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Bergbaudenkmal Grube Adolf – Fertigung

Erhält das Fördermaschinenhaus der Grube Adolf und betreibt ein Besucherzentrum zur Bergbautradition in Herzogenrath-Merkstein.

Bergbaudenkmal Grube Adolf Logo

Bergbaudenkmal Adolf e.V.

Herzogenrath-MerksteinNeu auf Amplifa

1993Gründung des Vereins
1913Baujahr der Dampffördermaschine (1250 PS)
5,5 mDurchmesser der Koepe-Treibscheibe
1913–1972Förderzeitraum der Grube Adolf

Über den Verein

Der Bergbaudenkmal Adolf e.V. ist ein 1993 gegründeter eingetragener Verein aus Herzogenrath-Merkstein, der sich satzungsgemäß für den Erhalt des Fördermaschinenhauses der ehemaligen Steinkohlegrube Adolf des Eschweiler Bergwerksvereins einsetzt. Das 1922/1923 nach Plänen der Kölner Architekten Erberich und Scheeben errichtete Backsteingebäude ist das letzte verbliebene Gebäude der Zeche und beherbergt eine Dampffördermaschine von 1913 der Firma Gute-Hoffnungs-Hütte Sterkrade, die von Vereinsmitgliedern restauriert und seit 2001 wieder betrieben wird. Das Gebäude dient heute als Besucherzentrum im Grube-Adolf-Park mit Ausstellungen zur Lebens- und Arbeitswelt der Bergleute sowie zur Veredlung von Steinkohle. Der Verein bietet Führungen, Vorführungen der unter Pressluft betriebenen Fördermaschine und kulturhistorische Veranstaltungen wie Mettenschicht, Erzählabend und Lichterfest an. Zudem betreut er Bergbaurelikte in Herzogenrath und im Tal der Wurm entlang der Karbonroute und vergibt den Adolfpreis.

Standort
Herzogenrath-Merkstein
Verfahren
Führungen und Vorführungen der Dampffördermaschine, Besucherzentrum mit Ausstellung, Vereins- und Kulturveranstaltungen (Mettenschicht, Erzählabend, Lichterfest), Adolfpreis, Denkmalpflege und Betreuung von Bergbaurelikten (Karbonroute)
Werkstoffe
Dampffördermaschine, Gusseiserne Treibscheibe
Zertifikate
Denkmalschutz
Gegründet
1993
Branchen
Denkmalpflege, Museums-/Bildungswesen, Bergbautraditionspflege

Technik der Dampffördermaschine

DM

Dampffördermaschine

Doppelt wirkende Zwillings-Kolbendampfmaschine von 1913, heute mit Pressluft (ca. 1000 PS) betrieben und bei 6 m/s vorgeführt.

GJL

Gusseiserne Treibscheibe

Zweiteilige Koepe-Treibscheibe mit 5,5 m Durchmesser aus gusseisernen Speichen, Radnarbe und Radkranz.

Standort

Standort Herzogenrath-Merkstein

Herzogenrath-Merkstein

DE

Fördermaschinenhaus / Besucherzentrum Grube-Adolf-Park

Werkstoffe
Historische Maschinentechnik
  • Dampffördermaschine von 1913
  • Radiallüfter (1933)
  • Axiallüfter (1954/55)
  • Versammlungs- und Festsaal in der Lüftermotoren-Halle
  • Energiezentrale mit thermischer Solaranlage

Exponate und Ausstellung

Dampffördermaschine
DampffördermaschineHistorische Technik · Bergbaumuseum
Fördermaschinenhaus
FördermaschinenhausBaudenkmal · Besucherzentrum

Einblicke in die Fertigung

Bergbaudenkmal-Gelände
Bergbaudenkmal-Gelände
Fördermaschine
Fördermaschine
Erzählabend im Fördermaschinenhaus
Erzählabend im Fördermaschinenhaus
Denkmalschutz
Denkmalschutz

Branchen

DenkmalpflegeMuseums-/BildungswesenBergbautraditionspflege

Zusatzleistungen

Führungen und Vorführungen der DampffördermaschineBesucherzentrum mit AusstellungVereins- und Kulturveranstaltungen (Mettenschicht, Erzählabend, Lichterfest)AdolfpreisDenkmalpflege und Betreuung von Bergbaurelikten (Karbonroute)

Denkmalpflege

Der Verein pflegt das unter Denkmalschutz stehende Fördermaschinenhaus und die historische Technik ehrenamtlich; die Restaurierung der Fördermaschine erfolgte unter Rückgriff auf das Wissen ehemaliger Fördermaschinisten.

NachweisHerzogenrath-Merkstein
Denkmalschutz

Bergbau- und Vereinshistorie

  1. 1889

    Erster Spatenstich für die Grube Adolf des Eschweiler Bergwerksvereins, benannt nach Adolf von Steffens

  2. 1910

    Planung der Werkssiedlung 'Alte Kolonie' in Streiffeld; erste Dampffördermaschine aufgestellt

  3. 1913

    Aufnahme der Kohleförderung über den eigenen Schacht; Bezug der ersten Werkswohnungen

  4. 1922/1923

    Errichtung des Fördermaschinenhauses des Wetterschachtes nach Entwurf von Erberich und Scheeben

  5. 1933

    Verlängerung des Gebäudes um eine Achse und Aufstellung des Radiallüfters

  6. 1959

    Historischer Förderhöchststand von 939.705 t Kohle

  7. 1972

    Querschlag zur Grube Anna auf der 860-m-Sohle; Ende der Kohleförderung in Merkstein

  8. 1990

    Letzte Befahrung am 20. August; Stilllegung der Schächte

  9. 1993

    Gründung des Vereins Bergbaudenkmal Adolf e.V. (VR 3046 Aachen)

  10. 1999–2001

    Instandsetzung des Fördermaschinenhauses

  11. 2001

    Wiederinbetriebnahme der restaurierten Dampffördermaschine nach ca. 14 Jahren Stillstand

  12. 2007

    Feierliche Übergabe des Besucherzentrums Grube-Adolf-Park am 15. September

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