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Brauerei Hofstetten – Fertigung

Älteste Brauerei Österreichs – gebrautes Bier mit Mühlviertler Bio-Rohstoffen, von Starkbier bis fassgereiftem Fruchtsauerbier

Brauerei Hofstetten Logo

Brauerei Hofstetten Krammer GmbH & Co KG

St. Martin im Mühlkreis (AT)Neu auf Amplifa

1229Gut Hofstetten erstmals urkundlich erwähnt
1449Erste urkundliche Erwähnung der Brauerei (älteste Brauerei)
1847Übernahme durch Familie Krammer, heute 5. Generation
8.000 hlJahresausstoß (2016)
ca. 40 %Bio-Anteil im Sortiment

Über die Brauerei

Die Brauerei Hofstetten Krammer GmbH & Co KG in St. Martin im Mühlkreis (Oberösterreich) ist laut Guinness-Buch der Rekorde die älteste Brauerei Österreichs: Eine Brauerei wurde erstmals 1449 im Urbar von Wallsee urkundlich erwähnt, das Gut Hofstetten bereits 1229. Seit 1847 befindet sich der Betrieb im Besitz der Familie Krammer und wird heute in fünfter Generation von Peter Krammer geführt. Die Brauerei produziert über 20 Biersorten pro Jahr – von Märzen, Pils und Zwickelbier über Craft- und Starkbiere wie den mit glühenden Granitsteinen karamellisierten Granitbock bis zu fassgereiftem Fruchtsauerbier. Rund 40 Prozent des Sortiments sind Bio-Biere, gebraut mit 100 Prozent Rohstoffen aus der Region Mühlviertel (Bio-Wintergerste von etwa 15–20 lokalen Landwirten, Bio-Hopfen aus dem Mühlviertel). Gebraut wird im neuen, vollautomatisierten Sudhaus (in Betrieb seit 2016, rund 50 Prozent Energieeinsparung) sowie handwerklich im historischen Sudhaus von 1929; die Flaschenabfüllung ist an die Stiftsbrauerei Schlägl ausgelagert. 2016 betrug der Ausstoß 8.000 Hektoliter, seit 2008 wird in die USA exportiert.

Standort
St. Martin im Mühlkreis
Verfahren
Bierbrauen im Sudhaus, Handwerkliches Brauen im historischen Sudhaus von 1929 (z. B. Granitbock, Original Hochzeitsbier), Flaschenabfüllung (ausgelagert zur Stiftsbrauerei Schlägl), Fassgereifung (fassgereiftes Fruchtsauerbier), Brauereiführungen mit Verkostung (ab 10 Personen, Verkostungsstube für bis zu 60 Personen), Lagerverkauf, Lieferung mit eigenen LKWs oder Frächtern, Telefonverkauf
Werkstoffe
Münchner Malz, Bio Wintergerste (Mühlviertel), Bio-Hopfen (Mühlviertel)
Zertifikate
Bio-Kontrollstelle, Bio-Kontrollstelle (AT-BIO-402)
Gegründet
1229
Branchen
Brauwesen / Getränkeindustrie, Gastronomie, Einzelhandel
  1. 01

    Rohstoffbezug (Bio-Wintergerste, Bio-Hopfen aus dem Mühlviertel)

  2. 02

    Süßmaische & Würze im Sudhaus

  3. 03

    Gärung & Reifung

  4. 04

    Abfüllung (Flaschen: Stiftsbrauerei Schlägl; Fass)

  5. 05

    Lagerverkauf, Telefonverkauf und Lieferung mit eigenen LKWs oder Frächtern

Rohstoffe & Brauverfahren

MALZ

Münchner Malz

Einsatz z. B. beim Original Hochzeitsbier von 1810, gebraut mit 100 % Münchner Malz im historischen Sudhaus von 1929.

GERSTE

Bio Wintergerste (Mühlviertel)

Wird von rund 15 Bio-Landwirten aus den umliegenden Gemeinden angebaut und prägt den vollmundigen Körper z. B. des Bio Kübelbiers.

HOPFEN

Bio-Hopfen (Mühlviertel)

Sorgt für die feinherbe Note der Bio-Biere mit 100 % Rohstoffen aus der Region.

Standorte

St. Martin im Mühlkreis

AT

Brauerei, Verwaltung, Lagerverkauf

Werkstoffe
Münchner Malz, Bio-Wintergerste, Bio-Hopfen
  • Sudhaus (historisch, 1929)
  • Sudhaus (neu, vollautomatisiert, 2016)

Biersorten & Produkte

Original Hochzeitsbier von 1810
Original Hochzeitsbier von 1810Historisches Sudhaus 1929 · Festbier
Mühlviertler Hopf'n Schlederer
Mühlviertler Hopf'n SchledererLeichtbier · Gastronomie & Einzelhandel
Hofstettner Bio Kübelbier
Hofstettner Bio KübelbierZwickelbier · Bio-Sortiment

Einblicke in die Fertigung

Brauerei Hofstetten
Brauerei Hofstetten
Landbrauhaus Hofstetten
Landbrauhaus Hofstetten
Siegel der unabhängigen Privatbrauereien Österreichs
Siegel der unabhängigen Privatbrauereien Österreichs
Aus der Brauerei
Aus der Brauerei

Branchen

Brauwesen / GetränkeindustrieGastronomieEinzelhandel

Verfahren & technische Grenzen

VerfahrenToleranzMax. BauteilGewichtLosgrößeWerkstoffe
Bierbrauen im SudhausEngineering––––Münchner Malz, Bio-Gerste, Bio-Hopfen
Handwerkliches Brauen im historischen Sudhaus von 1929 (z. B. Granitbock, Original Hochzeitsbier)Engineering––––Münchner Malz, Bio-Gerste, Bio-Hopfen
Flaschenabfüllung (ausgelagert zur Stiftsbrauerei Schlägl)Montage–––––
Fassgereifung (fassgereiftes Fruchtsauerbier)Engineering–––––

2 Anlagen & Maschinen

MaschineHersteller / ModellAnzahlArbeitsraumBaujahrStandort
Sudhaus (historisch)–1–1929St. Martin im Mühlkreis
Sudhaus (neu, vollautomatisiert)–1–2016St. Martin im Mühlkreis

Zusatzleistungen

Brauereiführungen mit Verkostung (ab 10 Personen, Verkostungsstube für bis zu 60 Personen)LagerverkaufLieferung mit eigenen LKWs oder FrächternTelefonverkauf

Qualität & Bio-Kontrolle

Die Brauerei ist als Bio-Betrieb kontrolliert (Bio-Kontroll-Nr. AT-BIO-402). Rund 40 Prozent des Sortiments werden in Bio-Qualität mit 100 Prozent Rohstoffen aus der Region Mühlviertel gebraut.

NachweisSt. Martin im Mühlkreis
Bio-Kontrollstelle (AT-BIO-402)

Historie

  1. 1229

    Erste urkundliche Erwähnung des Gutes Hofstetten (Sitz der Herrschaft Piberstein, Gasthof an der Via Regia/Salzstraße)

  2. 1449

    Erste ausdrückliche Erwähnung einer Brauerei im Urbar von Wallsee; Grund für den Guinness-Buch-Eintrag als älteste Brauerei Österreichs

  3. 1560

    Frühestes erhaltenes Brauereiwappen auf einem Zinnteller

  4. 1847

    Kaspar Krammer übernimmt das verschuldete Gut; Beginn der Ära der Familie Krammer

  5. 1929

    Kapazitätserweiterung mit neuem (heute historischem) Sudhaus

  6. 1998

    Peter Krammer übernimmt von Vater Franz; Flaschenabfüllung wird zur Stiftsbrauerei Schlägl verlegt

  7. 1999

    Ausbau des Führungsangebots, Umbau der Verkostungsstube für bis zu 60 Personen

  8. 2008

    Exportbeginn in die USA; Ausstoß zwischen 2000 und 2008 von 5.000 auf 5.700 hl gestiegen

  9. 2014

    Produktion von 7.000 Hektoliter

  10. 2015

    Bau des neuen Sudhauses

  11. 2016

    Inbetriebnahme des neuen Sudhauses (50 % Energieeinsparung); Ausstoß 8.000 hl

  12. 2021

    Mitglied im Verein der (Unabhängigen) Privatbrauereien Österreichs; ca. 40 % Bio-Anteil im Sortiment

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