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Hersteller von Lithiumverbindungen, Bromchemikalien und Spezialchemikalien für Batterien, Mobilität, Energie und Gesundheit

Albemarle Corporation
Charlotte, NC (Konzernzentrale) · Langelsheim · Frankfurt am MainNeu auf Amplifa
Über Albemarle
Die Albemarle Corporation ist ein US-amerikanischer Spezialchemiekonzern mit Sitz in Charlotte, North Carolina, und zählt zu den weltweit größten Produzenten von Lithium und Lithiumverbindungen. Das Unternehmen stellt Lithiumcarbonat und Lithiumhydroxid als Grundstoffe für Lithium-Ionen-Akkus her sowie Batterieprodukte wie Lithiumsulfid und Lithiumbis(oxalato)borat, lithiumorganische Verbindungen wie Butyllithium und weitere Salze, Metalle und Metallhydride. Im Bereich Bromine Specialties werden elementares Brom, Bromwasserstoffsäure, Bromide und bromhaltige Flammschutzmittel produziert. Die Geschäftsbereiche umfassen Lithium (Energy Storage) und Specialties für Anwendungen in Mobilität, Energiespeicherung, Elektronik, Landwirtschaft, Pharma und Bauwesen. In Deutschland betreibt Albemarle Standorte in Langelsheim (Niedersachsen) und Frankfurt am Main, die 2015 durch die Übernahme von Rockwood Holdings zum Konzern kamen. Das Werk Langelsheim geht auf die Hans-Heinrich-Hütte zurück und gehörte mehrere Jahrzehnte zur Metallgesellschaft. Mit rund 7.800 Mitarbeitenden beliefert Albemarle etwa 70 Länder weltweit.
- Standort
- Charlotte, NC, USA
- Verfahren
- Direktlithiumextraktion (Direct Lithium Extraction), Herstellung von Spezialchemikalien (Lithium, Brom, Katalysatoren)
- Werkstoffe
- Lithiumcarbonat, Lithiumhydroxid, Lithiumsulfid, Lithiumbis(oxalato)borat, Butyllithium, Brom und Bromwasserstoffsäure, Bromhaltige Flammschutzmittel, Raffinerie-Katalysatoren (FCC/HPC)
- Gegründet
- 1887
- Mitarbeiter
- ~7,800
- Branchen
- Mobilität/Elektromobilität, Energiespeicher/Netzspeicher, Luft- und Raumfahrt, Elektronik, Landwirtschaft/Lebensmittel, Gesundheit/Pharma
- 01
Rohstoffgewinnung (Lithiumsalze aus eigenen Minen, Brom)
- 02
Chemische Aufbereitung und Veredelung
- 03
Herstellung von Spezialchemikalien und Lithiumverbindungen
- 04
Vertrieb in ca. 70 Länder
Produkte und Chemikalien
Lithiumcarbonat
Grundstoff für Lithium-Ionen-Akkus und weitere Anwendungen.
Lithiumhydroxid
Grundstoff für Batteriekathodenmaterial.
Lithiumsulfid
Batterieprodukt für zukünftige Zellchemien.
Lithiumbis(oxalato)borat
Batterieelektrolyt-Zusatz.
Butyllithium
Lithiumorganische Verbindung u. a. für Polymerisation und Synthese.
Brom und Bromwasserstoffsäure
Grundchemikalien der Bromine Specialties.
Bromhaltige Flammschutzmittel
Für Elektronik, Kabel und Verbundwerkstoffe.
Raffinerie-Katalysatoren (FCC/HPC)
Katalysatoren für die Erdölraffinerie (Ketjen, 2026 mehrheitlich veräußert).
Standorte
Charlotte
USKonzernzentrale
Langelsheim
DEProduktionsstandort Lithium (seit 2015, zuvor Metallgesellschaft/Hans-Heinrich-Hütte)
Frankfurt am Main
DEStandort (seit 2015 via Rockwood-Übernahme)
Produkte und Anwendungen




Einblicke in die Fertigung


Branchen
Zusatzleistungen
Historie
- 1887
Gründung als Albemarle Paper Manufacturing Company in Richmond, Virginia
- 1962
Übernahme der größeren Ethyl Corporation; Umbenennung in Ethyl Corporation
- 1969
Beginn der Brom-Operationen in Magnolia, Arkansas
- 1976
Verkauf der Papiergeschäfte, Fokus auf Spezialchemie
- 1994
Abspaltung der Chemiegeschäfte von Ethyl Corporation; seit Februar 1994 wieder Albemarle Corporation
- 1998
Übernahme einer Custom-Manufacturing-Anlage in Teesport, England; JV mit Jordan Dead Sea Industries und Arab Potash
- 2004
Übernahme der Raffinerie-Katalysatorplattform von AkzoNobel für 615,7 Mio. €
- 2008
Umzug der Konzernzentrale von Richmond nach Baton Rouge, Louisiana
- 2015
Übernahme von Rockwood Holdings für 6,2 Mrd. USD; Standorte Langelsheim und Frankfurt am Main kommen zu Albemarle
- 2015
Verkündung des Umzugs der Zentrale nach Charlotte, North Carolina
- 2016
Verkauf von Chemetall Surface Treatment an BASF für 3,2 Mrd. USD
- 2017
Übernahme der Lithiumsparte von Jiangli New Materials für 145 Mio. USD
- 2019
Lithium-Joint-Venture mit Mineral Resources
- 2021
Verkauf des Fine Chemistry Services-Geschäfts an W. R. Grace für ca. 570 Mio. USD
- 2023
Start der Ketjen-Tochter für Katalysatorlösungen
- 2026
Verkauf der Mehrheit am Ketjen-Raffineriekatalysatorgeschäft an KPS Capital Partners (abgeschlossen 2. März 2026)