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Die AMAG erzeugt in Ranshofen Primäraluminium, Aluminiumguss- und Walzprodukte sowie einbaufertige Komponenten für die Luft- und Raumfahrt.

AM

AMAG Austria Metall AG

Ranshofen (AT) · Übersee (DE) · Karlsruhe (DE) · Sept-Îles (CA) · Braunau am Inn (AT)Neu auf Amplifa

1939Gegründet
2.185Mitarbeitende (2025, VZÄ)
1.478,5 Mio. €Umsatz 2025
417.600 tGesamtverkaufsmenge 2025

Über die AMAG Austria Metall AG

Die AMAG Austria Metall AG ist ein börsenotierter österreichischer Aluminiumhersteller mit Hauptsitz in Ranshofen, Oberösterreich. Das Unternehmen stellt Primäraluminium, Aluminiumgussprodukte (Flüssigaluminium, Masseln, Sows, Walzbarren) sowie Walzprodukte in Form von Bändern, Blechen und Platten her – darunter Trittbleche, Glanzprodukte, lotplattierte Bleche, Folienvorwalzbänder, Präzisionsplatten und Kathodenbleche. Über die Tochter AMAG components werden zudem komplexe, einbaufertige Metallteile und Baugruppen für die internationale Luft- und Raumfahrtindustrie gefertigt. Die technologischen Kernkompetenzen liegen im Recycling, Gießen, Warm- und Kaltwalzen, Wärmebehandeln, Oberflächenveredeln und Fräsen. Aluminiumschrotte werden in hochwertige Guss- und Walzprodukte umgewandelt, überwiegend aus rezykliertem Material. Die Produkte gehen an die Luftfahrt-, Fahrzeug-, Maschinenbau-, Bau-, Verpackungs-, Elektro- und Konsumgüterindustrie sowie in die Architektur. 2025 erzielte die AMAG mit 2.185 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1.478,5 Mio. EUR bei einer Gesamtverkaufsmenge von 417.600 Tonnen.

Standort
Ranshofen
Verfahren
Recycling von Aluminiumschrotten, Gießen (Aluminiumgusslegierungen), Walzen (Warm- und Kaltwalzen von Bändern, Blechen, Platten), Wärmebehandeln, Oberflächenveredeln, Fräsen, Horizontalstrangguss (Masseln), Herstellung komplexer und einbaufertiger Metallteile und Baugruppen für Luft- und Raumfahrt
Werkstoffe
Aluminium, Primäraluminium, Sekundäraluminium (Rezyklat), Aluminiumgusslegierungen, AMAG CrossAlloy .57
Zertifikate
EcoVadis Platin, EN ISO 14067 (CO2-Fußabdruck, AL4 ever), ISO 14021 (Recyclinggehalt)
Gegründet
1939
Mitarbeiter
2185
Branchen
Luft- und Raumfahrt, Automobil/Transport, Maschinenbau, Bau/Architektur, Verpackung, Elektroindustrie
  1. 01

    Elektrolyse Primäraluminium (Sept-Îles)

  2. 02

    Recycling von Aluminiumschrotten

  3. 03

    Gießen (Gusslegierungen, Masseln, Sows, Walzbarren)

  4. 04

    Warm- und Kaltwalzen

  5. 05

    Wärmebehandeln

  6. 06

    Oberflächenveredeln

  7. 07

    Fräsen und Komponentenfertigung

  8. 08

    Montage einbaufertiger Baugruppen

Werkstoffe und Verfahren

Al

Aluminium

Leichtmetall als Grundwerkstoff für sämtliche Guss-, Walz- und Komponentenprodukte.

Primär-Al

Primäraluminium

Aus Wasserkraft-Elektrolyse in Sept-Îles, als Low-Profile-Sows zur Absicherung der Vormaterialbasis.

Sekundär-Al

Sekundäraluminium (Rezyklat)

Aus Aluminiumschrotten recycelt, mit hohem Rezyklateinsatz und Closed-Loop-Konzepten.

Al-Guss

Aluminiumgusslegierungen

Gängige Gusslegierungen und kundenspezifische Spezialprodukte in Form von Flüssigaluminium, Masseln und Sows.

CrossAlloy .57

AMAG CrossAlloy .57

Legierung mit hoher Festigkeit bei guter Umformbarkeit, Schweißbarkeit und Korrosionsbeständigkeit.

Standorte

Ranshofen

AT

Zentrale, Guss, Warm-/Kaltwalzwerk, Recycling, Komponenten

Werkstoffe
Aluminium, Aluminiumgusslegierungen
  • Warmwalzwerk (2014)
  • Kaltwalzwerk (2017)
  • Walzbarrenhochregallager
  • Sekundärgießerei

Übersee

DE

Produktions-/Verarbeitungsstandort AMAG components

Werkstoffe
Aluminium

Karlsruhe

DE

Produktions-/Verarbeitungsstandort

Sept-Îles

CA

Elektrolyse Aluminerie Alouette (Primäraluminium, AMAG-Anteil 20 %)

Werkstoffe
Primäraluminium
  • Elektrolyse

Braunau am Inn

AT

AMAG_forum (Kunden- und Informationszentrum)

Branchen

Luft- und RaumfahrtAutomobil/TransportMaschinenbauBau/ArchitekturVerpackungElektroindustrieKonsumgüterGießereienSportIndustriegüter

Verfahren & technische Grenzen

VerfahrenToleranzMax. BauteilGewichtLosgrößeWerkstoffe
Recycling von AluminiumschrottenGuss––––Aluminiumschrotte, Primäraluminium, Sekundäraluminium
Gießen (Aluminiumgusslegierungen)Guss––––Aluminium, Aluminiumgusslegierungen
Walzen (Warm- und Kaltwalzen von Bändern, Blechen, Platten)Umformung––––Aluminium
WärmebehandelnWärmebehandlung––––Aluminium
OberflächenveredelnOberfläche––––Aluminium
FräsenZerspanung––––Aluminium
Horizontalstrangguss (Masseln)Guss––––Aluminiumgusslegierungen
Herstellung komplexer und einbaufertiger Metallteile und Baugruppen für Luft- und RaumfahrtMontage––––Aluminium
Elektrolyse (Primäraluminium, Low-Profile-Sows)Guss––––Primäraluminium
Herstellung von Walzprodukten (Bleche, Bänder, Platten, Trittbleche, Glanzprodukte, lotplattierteUmformung––––Aluminium
Herstellung von Gussprodukten (Flüssigaluminium, Masseln, Sows, Walzbarren)Guss––––Aluminium

4 Anlagen & Maschinen

MaschineHersteller / ModellAnzahlArbeitsraumBaujahrStandort
Warmwalzwerk–––2014Ranshofen
Kaltwalzwerk–––2017Ranshofen
ElektrolyseAluminerie Alouette Inc.–––Sept-Îles, Kanada
Walzbarrenhochregallager––––Ranshofen

Zusatzleistungen

RecyclingGießenWalzenWärmebehandelnOberflächenveredelnFräsenEngineering/Entwicklung von Komponenten zur SerienreifeClosed-Loop-RecyclingkonzepteCO2-Fußabdruck-Zertifizierung (AL4 ever)Lagerung und Transport von Aluminiumhalbzeug

Qualität und Zertifizierungen

Die AMAG arbeitet nach dem Motto „First Time Right“ und bietet mit AL4 ever zertifizierte CO2-Fußabdruck-Werkszertifikate nach EN ISO 14067 sowie Recyclinggehalt-Nachweise nach ISO 14021. Zusätzlich ist das Unternehmen mit EcoVadis Platin ausgezeichnet.

NachweisRanshofen
EcoVadis Platin
EN ISO 14067 (CO2-Fußabdruck, AL4 ever)
ISO 14021 (Recyclinggehalt)

Unternehmensgeschichte

  1. 1939

    Errichtung einer Aluminiumhütte in Ranshofen durch die Vereinigte Aluminiumwerke AG, Berlin.

  2. 1948

    Verstaatlichung der Aluminiumhütte Ranshofen

  3. 1950

    Errichtung und Inbetriebnahme eines Walz- und Presswerkes in Ranshofen

  4. 1979

    Errichtung einer Sekundärgießerei und Beginn des Aluminiumschrott-Recyclings in Ranshofen

  5. 1989

    Beteiligung an der Elektrolyse Aluminerie Alouette Inc. in Sept-Îles, Kanada (AMAG-Anteil 20 %).

  6. 1996

    Privatisierung der AMAG

  7. 2003

    Ausbau der Elektrolyse Alouette von 243.000 t/a auf 550.000 t/a

  8. 2011

    Börsegang der AMAG

  9. 2014

    Inbetriebnahme des neuen Warmwalzwerks

  10. 2017

    Offizielle Eröffnung des neuen Kaltwalzwerks

  11. 2022

    Übernahme von 100 % der deutschen Aircraft Philipp Gruppe (ACP)

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