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Entwickelt und fertigt das Handymold-Wechselrahmensystem für Spritzgießformen von 15 bis 250 Tonnen Schließkraft.

Armin Spiess Werkzeugbau
9014 St. Gallen (CH)Neu auf Amplifa
Über Armin Spiess Werkzeugbau
Armin Spiess Werkzeugbau ist ein Schweizer Werkzeugbauunternehmen mit Sitz in St. Gallen und Entwickler des Handymold-Systems, einem Wechselrahmensystem für Spritzgießformen. Ausgangspunkt war 1990 der Kostendruck auf Spritzgussformen im Bereich Prototypen, Klein- und Mittelserien. Das System umfasst Wechselrahmen, Einschubpakete und Einschübe, die als komplette Einheit ohne lose Einzelteile in die Spritzgießmaschine eingebracht werden; es ist für Schließkräfte von 15 bis 250 Tonnen erprobt und mit Schmelzeleitsystemen verschiedener Hersteller kombinierbar. Neben der Fertigung von Wechselrahmen und Einschubpaketen bietet das Unternehmen Rapid Tooling, unter anderem mit 3D-gedruckten Kavitäten in Einschüben, sowie Workshops, Schulungen und Konstruktionsbeispiele für Anwender in Kunststoffanwendungstechnik, Formenbau und Ausbildung. Bis 2001 wurden in der Schweiz über 2.500 Einschubpakete gebaut; seit dem Auslaufen des Patentschutzes 2018 ist der Konstruktionskern als Open Source verfügbar.
- Standort
- St. Gallen
- Verfahren
- Werkzeugbau (Wechselrahmen und Einschubpakete für Spritzgiessformen), Rapid Tooling mit Handymold (Kavitäten in Einschüben gefertigt mittels 3D-Druck), Spritzgiessen (Anwender von Spritzgiessteilen aus Kunststoff, Formteile in 3 Tagen serieidentisch), Wechselrahmensystem für Spritzgießformen (Handymold-System), Einschubpakete und Einschübe ab Lager, Einbaufertige, gehärtete Einschübe mit Kühlbohrungen, Workshops und Schulung zum System, Konstruktionsbeispiele und Homologierung von Anwendungen
- Werkstoffe
- Handymold-Wechselrahmensystem, Generative Fertigung (3D-Druck), Heiße Seiten, Werkzeugstahl (gehärtet)
- Zertifikate
- Homologierung von Anwendungen
- Gegründet
- 1990
- Branchen
- Kunststoffanwendungstechnik / Spritzguss, Werkzeugbau, Formenbau, Rapid Prototyping / Rapid Tooling, Kabelschutztechnik, Ausbildung und Forschung (Kunststofftechnik)
- 01
Konstruktion und Entwicklung
- 02
Werkzeugbau (Wechselrahmen, Einschubpakete, Einschübe)
- 03
Härten und Kühlbohrungen der Einschübe
- 04
Homologierung von Anwendungen
- 05
Vertrieb, Workshops und Schulung
Werkstoffe und Verfahren
Handymold-Wechselrahmensystem
Wechselrahmen und Einschubpakete als Systemkomponenten für Spritzgießformen bis 250 Tonnen Schließkraft.
Generative Fertigung (3D-Druck)
Fertigung von Kavitäten in Einschüben mittels 3D-Druck für Rapid Tooling.
Heiße Seiten
Serienmäßige Ausführungen mit heißen Seiten, kombinierbar mit Schmelzeleitsystemen praktisch aller Hersteller.
Werkzeugstahl (gehärtet)
Einbaufertige, gehärtete Einschübe mit Kühlbohrungen für Kavitäten innert Tagesfrist.
Standorte
St. Gallen
CHHauptsitz / Werkzeugbau
- Losgröße
- Prototypen bis Mittelserien
- Werkstoffe
- Werkzeugstahl, Kunststoff
- Wechselrahmen HM-025 ff / HM-045 ff
- Spritzgießmaschinen (Anwendungserprobung)
Produkte und Bauteile


Einblicke in die Fertigung

Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Werkzeugbau (Wechselrahmen und Einschubpakete für Spritzgiessformen)Werkzeugbau/Spritzguss-Systeme | – | – | – | Prototypen – Mittelserien | Kunststoff |
| Rapid Tooling mit Handymold (Kavitäten in Einschüben gefertigt mittels 3D-Druck)Additiv | – | – | – | – | – |
| Spritzgiessen (Anwender von Spritzgiessteilen aus Kunststoff, Formteile in 3 Tagen serieidentisch)Kunststoff | – | – | – | – | Kunststoff |
2 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| Spritzgiessmaschine | – | – | – | – | – |
| Wechselrahmen (Handymold HM-025, HM-045) für Schliesskräfte 15 bis 250 Tonnen | Armin Spiess Werkzeugbau HM-025 ff / HM-045 ff | – | – | 2006 | St. Gallen, Schweiz |
Zusatzleistungen
Referenzkunden
Qualität
Das System ist bis 250 Tonnen Schließkraft erprobt; Anwendungen können durch Armin Spiess Werkzeugbau homologiert werden. Bewertungen der Einschübe erfolgen nach den Systemregeln mit Bearbeitung ins Volle und nachfolgender Hartbearbeitung.
| Nachweis | St. Gallen |
|---|---|
| Homologierung von Anwendungen |
Historie
- 1990
Entwicklung des Handymold-Systemgedankens bei Armin Spiess Werkzeugbau wegen Kostendrucks bei Spritzgussformen für Prototypen, Klein- und Mittelserien
- 1991–1993
Erprobung der hardwarekonzipierten Lösung für Eigenbedarf; Prüfung der Patentwürdigkeit
- November
Erstanmeldung des Patents für ein Handhabungssystem für Spritzgießformen beim Deutschen Patentamt sowie Anmeldung der Bildmarke in Deutschland
- 1994
HATAG Handel- und Technik AG wird Vertriebspartner für die Schweiz; Stellung der Prüfungsanträge in 26 Ländern (bis 2001)
- 1996
Einführung serienmäßiger Ausführungen mit heißen Seiten
- 1997
Registrierung der Domain handymold.com; über 50 Anwender in der Schweiz
- 2001
Über 2.500 gebaute Handymold-Einschubpakete in der Schweiz; Angebot für Export und Einzellizenzen
- September
Patenterteilung in Korea
- 12.10.2005
Kanadische Patentschrift akzeptiert; alle 26 Patente rechtsgültig erteilt
- 15.02.2006
Neue Zwischengrößen HM-025 ff und HM-045 ff an Wechselrahmen ab Lager
- 10.01.2006
Einbaufertige, gehärtete Einschübe mit Kühlbohrungen – Formteile innert Tagesfrist
- 01.01.2009
HASCO Suisse (vormals HATAG AG) gibt den Verkauf Schweiz zurück; direkter Vertrieb wieder durch Armin Spiess Werkzeugbau
- 31.12.2010
Konstruktionskern von Handymold wird als Open Source freigegeben
- 17.06.2012
Kombination mit generativen Fertigungsverfahren: Kavitäten in Einschüben mittels 3D-Druck
- Frühling
Wort-/Bildmarke Handymold bis 31.05.2025 verlängert
- Herbst 2018
Weltweiter Patentschutz nach 20 Jahren ausgelaufen; Handymold wird komplett Open Source