Ist das Ihr Unternehmen? Profil übernehmen

3D-Körperscanning per magnetfeldbasiertem Scanning-Textil als Ersatz für den Gipsabdruck in der Orthopädietechnik

BellwaldTEC GmbH
Muttenz (CH)Neu auf Amplifa
Über BellwaldTEC
Die BellwaldTEC GmbH ist ein Schweizer Start-up und Spin-off der FHNW mit Sitz in Muttenz. Das Unternehmen entwickelt ein neuartiges digitales Messsystem zur Erfassung von Körperoberflächen: ein Scanning-Textil mit hunderten integrierten Magnetfeldsensoren, das die räumliche Position in einem extern angeregten, sehr schwachen Magnetfeld bestimmt. Damit wird in Sekundenschnelle eine vollständige 3D-Datenrepräsentation der Körpergeometrie als STL-Datei erzeugt, während die korrigierenden Hände des Orthopädisten für die Magnetfelder unsichtbar bleiben – so kann die Korrekturstellung unter Palpation erfasst werden. Die Technologie ersetzt den etablierten Gipsabdruck durch einen sauberen, mehrfach verwendbaren und sekundenschnellen 3D-Scan und lässt sich nahtlos in bestehende digitale Folgeprozesse der Orthopädietechnik integrieren. Die Kerntechnologie entstand an der Hochschule für Life Sciences der FHNW in Muttenz; unter Beteiligung von Partnern wie CSEM, Duotec und dem Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) wurden Prototypen entwickelt und das Messprinzip verifiziert. Erste Praxisanwendungen laufen mit Movimento Orthopädie & Rehatechnik und dem Sanitätshaus Hessing in Deutschland, Beta-Tests bei Seeger Berlin; der Markteintritt ist für das 1. Quartal 2026 geplant.
- Standort
- Muttenz
- Verfahren
- 3D-Körperscanning mit Scanning-Textil (Magnetfeld-basierte Positionsbestimmung) zur Erfassung von, 3D-Körperscanning per Scanning-Textil (Magnetfeld-basiert), Digitale Formrekonstruktion (STL), Integration in bestehende digitale Folgeprozesse der Orthopädietechnik
- Werkstoffe
- Scanning-Textil mit integrierten Magnetfeldsensoren, Scanning-Textil mit Magnetfeldsensoren
- Zertifikate
- Innosuisse-gefördertes Forschungsprojekt
- Branchen
- Orthopädietechnik, Medizintechnik, Rehatechnik
- 01
Scanning-Textil mit hunderten Magnetfeldsensoren
- 02
3D-Scan unter gleichzeitiger händischer Korrektur
- 03
Digitale Formrekonstruktion (STL)
- 04
Integration in digitale Folgeprozesse der Orthopädietechnik
Technologie & Messprinzip
Scanning-Textil mit Magnetfeldsensoren
Textil mit hunderten Sensoren zur Positionsbestimmung in einem extern angeregten, sehr schwachen Magnetfeld – ohne Funkwellen und ohne ionisierende Wirkung.
Standorte

Muttenz
CHHauptsitz / F&E
- Werkstoffe
- Scanning-Textil
Anwendungsbilder




Einblicke in die Fertigung










Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| 3D-Körperscanning mit Scanning-Textil (Magnetfeld-basierte Positionsbestimmung) zur Erfassung vonPrüfung | – | – | – | – | Scanning-Textil mit hunderten Magnetfeldsensoren |
Zusatzleistungen
Referenzkunden
Qualität & Messtechnik
Die Messwerterfassung liefert genaue räumliche Messpunkte und damit in Sekundenschnelle eine vollständige 3D-Datenrepräsentation (STL); die Technologie arbeitet ohne Funkwellen und ohne ionisierende Strahlung.
| Nachweis | Muttenz |
|---|---|
| Innosuisse-gefördertes Forschungsprojekt |
Historie
- 1926
Ernst Ruepp gründet in Basel seine eigene Orthopädie-Firma
- 1991
Thomas Ruepp entwickelt die Idee eines Mess-Strumpfes
- 2016
Thomas Ruepp, Ralf Schumacher und Prof. Joris Pascal (FHNW) entwickeln die technologischen Grundlagen des Scanning-Textils
- 2026
Geplanter Markteintritt im 1. Quartal; Praxisanwendungen in Deutschland (Movimento, Sanitätshaus Hessing), Beta-Tests bei Seeger Berlin