Ist das Ihr Unternehmen? Profil übernehmen

Sanierter historischer Fabrikkomplex in Teltow, der rund 40 Gewerbemietern Produktions-, Handwerks- und Büroflächen bietet
BIOMALZ-Fabrik Teltow
Teltow (Iserstraße 6–10)Neu auf Amplifa
Über die BIOMALZ-Fabrik
Die BIOMALZ-Fabrik in Teltow ist ein denkmalgeschütztes Fabrikensemble aus rotem Backstein, das heute als moderner Gewerbestandort genutzt wird. Errichtet wurde die Anlage 1911 nach Plänen des Ingenieurs J. K. Meyer als Produktionsstätte der Malzfabrik Gebr. Patermann, die unter der Marke Biomalz Malzextrakte herstellte. Nach Enteignung 1953 und Betrieb als VEB erfolgte 1991 die Rückübertragung an die Gründerfamilie; seit 2006 werden die Bestandsgebäude behutsam saniert und mit moderner Infrastruktur ausgestattet. Auf dem rund 40.000 m² großen Gelände an der Iserstraße umfasst der Standort 20 grundsanierte Gebäude, darunter fünf denkmalgeschützte Fabrikgebäude, sowie etwa 15.000 m² bebaubare Fläche für neue Projekte. Mieter sind rund 40 Unternehmen aus Produktion, Handwerk, Handel und Kultur sowie zwei Restaurants. Der Standort liegt im Südwesten Berlins, etwa 30 Minuten von Berlin City, dem Flughafen BER und Potsdam entfernt.
- Standort
- Teltow
- Verfahren
- Vermietung von Gewerbeflächen
- Gegründet
- 1911 (Fabr
- Branchen
- Gewerbeimmobilien/Vermietung, (historisch) Lebensmittelproduktion/Malzextrakte
Standort

Teltow
DEGewerbepark und Vermietung; Verwaltung/Infobüro
Einblicke in die Fertigung



Branchen
Zusatzleistungen
Referenzkunden
Historie
- 1906
Myro Patermann entwickelt in Berlin-Schöneberg ein Malz-Stärkungsmittel
- 1907
Marke „Biomalz“ beim Kaiserlichen Patentamt registriert (6. Mai 1907); Produktion in Friedenau, später Steglitz (Chem. Fabrik Gebr. Patermann)
- 1911
Produktionsbeginn der neuen Fabrik in Teltow (Iserstraße 8–10), erbaut von Boswau & Knauer nach Plänen von J. K. Meyer
- 1913
Lizenzvergabe in die Schweiz; später Produktion in Wilna und London
- 1928
Firmierung: Gebr. Patermann Teltow-Berlin Biomalz-Fabrik
- 1941–1945
Lieferungen an Heer und Luftwaffe; Zerstörungen bei Luftangriffen, Großbrand April 1945
- 1953
Enteignung, Betrieb wird Volkseigentum: VEB (K) Biomalz „Walter Schütz“ Teltow (über 100 Beschäftigte)
- 1946
Vitaborn-Werke in Kirn übernehmen Lizenzproduktion
- 1951
Tod des Gründers Myro Patermann; Weiterführung durch Schwiegersohn Erhard Wigand (Familien-Kommanditgesellschaft)
- 1991
Rückübertragung an die Gründerfamilie (1. Oktober 1991)
- 1994
Denkmalschutz für die Fabrikgebäude
- 1995
Erstmals wieder schwarze Zahlen
- 2006
Beginn der Sanierung der Bestandsgebäude zum modernen Gewerbestandort