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Lohnemaillierung von Bauteilen aus Stahl, Edelstahl und Gusseisen – vom Entfetten bis zur verkaufsfertigen Montage.

BE

Bergheimer Emaillierwerk GmbH & Co. KG

Bergheim (Glescher Str. 126, 50126)Neu auf Amplifa

1949Gegründet
2Elektrostatikanlagen
ca. 1500 × 900 mmMax. Bauteilgröße (Emaillierung)
3. GenerationFamilienführung durch Philipp und Felix Huber

Über das Bergheimer Emaillierwerk

Das Bergheimer Emaillierwerk GmbH & Co. KG ist ein 1949 gegründetes Lohnemaillierwerk mit Sitz in Bergheim (Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen). Das Unternehmen emailliert Bauteile aus entfettetem oder gebeiztem Stahl, Edelstahl und Gusseisen und fertigt als Spezialist für kostengünstige Großserien auf zwei parallel betriebenen Elektrostatikanlagen; kleinere Serien laufen in Handspritzkabinen. Eingebrennt wird das Email in gasbeheizten Umkehröfen bei etwa 850 °C; Bauteile bis ca. 1500 × 900 mm können emailliert werden. Neben der konventionellen Emaillierung mit Grundemailschicht bietet das Werk die Direktweiß-Emaillierung als Einschichtverfahren mit bis zu 45 % geringerer Schichtstärke an. Ergänzend werden Siebdruck-Dekore, Lasergravur in emaillierte Oberflächen, Entfetten und Beizen (Teile bis 2200 × 1200 × 1000 mm), Montage, Verpackung und Zwischenlagerung angeboten. Ein eigenes Labor stellt kundenspezifische Emailfarben ein. Abnehmer stammen aus den Bereichen Konsumgüter, Haushaltsgeräte und Außenbereich wie Schilder und Fassadenverkleidungen.

Standort
Bergheim
Verfahren
Emaillieren (Elektrostatik), Emaillieren (Handspritzkabinen), Konventionelle Emaillierung (mit Grundemailschicht), Direktweiß-Emaillierung (Einschichtverfahren, Schichtstärke bis zu 45 % geringer, ca. 0,1–0,2 mm), Siebdruck (Dekore, Schriftzüge, Abbildungen auf Email), Lasergravur in emaillierte Oberfläche, Entfetten (Vorbehandlung), Beizen (Vorbehandlung)
Werkstoffe
Stahl (entfettet oder gebeizt), Edelstahl, Gusseisen, Email (Silikate/Oxide, anorganisches Glas), Blechteile (Blech), Elektrostatik-Emaillierung, Direktweiß-Emaillierung, Siebdruck
Zertifikate
EEA-Qualitäts-Siegel, EEA-Qualitäts-Siegel (European Enamel Authority)
Gegründet
1949
Branchen
Konsumgüter, Haushaltsgeräte, Außenbereich (Schilder, Fassadenverkleidungen), Lohnfertigung, Manufacturing
  1. 01

    Entfetten und Beizen (Vorbehandlung)

  2. 02

    Elektrostatik oder Handspritzkabinen (Emailauftrag)

  3. 03

    Einbrennen im gasbeheizten Umkehrofen (ca. 850 °C)

  4. 04

    Siebdruck / Lasergravur

  5. 05

    Montage

  6. 06

    Verpackung und Zwischenlagerung

  7. 07

    Versand

Werkstoffe & Verfahren

St

Stahl (entfettet oder gebeizt)

Trägermaterial für Emaillierung, vorbehandelt durch Entfetten oder Beizen.

Edelstahl

Edelstahl

Emaillierbares Trägermaterial für anspruchsvolle Anwendungen.

GG

Gusseisen

Trägermaterial für emaillierte Gussteile.

Email

Email (Silikate/Oxide, anorganisches Glas)

Wird bei ca. 850 °C mit dem Trägermaterial chemisch-physikalisch verbunden; ca. 0,1–0,2 mm dicke Schicht.

EV

Elektrostatik-Emaillierung

Zwei parallel betriebene Anlagen für kostengünstige Großserienfertigung.

DW

Direktweiß-Emaillierung

Einschichtverfahren ohne Grundemail; Schichtstärke bis zu 45 % geringer (ca. 0,1–0,2 mm).

SG

Siebdruck

Aufbringen von Dekoren, Schriftzügen und Abbildungen auf Email.

LG

Lasergravur

Schriftzüge und einfache Logos in emaillierte Oberflächen, vom Prototyp bis zur Großserie.

EF

Entfetten & Beizen

Vorbehandlung in einer Anlage für Teile bis 2200 × 1200 × 1000 mm.

Standorte

Bergheim

DE

Produktion und Verwaltung

Losgröße
Großserien (Elektrostatik) bis kleinere Serien (Handspritzkabinen)
Werkstoffe
Stahl, Edelstahl, Gusseisen
  • 2 Elektrostatikanlagen
  • Handspritzkabinen
  • Gasbeheizter Umkehrofen (ca. 850 °C)
  • Vorbehandlungsanlage (Entfetten/Beizen)
  • Laseranlage (Lasergravur)

Branchen

KonsumgüterHaushaltsgeräteAußenbereich (Schilder, Fassadenverkleidungen)LohnfertigungManufacturing

Verfahren & technische Grenzen

VerfahrenToleranzMax. BauteilGewichtLosgrößeWerkstoffe
Emaillieren (Elektrostatik)Oberfläche–1500 mm × 900 mm–GroßserienStahl, Edelstahl, Gusseisen
Emaillieren (Handspritzkabinen)Oberfläche–1500 mm × 900 mm–Kleinere SerienStahl, Edelstahl, Gusseisen
Konventionelle Emaillierung (mit Grundemailschicht)Oberfläche–1500 mm × 900 mm––Stahl, Edelstahl, Gusseisen
Direktweiß-Emaillierung (Einschichtverfahren, Schichtstärke bis zu 45 % geringer, ca. 0,1–0,2 mm)Oberfläche–1500 mm × 900 mm––Stahl, Edelstahl, Gusseisen
Siebdruck (Dekore, Schriftzüge, Abbildungen auf Email)Oberfläche––––Email
Lasergravur in emaillierte OberflächeOberfläche––––Email
Entfetten (Vorbehandlung)Oberfläche–2200 mm × 1200 mm × 1000 mm––Stahl, Blechteile
Beizen (Vorbehandlung)Oberfläche–2200 mm × 1200 mm × 1000 mm––Stahl, Blechteile
Montage und Verpackung (verkaufsfertig)Montage–––––
Emaillaboreigene kundenspezifische Farbeinstellungen / Produktentwicklung (Engineering)Engineering––––Email
Zwischenlagerung fertig verpackter TeileEngineering–––––

5 Anlagen & Maschinen

MaschineHersteller / ModellAnzahlArbeitsraumBaujahrStandort
Elektrostatikanlage–2Bauteile bis ca. 1500×900 mm–Bergheim
Handspritzkabine––––Bergheim
gasbeheizter Umkehrofen (Einbrennofen, ca. 850 °C)––––Bergheim
Vorbehandlungsanlage (Entfetten/Beizen)––max. Teilegröße 2200 x 1200 x 1000 mm–Bergheim
Laseranlage (Lasergravur)––––Bergheim

Zusatzleistungen

Lohnemaillierung (Elektrostatik, Handspritzkabinen)Direktweiß-EmaillierungEntfetten und BeizenLasergravurSiebdruck/DekoreMontageVerpackungZwischenlagerungeigenes Emaillabor/Farbeinstellung

Qualität

Seit Juni 2011 ist das Werk durch die European Enamel Authority mit dem EEA-Qualitäts-Siegel zertifiziert; regelmäßige Qualitätsaudits bestätigen die Zertifizierung. Ein eigenes Labor stellt kundenspezifische Emailfarben ein und optimiert Untergrund und Email vor der Produktion.

NachweisBergheim
EEA-Qualitäts-Siegel (European Enamel Authority)

Historie

  1. 1949

    Gründung durch Rolf Herken in Bergheim mit Beginn der Produktion emaillierter Produkte zur Zeit der Währungsreform.

  2. 1960

    Wegen der Ausdehnung des Braunkohletagebaus Neuaufbau des Betriebs wenige hundert Meter weiter, modernisiert und vergrößert.

  3. 2. Generation: Schwiegersohn Peter Huber übernahm die unternehmerische und technische Leitung.

  4. 2011

    Zertifizierung mit dem EEA-Qualitäts-Siegel der European Enamel Authority (Juni 2011).

  5. 3. Generation: Die Brüder Philipp und Felix Huber führen das Unternehmen.

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