstahlketten folgen DIN 5685, Fahrwerksträger werden als Stahlkonstruktion nach DIN 15018 in einer Aufspannung bearbeitet. Die rund 1.300 Mitarbeitenden fertigen an drei Produktionsstandorten rund um Gummersbach sowie in Marienheide-Rodt mit einer Jahreskapazität von etwa 6.000 Kransystemen und 14.000 Hebesystemen. Kunden stammen aus Branchen wie Stahlindustrie, Maschinenbau, Automobilindustrie, Werften, Windenergie-Anlagenbau und Kunststoffverarbeitung; der Export erfolgt in über 70 Länder.
- Standort
- Gummersbach
- Verfahren
- Laufkran-Herstellung (Einträger-, Zweiträger-, Decken-, Wandlauf- und Halbportalkrane),, Schweißen von Kranträgern (über 60 km Kastenträger pro Jahr geschweißt), Lackieren von Laufkranen (Einschichtfertiglackierung RAL 1007, RAL 5017), Komplette mechanische Bearbeitung von Fahrwerksträgern in einer Aufspannung (Stahlkonstruktion, Hängebahnsysteme-Produktion (HB-System, Tragfähigkeit bis 2 t, Profile aus Stahl oder Aluminium), Schwenkkrane- und Leichtportalkran-Fertigung (bis 6,3 t bzw. 2 t), Elektroseilzüge (bis 120 t) und Elektrokettenzüge (80 bis 4000 kg) Fertigung, Kranfachmontage inkl. Schweiß-Fachmontagen durch geprüfte Schweißer
- Werkstoffe
- Stahl, Aluminium, Rundstahlkette nach DIN 5685
- Zertifikate
- ISO 9001:2015, ISO 50001:2018, EN 1090
- Gegründet
- 1965
- Mitarbeiter
- 1.300
- Branchen
- Stahlindustrie, -herstellung und -verarbeitung, Automobilindustrie, Maschinenbau, Werften, Kunststoffverarbeitung, Stahlbau
- 01
Entwicklung eigener Krankomponenten (Antriebs-, Steuerungstechnik, Hebezeuge,
- 02
Schweißen von Kranträgern (über 60 km Kastenträger pro Jahr)
- 03
Mechanische Bearbeitung von Fahrwerksträgern in einer Aufspannung
- 04
Lackieren (Einschichtfertiglackierung)
- 05
Montage kompletter Aggregate und Krananlagen
- 06
Lieferung, Fachmontage und Inbetriebnahme am Einsatzort
- 07
Service, Wartung, Ersatzteile und wiederkehrende Prüfungen
Werkstoffe und Verfahren
Stahl
Hauptwerkstoff für Kranträger, Fahrwerksträger (DIN 15018) und Hängebahnprofile, über 60 km Kastenträger pro Jahr geschweißt.
Aluminium
Eingesetzt für einteilig gewalzte Profile des HB-Systems für Lasten bis 2 t.
Rundstahlkette nach DIN 5685
Tragmittel der Elektrokettenzüge für Lasten von 80 bis 4.000 kg.
Produktionsstandorte
Gummersbach-Lantenbach
DEGründungs- und Hauptstandort; Produktion Einträgerlaufkrane, Produktentwicklung, KranLabor
- Stückgewicht / Größe
- Tragfähigkeit bis 120 t
- Werkstoffe
- Stahl, Aluminium
- KranLabor (5.700 m² Versuchsfeld)
- 11 m hoher Teststand für Seilzüge
- Produktionshalle für Serienlaufkrane (11.000 m², Kapazität über 4.000 Laufkrane/Jahr)
Gummersbach-Herreshagen
DEProduktion schwerer Ein- und Zweiträgerlaufkrane, Hebezeuge und Komponenten
- Stückgewicht / Größe
- Tragfähigkeit bis 120 t, Spannweiten bis 42 m
- Losgröße
- Großserie (hunderte Laufkrane pro Jahr)
- Werkstoffe
- Stahl
- 60.000 m² Produktionsfläche (drei Hallen)
- Lehrwerkstatt (seit 2009)
Marienheide-Rodt
DEProduktion Leichtkrane (Schwenkkrane, Kettenzüge), Hängebahnanlagen, Logistikzentrum
- Stückgewicht / Größe
- bis 6,3 t (Schwenkkrane), bis 4.000 kg (Kettenzüge)
- Werkstoffe
- Stahl, Aluminium
Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Laufkran-Herstellung (Einträger-, Zweiträger-, Decken-, Wandlauf- und Halbportalkrane),Fügen | – | Spannweite bis 42 m | 80 kg – 120 t | – | Stahl, Aluminium |
| Schweißen von Kranträgern (über 60 km Kastenträger pro Jahr geschweißt)Fügen | – | – | – | – | Stahl |
| Lackieren von Laufkranen (Einschichtfertiglackierung RAL 1007, RAL 5017)Oberfläche | – | – | – | – | Stahl |
| Komplette mechanische Bearbeitung von Fahrwerksträgern in einer Aufspannung (StahlkonstruktionZerspanung | hohe geometrische Genauigkeit | – | – | – | Stahl |
| Hängebahnsysteme-Produktion (HB-System, Tragfähigkeit bis 2 t, Profile aus Stahl oder Aluminium)Fügen | – | – | 80 kg – 2 t | – | Stahl, Aluminium |
| Schwenkkrane- und Leichtportalkran-Fertigung (bis 6,3 t bzw. 2 t)Fügen | – | – | 80 kg – 6,3 t | – | Stahl |
| Elektroseilzüge (bis 120 t) und Elektrokettenzüge (80 bis 4000 kg) FertigungMontage | – | – | 80 kg – 120 t | – | Stahl |
| Kranfachmontage inkl. Schweiß-Fachmontagen durch geprüfte SchweißerMontage | – | – | – | – | Stahl |
| Wiederkehrende Prüfungen von Krananlagen (Sicherheitsprüfung, Probebelastung, elektrische PrüfungPrüfung | – | – | – | – | – |
| Inbetriebnahme/Abnahmeprüfung von Krananlagen (Prüfung vor erster Inbetriebnahme nach DGUVPrüfung | – | – | – | – | – |
| Produkt-Entwicklung im KranLabor (F&E, Versuchs- und Testzwecke)Engineering | – | 11 m (Teststand für Seilzüge) | – | – | – |
1 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| Teststand für Seilzüge | ABUS | 1 | 11 m hoch | 2022 | Gummersbach-Lantenbach (KranLabor) |
Zusatzleistungen
Referenzkunden
Qualität und Zertifizierungen
Die Fertigung ist nach ISO 9001, ISO 50001 und EN 1090 zertifiziert; Hauptträgeranschlussplatten werden ultraschallgeprüft, Abnahme- und wiederkehrende Prüfungen erfolgen nach DGUV Vorschriften 3, 52 und 54 sowie DIN VDE 0105-100 durch Sachkundige und ermächtigte Sachverständige.
| Nachweis | Gummersbach-Lantenbach |
|---|---|
| ISO 9001:2015 | |
| ISO 50001:2018 | |
| EN 1090 |
Unternehmensgeschichte
- 1965
Gründung der Abus Kransysteme KG durch Werner Bühne in Gummersbach.
- 2007
Bau und Bezug des neuen zentralen Verwaltungsgebäudes in Gummersbach-Lantenbach; Kauf des Gewerbeareals in Gummersbach-Herreshagen.
- 2009
Bau der Lehrwerkstatt in Herreshagen als erstes Gebäude auf dem neuen Areal.
- 2010
Zweischienenlaufkatze Bauart Z erweitert auf Tragfähigkeit bis 120 t als größtes Serienhubwerk weltweit.
- 2011
Errichtung einer 15.000 m² Produktionshalle für große Serienlaufkrane in Gummersbach-Herreshagen.
- 2012
Einführung der eigenen Funksteuerung ABURemote; Marktstart des Halbportalkrans EHPK.
- 2015
Überarbeitung des HB-Systems; Einführung von ABUControl und der modularen Seilzugbaureihe GM modular.
- 2016
Inbetriebnahme des Ausstellungs- und Seminarzentrums KranHaus mit angeschlossenem Verwaltungsgebäude.
- 2019
Zwei weitere Produktionshallen in Gummersbach-Herreshagen; insgesamt 60.000 m² Produktionsfläche dort.
- 2021
Gründung eines Tochterunternehmens in Österreich; 1.200 Mitarbeitende europaweit; Verwaltungs- und Ausstellungsgebäude in Frankreich und den Niederlanden fertiggestellt.
- 2022
Einweihung des KranLabors als Forschungs- und Entwicklungszentrum in Lantenbach mit 11 m hohem Teststand für Seilzüge.
- 2026
Gründung eines Tochterunternehmens für Vertrieb und Service in Italien.