Ist das Ihr Unternehmen? Profil übernehmen

Traditionelles saarländisches Bergmusikorchester mit Blasmusik von Marsch- und volkstümlicher Musik bis sinfonischem Repertoire

Bergkapelle St. Ingbert e.V. von 1839
St. Ingbert (Saarland)Neu auf Amplifa
Über die Bergkapelle
Die Bergkapelle St. Ingbert e.V. von 1839 ist ein Blasorchester aus St. Ingbert im Saarland und zählt zu den ältesten Bergkapellen Deutschlands. Sie ging aus der Musikbande der Mehlkasse der Grube St. Ingbert hervor und wurde 1839 anlässlich der Überreichung einer Knappenfahne an die St. Ingberter Knappschaft gegründet. Bis zur Stilllegung der Grube 1959 war das Orchester mit Bergleuten besetzt, danach übernahm der 1960 gegründete Trägerverein Uniformen und Instrumente. Zum Repertoire gehören Marschmusik, Polkas, volkstümliche Musik, sinfonische Blasmusik, Popmusik- und Musical-Bearbeitungen sowie Big-Band-Jazz. Die Kapelle tritt in der traditionellen Bergmannsuniform mit schwarzer Jacke, goldenen Fransen und Schachthut auf. Probenlokal ist seit 2000 der Rischbachstollen in St. Ingbert; daneben betreibt der Verein eine eigene Nachwuchsausbildung von der musikalischen Früherziehung bis zum Großen Orchester.
- Standort
- St. Ingbert
- Werkstoffe
- Marschmusik und Polkas, Sinfonische Blasmusik, Popmusik-, Musical-Bearbeitungen und Big-Band-Jazz
- Zertifikate
- Pro-Musica-Plakette (1969)
- Branchen
- Verein / Blasorchester, Blasmusik, Kultur- und Brauchtumspflege
- 01
Nachwuchsausbildung (Früherziehung, Starter-Band)
- 02
Nachwuchsorchester
- 03
Übernahme ins Große Orchester
- 04
Proben im Rischbachstollen
- 05
Konzerte, Paraden und Festauftritte
Repertoire und Besetzung
Marschmusik und Polkas
Traditioneller Kern des Repertoires, u. a. bei Bergfesten, Umzügen und internationalen Marschparaden.
Sinfonische Blasmusik
Anspruchsvolle Originalwerke und Bearbeitungen, etwa bei den Aufführungen der Carmina Burana 2004, 2005 und 2008.
Popmusik-, Musical-Bearbeitungen und Big-Band-Jazz
Moderne Programmbereiche, die seit den späten 1990er Jahren das traditionelle Repertoire ergänzen.
Probelokal

St. Ingbert
DEVereinssitz und Probelokal am Rischbachstollen
- Werkstoffe
- Marschmusik, sinfonische Blasmusik
- Probelokal am Rischbachstollen (seit 2000)
Einblicke in die Fertigung






Branchen
Auszeichnungen
Die Bergkapelle ist Inhaberin der Pro-Musica-Plakette „Für Verdienste um instrumentales Musizieren“, verliehen am 22. November 1969 durch Bundespräsident Dr. Heinemann als erste Verleihung an einen saarländischen Verein.
| Nachweis | St. Ingbert |
|---|---|
| Pro-Musica-Plakette (1969) |
Geschichte
- um 1836/37
Entstehung der sogenannten Musikbande aus der Mehlkasse der Grube St. Ingbert
- 1839
Gründung der Bergkapelle; Weihe der Knappenfahne am Barbarafest, 4. Dezember 1839
- 1839–1885
Ära des ersten Kapellmeisters Johann Nikolaus Sonntag
- 1885–1909
Ära Heinrich Engel; Vorspielen für Prinzregent Luitpold von Bayern bei Edenkoben
- 1909–1931
Ära Christian Schetting, der zuvor Kapellmeister im Zirkus Buffalo Bill war
- 1935
Werksmusik der Saargruben-AG nach dem Anschluss des Saargebietes
- 1946
Wiederbelebung der Bergkapelle unter Kapellmeister Engelbert Wild
- 1959
Stilllegung der St. Ingberter Grube
- 1960
Gründung des Trägervereins zur Erhaltung der Bergkapelle; Übernahme von Uniformen und Instrumenten
- 1964
Dreitägige 125-Jahr-Feier in St. Ingbert
- 1969
Verleihung der Pro-Musica-Plakette als erster saarländischer Verein
- 1974
Ende der reinen Männergesellschaft; seit 1839 war die Kapelle nur mit Männern besetzt
- 1998
Übergabe des Dirigentenstabes an Matthias Weißenauer am 16. Oktober 1998
- seit 2000
Rückkehr ins alte Probelokal am Rischbachstollen
- seit 2001
Reihe der Neujahrskonzerte
- 2006
Mitwirkung bei „Brassed off“ im Saarländischen Staatstheater, ca. 30 Aufführungen
- 2007
Beginn der Mitwirkung bei den Internationalen Marschparaden
- 2012
„Tales from the center of the earth“ im Saarländischen Staatstheater anlässlich der Schließung der letzten saarländischen Kohlengrube
- 2014
175-jähriges Jubiläum mit u. a. „Notte Italiana“