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Traditionelle Privatbrauerei im Osterzgebirge: Fassbier nach traditionellem Brauverfahren mit Brauwasser aus eigenem Tiefbrunnen.

Brauerei Rechenberg GmbH & Co. KG
Rechenberg-Bienenmühle (An der Schanze 3)Neu auf Amplifa
Über die Brauerei Rechenberg
Die Brauerei Rechenberg GmbH & Co. KG in Rechenberg-Bienenmühle im Osterzgebirge braut nach traditionellem Brauverfahren Biere der Sorten Pilsner, Dunkel, Bockbier (saisonal), Primus 1558 und Kellerbier. Abgefüllt wird ausschließlich Fassbier in den Größen 5, 20, 30 und 50 Liter. Verwendet wird besonders weiches, kristallklares Brauwasser aus einem eigenen Tiefbrunnen sowie erlesene Rohstoffe. Die Jahresproduktion des 1995 in Betrieb genommenen Brauereineubaus beträgt 30.000 Hektoliter. Die historische Brauerei mit Sudhaus anno 1780 und vollständig funktionsfähiger Brautechnik beherbergt seit 2002 das Sächsische Brauereimuseum Rechenberg, ein Technisches Denkmal Sachsens. Das Angebot ergänzen Führungen, der Ausschank Schalander, der Verkauf von Partyfässern und Souvenirs sowie der Online-Verkauf.
- Standort
- Rechenberg-Bienenmühle
- Verfahren
- Bierbrauen (traditionelles Brauverfahren, Fassbier-Abfüllung 5/20/30/50 l), Brauereibesichtigungen/Führungen, Ausschank Schalander, Verkauf 5-Liter-Partyfässer und Souvenirs, Versand (Online-Shop Erzhütte)
- Werkstoffe
- Brauwasser (Tiefbrunnen), Brauwasser aus eigenem Tiefbrunnen, Traditionelles Brauverfahren
- Gegründet
- 1558
- Branchen
- Brauwesen, Brauereimuseum/Tourismus
- 01
Wassergewinnung (eigener Tiefbrunnen)
- 02
Brauen nach traditionellem Verfahren
- 03
Gärung und Lagerung
- 04
Abfüllung als Fassbier
- 05
Verkauf/Ausschank/Online-Verkauf
Rohstoffe und Brauverfahren
Brauwasser aus eigenem Tiefbrunnen
Besonders weiches, kristallklares Brauwasser als Grundlage der Rechenberger Biere.
Traditionelles Brauverfahren
Herstellung der Biere im historisch vollständigen Brauereiensemble nach traditionellem Verfahren.
Standort
Rechenberg-Bienenmühle
DEBrauerei, Brauereimuseum, Ausschank
- Stückgewicht / Größe
- Fassbier 5/20/30/50 l
- Werkstoffe
- Brauwasser aus eigenem Tiefbrunnen
- Sudhaus anno 1780 (historisch)
- Fassreinigungsanlage (Museum)
- Isobarometer/Fassabfüllanlage (Museum)
- Lagertanks im Filterkeller (Museum)
- Hefebottiche (Museum)
Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Bierbrauen (traditionelles Brauverfahren, Fassbier-Abfüllung 5/20/30/50 l) | – | 5-50 l Fassgrößen | – | – | Brauwasser aus eigenem Tiefbrunnen |
5 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| Sudkessel / Sudhaus (historisch, anno 1780) | – | – | – | 1780 | Rechenberg-Bienenmühle |
| Fassreinigungsanlage | – | – | – | – | Rechenberg-Bienenmühle (Museum) |
| Isobarometer (Fassabfüllanlage) | – | – | – | – | Rechenberg-Bienenmühle (Museum) |
| Lagertanks (Filterkeller) | – | – | – | – | Rechenberg-Bienenmühle (Museum) |
| Hefebottiche | – | – | – | – | Rechenberg-Bienenmühle (Museum) |
Zusatzleistungen
Referenzkunden
Historie
- 1558
Caspar IV. von Schönberg übertrug das Braurecht auf das Rittergut Rechenberg; Errichtung der Rittergutsbrauerei
- 1586
Brauereigebäude brannten ab, Wiederaufbau
- 1647
Brauerei gehörte der Kurfürstlichen Kammer in Dresden
- 1834
Verkauf durch das Königreich Sachsen an die Gemeinde Nassau
- 1842
Verkauf an Gottlob Friedrich Bretschneider, Verpachtung an Braumeister Karl August Meyer
- 1872
Reinhard Meyer kaufte die Gebäude; Firma Brauerei und Malzfabrik Rechenberg-Bienenmühle, Reinhard Meyer und Sohn
- 1912
Weiterer Umbau
- 1926
Übernahme durch Martin Meyer, Braumeister Georg Meyer
- 1939
2.000 hl Bier Jahresproduktion durch 10 Arbeiter und Angestellte
- 1940
Einstellung des Braubetriebs durch den Zweiten Weltkrieg
- 1947
Wiederaufnahme des Braubetriebs durch Familie Meyer
- 1958
Gründung einer Kommanditgesellschaft, erste staatliche Beteiligung
- 1972
Enteignung und Verstaatlichung; Werk II der Stadtbrauerei Olbernhau im VEB Getränkekombinat Karl-Marx-Stadt
- 1990
Reprivatisierung, Rückkehr in den Besitz der Familie Meyer (Andreas und Thomas Meyer)
- 1995
Inbetriebnahme des Brauereineubaus (30.000 hl/Jahr); Beginn der Restaurierung der alten Brauerei
- 2002
Abschluss der Restaurierung; alte Brauerei beherbergt seitdem das Sächsische Brauereimuseum Rechenberg