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Hersteller von Faserverbundbauteilen mittels membranunterstützter Vakuuminfusion (VAP®) für Luft- und Raumfahrt, Windkraft, Medizin und mehr.
Firmenname
Landsberg am Lech · DeutschlandNeu auf Amplifa
Faserverbundbauteile und Ingenieursdienstleistungen rund um das VAP®-Verfahren
Die COMPOSYST GmbH ist ein Hersteller von Faserverbundbauteilen (Composites) und Anbieter von Ingenieursdienstleistungen mit Sitz in Landsberg am Lech. Das Unternehmen wurde 2000 gegründet, um das membranunterstützte Vakuuminfusionsverfahren VAP® (Vacuum Assisted Process) voranzubringen, das vom Patentinhaber AIRBUS Defence and Space GmbH lizenziert wurde. Das Verfahren ermöglicht die Herstellung von leichten, hochfesten Faserverbundstrukturen in großen Dimensionen – derzeit bis zu 100 Meter Länge – ohne teure Prepregs oder Autoklaven. Das Unternehmen fertigt Bauteile aus Glasfaser, Carbon und Aramid mit Epoxid-, Polyester- und Phenolharzsystemen für Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Windkraft, Marine, Medizintechnik, Design und Aufzugstechnologie. Zum Leistungsspektrum gehören Konstruktion und Design, Prototypenbau, Serienfertigung, Schulungen sowie der Vertrieb lizenzierter VAP®-Materialien wie Dichtbänder und Abreissgewebe. Für die Raumfahrtindustrie wurden unter anderem Komponenten wie der Stage 1 Aft Skirt gefertigt; zudem liefert COMPOSYST Composite-Panels für das seillose Multi-Aufzugsystem von thyssenkrupp. Das Unternehmen ist nach ISO 9001 zertifiziert und fertigt in Landsberg am Lech, wo die Produktionsflächen für die Bauteilfertigung verdreifacht wurden.
- Standort
- Landsberg am Lech
- Verfahren
- Vakuuminfusion mit VAP® (Vacuum Assisted Process, membranunterstützte Niederdruck-Infusionstechnik), Fertigung mit Prepreg-Technologie außerhalb des Autoklaven, Aushärtung im Ofen oder Autoklav, Herstellung radarabsorbierender Strukturen und Materialien (RAM), 3D-Druck, Prototypenbau und Serienproduktion von Faserverbundbauteilen, Ingenieursdienstleistungen (Design, Entwicklung, Prozessauswahl, technischer Support, Schulungen), Konstruktion/Design
- Werkstoffe
- Glas (Glasfaser), Carbon (Kohlefaser), Aramid, Epoxidharz, Polyesterharz, Phenolharz, Prepreg, Fiberglas
- Zertifikate
- ISO 9001
- Branchen
- Luft- und Raumfahrt, Maritime/Naval, Windkraft, Medizintechnik, Design, Aufzugstechnologien
- 01
Konstruktion und Design
- 02
Ingenieursdienstleistungen und Prozessauswahl
- 03
Prototypenbau
- 04
Faserverbundfertigung (VAP®, Prepreg OOA)
- 05
Aushärtung im Ofen oder Autoklav
- 06
Serienfertigung
- 07
Support und Schulungen
Materialien und Fertigungsverfahren
Glasfaser
Glasfasern als Verstärkungsmaterial für Faserverbundstrukturen mit hoher Festigkeit.
Carbon (Kohlefaser)
Kohlefaser für leichte, steife Strukturen; röntgentransparent und für Leichtbauprojekte geeignet.
Aramid
Aramidfasern für anspruchsvolle Leichtbauprojekte mit hoher Zähigkeit.
Epoxidharz
Harzsystem für die Infusion und Aushärtung von Faserverbundbauteilen im Ofen oder Autoklaven.
Polyesterharz
Harzsystem für die Infusion von Faserverbundbauteilen in der Vakuuminfusion.
Phenolharz
Harzsystem für Brandschutz- und Luftfahrtanwendungen in der Verbundfertigung.
Prepreg
Verarbeitung von Prepreg-Materialien außerhalb des Autoklaven (Out-of-Autoclave).
Vakuuminfusion (Vacuum Assisted Process)
Membranunterstützte Niederdruck-Infusionstechnik für Bauteile bis 100 m Länge ohne Prepregs oder Autoklaven.
Prepreg-Technologie außerhalb des Autoklaven
Out-of-Autoclave-Fertigung für Raumfahrtkomponenten mit ausgeprägter struktureller Integrität.
Standorte
Landsberg am Lech
DEHauptsitz, Fertigungshallen für Composite-Bauteilfertigung
- Stückgewicht / Größe
- Bauteile bis 100 m Länge
- Losgröße
- Prototypen bis Serienfertigung
- Werkstoffe
- Glasfaser, Carbon, Aramid, Epoxid-, Polyester- und Phenolharz
- Fertigungshallen für Composite-Bauteilfertigung
- Autoklav
- Ofen (Härteofen)
Bauteile und Referenzen





Einblicke in die Fertigung

Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Vakuuminfusion mit VAP® (Vacuum Assisted Process, membranunterstützte Niederdruck-Infusionstechnik)Fügen | – | 100 m | – | – | Glasfaser, Carbon, Aramid, Epoxidharz, Polyesterharz |
| Fertigung mit Prepreg-Technologie außerhalb des AutoklavenFügen | – | – | – | – | Prepreg |
| Aushärtung im Ofen oder AutoklavWärmebehandlung | – | – | – | – | Epoxidharz, Polyester, Phenolharz, Prepreg |
| Herstellung radarabsorbierender Strukturen und Materialien (RAM)Oberfläche | – | – | – | – | – |
| 3D-DruckAdditiv | – | – | – | – | – |
| Prototypenbau und Serienproduktion von FaserverbundbauteilenFügen | – | – | – | – | – |
| Ingenieursdienstleistungen (Design, Entwicklung, Prozessauswahl, technischer Support, Schulungen)Engineering | – | – | – | – | – |
3 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| Autoklav | – | – | – | – | Landsberg am Lech |
| Ofen (Härteofen) | – | – | – | – | Landsberg am Lech |
| Fertigungshallen für Composite-Bauteilfertigung | – | – | – | – | Landsberg am Lech |
Zusatzleistungen
Referenzkunden
Qualität
COMPOSYST ist nach ISO 9001 zertifiziert. Für die Raumfahrtindustrie werden zertifizierte Produkte und Prozesse angeboten; das Qualitätsmanagement wird von Alexander Lucke geleitet.
| Nachweis | Landsberg am Lech |
|---|---|
| ISO 9001 |
Historie
- 2000
Patenterteilung des membranunterstützten Vakuuminfusionsverfahrens VAP®.