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Bayerische Kleinbrauerei in Nördlingen; Biere und Limonaden werden seit Oktober 2016 vom Fürst Wallerstein Brauhaus nach Originalrezeptur gebraut.
Ankerbräu Nördlingen GmbH & Co. KG
Nördlingen · WallersteinNeu auf Amplifa
Über Ankerbräu Nördlingen
Die Ankerbräu Nördlingen GmbH & Co. KG war eine bayerische Kleinbrauerei mit Ursprung im Jahr 1608 und Braustätte innerhalb der Nördlinger Stadtmauer. Produziert wurden Bier in Flaschen zu 0,33 l und 0,5 l sowie Fässern bis 50 l und Bag-In-Box-Gebinden, darunter Pils, Lager Hell, Export, Weizenbiere, Festbiere und Biermischgetränke, außerdem Libella-Limonaden. Der Jahresausstoß betrug zuletzt rund 20.000 hl Bier und 10.000 hl Limonade bei etwa 20 Mitarbeitenden. Zum 30. September 2016 wurde die Produktion am historischen Standort aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Seit Oktober 2016 stellt das Fürst Wallerstein Brauhaus in Wallerstein die Ankerbräu-Biere nach der Originalrezeptur her.
- Standort
- Nördlingen
- Verfahren
- Online-Labeling eigener Bierflaschenetiketten (E-Commerce, preisgekrönt 1999), Vertrieb über eigene Getränkemärkte (Getränke König), Fanshop
- Gegründet
- 1608
- Mitarbeiter
- etwa 20 (2016)
- Branchen
- Brauwesen, Getränkeindustrie
- 01
Brauerei und Mälzerei (bis 2016)
- 02
Abfüllung in Flaschen und Fässer
- 03
Vertrieb über eigene Getränkemärkte (Getränke König) und E-Commerce
Standorte

Nördlingen
DEBrauerei (Stammhaus, geschlossen 30.09.2016)
- Werkstoffe
- Bier, Limonade
- Sudhaus mit thermischer Brüdenverdichtung
- Blockheizkraftwerk (1994)
- Flaschenreinigungsanlage (2000)
Wallerstein
DEFürst Wallerstein Brauhaus – fertigt Ankerbräu-Biere seit Oktober 2016 nach Originalrezeptur
- Werkstoffe
- Bier
Produkte



Einblicke in die Fertigung



Branchen
Zusatzleistungen
Referenzkunden
Historie
- 1608
Erste urkundliche Erwähnung der Brauerei auf dem Gelände innerhalb der Nördlinger Stadtmauer
- 1897
Kauf des Anwesens durch das Ehepaar Jakob und Marie Grandel für 80.000 Mark
- 1938
Hermann Grandel übernimmt die Brauerei
- 1943
Nach Hermann Grandels Tod geht die Brauerei an Marie und Georg Wörlen über
- 1960
Oskar Schneider leitet die Brauerei gemeinsam mit seiner Schwiegermutter Marie Wörlen
- 1976
Wolfgang Koch übernimmt die Geschäftsleitung
- 1993
Einführung der 0,33-Liter-Gourmet-Langhalsflasche; thermische Brüdenverdichtung im Sudhaus (75 % Energieeinsparung)
- 1994
Bau eines Blockheizkraftwerks; erste Brauerei mit fertigmischtem Radler in Flaschen
- 1999
Auszeichnung 'Goldene BierIdee' für Online-Labeling-Angebot
- 2000
Bau einer neuartigen Flaschenreinigungsanlage
- 2004
Florian Koch übernimmt die Geschäftsführung von Wolfgang Koch
- 2006
Weltweit erste Brauerei mit Bag-In-Box für Bier
- 2010
Sebastian Haag wird in die Geschäftsleitung aufgenommen
- 2016
Produktionseinstellung zum 30.09.2016; seit Oktober 2016 fertigt das Fürst Wallerstein Brauhaus die Biere nach Ankerbräu-Rezeptur