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Werkzeugmaschinenfabrik in Berlin-Marzahn: Universal-Innenrundschleifmaschinen und Schleifautomaten für die Wälzlagerindustrie (1963–1991).

Berliner Werkzeugmaschinen Fabrik (BWF)
Berlin-Marzahn (historisch) · Berlin (Hallen des Berliner Vergaserwerkes, nach 1990)Neu auf Amplifa
Über BWF
Die Berliner Werkzeugmaschinen Fabrik (BWF) entstand 1963 in Berlin-Marzahn aus zwei Berliner Traditionsunternehmen: der Gustav Kärger AG (Drehmaschinen und Drehautomaten) und der Maschinenfabrik Karl Jung GmbH. Das Unternehmen produzierte bis 1990 als volkseigener Betrieb (VEB) hauptsächlich Universal-Innenrundschleifmaschinen und Schleifautomaten für die Wälzlagerindustrie sowie Robotersysteme und galt in der DDR als führender Hersteller von Innenrundschleifmaschinen. Der Produktionsstandort war die Halle des ehemaligen Werkes Hasse & Wrede in Berlin-Marzahn, die 1940 bis 1942 errichtet worden war. Mit bis zu 2650 Mitarbeitern war BWF ein großer Berliner Maschinenbaubetrieb. Nach 1990 erfolgte die Privatisierung, der Verkauf des Werkgeländes an Knorr-Bremse und ein Umzug in die Hallen des Berliner Vergaserwerkes; später Verkauf an die Körber-Gruppe, dann Schließung des Werkes in Marzahn. Der Betrieb wurde 1991 eingestellt.
- Standort
- Berlin-Marzahn
- Verfahren
- Herstellung von Universal-Innenrundschleifmaschinen, Herstellung von Schleifautomaten für die Wälzlagerindustrie, Herstellung von Drehmaschinen und Drehautomaten (Gustav Kärger AG, Vorgängerunternehmen), Herstellung von Robotern, Schleifautomaten für die Wälzlagerindustrie, Robotersysteme, Drehmaschinen und Drehautomaten (Vorgängerunternehmen)
- Gegründet
- 1963
- Mitarbeiter
- 2650 (Maximum, ca.
- Branchen
- Werkzeugmaschinenbau, Wälzlagerindustrie, Maschinenbau
- 01
Engineering und Konstruktion
- 02
Zerspanende Fertigung
- 03
Montage von Schleifmaschinen und Robotersystemen
Standorte

Berlin-Marzahn
DEWerk/Produktion (ehemaliges Werk Hasse & Wrede, ab 1963)
- Universal-Innenrundschleifmaschinen (Eigenfertigung)
- Schleifautomaten (Eigenfertigung)
Berlin
DENach 1990: Umzug in Hallen des Berliner Vergaserwerkes
Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Herstellung von Universal-InnenrundschleifmaschinenZerspanung | – | – | – | – | – |
| Herstellung von Schleifautomaten für die WälzlagerindustrieZerspanung | – | – | – | – | – |
| Herstellung von Drehmaschinen und Drehautomaten (Gustav Kärger AG, Vorgängerunternehmen)Zerspanung | – | – | – | – | – |
| Herstellung von RoboternMontage | – | – | – | – | – |
4 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| Universal-Innenrundschleifmaschine | BWF | – | – | – | Berlin-Marzahn |
| Schleifautomat | BWF | – | – | – | Berlin-Marzahn |
| Drehmaschine | Gustav Kärger AG | – | – | – | Berlin |
| Drehautomat | Gustav Kärger AG | – | – | – | Berlin |
Zusatzleistungen
Historie
- 1895
Wurzeln: Gustav Kärger AG (Krautstraße, Drehmaschinen/Drehautomaten) und Maschinenfabrik Karl Jung GmbH (Köpenicker Straße)
- 1940–1942
Aufbau des Werkes Hasse & Wrede in Marzahn
- 1963
Umzug in die neu errichtete Halle des ehemaligen Werkes Hasse & Wrede in Marzahn; Gründung der Berliner Werkzeugmaschinen Fabrik (BWF) aus zwei Traditionsunternehmen
- 1964
Patenschaft/Trägerbetrieb der BSG Motor Marzahn (Betriebssportgemeinschaft)
- bis 1990
Hauptsächliche Herstellung von Universal-Innenrundschleifmaschinen und Schleifautomaten für die Wälzlagerindustrie; DDR-Weltmarktführer bei Innenrundschleifmaschinen; Betrieb als VEB
- nach 1990
Privatisierung, Verkauf des Werkgeländes an Knorr-Bremse, Umzug in Hallen des Berliner Vergaserwerkes, Verkauf an die Körber-Gruppe, schließlich Schließung des Werkes in Marzahn
- 1991
Betrieb eingestellt