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Brauerei Schimpfle – Fertigung

Familienbrauerei in Gessertshausen; produziert Biere, Biermixgetränke, Limonaden und Mineralwasser.

Brauerei Schimpfle Logo

Brauerei Schimpfle GmbH & Co KG

Gessertshausen (Hauptstraße 16)Neu auf Amplifa

1864Gegründet
Rund 50Mitarbeitende (Stand 2020)
ca. 120.000 hlGetränkeausstoß pro Jahr
32.000 Flaschen/hKapazität Flaschenabfüllung

Über Brauerei Schimpfle

Die Brauerei Schimpfle GmbH & Co KG ist eine in vierter Generation geführte Familienbrauerei in Gessertshausen bei Augsburg. Das Unternehmen braut Biere nach überlieferter Rezeptur in offener Bottichgärung, bei der das Bier sieben Tage in offenen Bottichen gärt und unedle Gerbstoffe von Hand abgeschöpft werden. Das Produktsortiment umfasst die Biermarken Lösch-Zwerg, Freiherr von Zech und Schimpfle, den Cola-Mix Bazi sowie das Schwarzachtaler Mineralwasser aus dem 100 Meter tiefen hauseigenen Brunnen, der seit 1995 die Mineralbrunnen-Zulassung besitzt. Zur Wertschöpfung gehören Sudhaus mit vollautomatischer Steuerung, Lagerkeller, Flaschenabfüllanlage mit bis zu 32.000 Flaschen pro Stunde sowie ein Hochregallager mit elektronischen Kommissioniergeräten und firmeneigener Fuhrpark. Mit rund 50 Mitarbeitenden (Stand 2020) beliefert die Brauerei Gastronomie und Getränkemärkte in Bayern, Baden-Württemberg sowie Berlin, Chemnitz und Leipzig.

Standort
Gessertshausen
Verfahren
Bierbrauen mit offener Bottichgärung, Limonaden- und Cola-Mix-Produktion, Mineralwassergewinnung (hauseigener Brunnen, Mineralbrunnen-Zulassung), Flaschenabfüllung (Getränkeabfüllung), Getränkeauslieferung mit firmeneigenem Fuhrpark, Brauerei und Abfüllung (bis zu 32.000 Flaschen/Stunde, Stand 1991), Eigene Logistik mit Fuhrpark und Hochregallager, Eigener Mineralbrunnen (Schwarzachtaler)
Werkstoffe
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe, Zitronenlimonade (Mineralwasser, Glukose-Fruktose-Sirup, Zucker, Kohlensäure, Zitronensäure,, Mineralwasser (Schwarzachtaler, aus 100 m tiefem hauseigenen Brunnen), Mineralwasser (Schwarzachtaler)
Zertifikate
EG-Öko-Audit
Gegründet
1864
Mitarbeiter
rund 50 (Stand 2020)
Branchen
Brauerei / Getränkeindustrie, Gastronomie, Getränkemärkte
  1. 01

    Brunnen-/Wassergewinnung

  2. 02

    Sudhaus (vollautomatische Steuerung)

  3. 03

    Offene Bottichgärung

  4. 04

    Lagerung im Lagerkeller (0 °C bis -1 °C)

  5. 05

    Flaschenabfüllung

  6. 06

    Hochregallager & Kommissionierung

  7. 07

    Auslieferung mit eigenem Fuhrpark

Zutaten & Rohstoffe

W

Wasser

Brauwasser aus dem 100 m tiefen hauseigenen Schwarzachtaler-Brunnen mit Mineralbrunnen-Zulassung.

GM

Gerstenmalz

Grundrohstoff der Biere, möglichst regional bezogen.

H

Hopfen

Aromageber der Biere, möglichst regional bezogen.

HE

Hefe

Eigene Hefe-Reinzucht-Anlage seit 2005 im Einsatz.

MW

Mineralwasser (Schwarzachtaler)

Mit höchster Qualitätsstufe „Zur Herstellung von Säuglingsnahrung geeignet“ ausgezeichnet.

Standorte

Standort Gessertshausen

Gessertshausen

DE

Brauerei, Verwaltung und Vertrieb

Werkstoffe
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
  • Sudhaus mit vollautomatischer Steuerung (1978/2006)
  • Flaschen-Abfüllanlage bis 32.000 Flaschen/h (1991)
  • Kältemaschine für Lagerkeller-Kühlung (1955)
  • Gär- und Lagerhalle
  • Lagerkeller (2001)
  • Hefe-Reinzucht-Anlage (2005)
  • Hochregal-Lager mit elektronischen Kommissioniergeräten (2005)
  • Hauseigener Brunnen (100 m Tiefe)

Produkte

Lösch-Zwerg Würzig-Hell
Lösch-Zwerg Würzig-HellOffene Bottichgärung · Bier
Freiherr von Zech Kellerbier
Freiherr von Zech KellerbierOffene Bottichgärung · Bierspezialität
Bazi Cola-Mix
Bazi Cola-MixGetränkeabfüllung · Limonade
Schwarzachtaler Mineralwasser
Schwarzachtaler MineralwasserMineralbrunnen · Mineralwasser
Lösch-Zwerg Radler
Lösch-Zwerg RadlerBiermischgetränk · Biermix

Einblicke in die Fertigung

Gemälde der Brauerei Schimpfle aus früherer Zeit
Gemälde der Brauerei Schimpfle aus früherer Zeit
Altes Brauereigebäude mit Lieferfahrzeugen
Altes Brauereigebäude mit Lieferfahrzeugen
Sudkessel der Brauerei von früher
Sudkessel der Brauerei von früher
Bier Freiherr von Zech in Glasflasche
Bier Freiherr von Zech in Glasflasche

Branchen

Brauerei / GetränkeindustrieGastronomieGetränkemärkte

Verfahren & technische Grenzen

VerfahrenToleranzMax. BauteilGewichtLosgrößeWerkstoffe
Bierbrauen mit offener Bottichgärung–––120.000 hl/Jahr GesamtausstoßWasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Limonaden- und Cola-Mix-Produktion––––Mineralwasser, Zucker, Glukose-Fruktose-Sirup, Kohlensäure, Zitronensäure, natürliche Aromen
Mineralwassergewinnung (hauseigener Brunnen, Mineralbrunnen-Zulassung)––––Mineralwasser
Flaschenabfüllung (Getränkeabfüllung)–––32.000 Flaschen/Stunde–
Getränkeauslieferung mit firmeneigenem Fuhrpark–––––

8 Anlagen & Maschinen

MaschineHersteller / ModellAnzahlArbeitsraumBaujahrStandort
Flaschen-Abfüllanlage–––1991Gessertshausen
Sudhaus mit vollautomatischer Steuerung–––1978/2006Gessertshausen
Kältemaschine für Lagerkeller-Kühlung–––1955Gessertshausen
Gär- und Lagerhalle (ehemaliger Eiskeller)–––1955Gessertshausen
Lagerkeller–––2001Gessertshausen
Hefe-Reinzucht-Anlage–––2005Gessertshausen
Hochregal-Lager mit elektronischen Kommissioniergeräten–––2005Gessertshausen
Brauereieigener Brunnen (Schwarzachtaler-Brunnen, 100 m tief)–1100 m Tiefe–Gessertshausen

Zusatzleistungen

Brauerei und Abfüllung (bis zu 32.000 Flaschen/Stunde, Stand 1991)Eigene Logistik mit Fuhrpark und HochregallagerEigener Mineralbrunnen (Schwarzachtaler)FanShop/Getränkeverkauf

Referenzkunden

Firma MAN (Bierlieferung ab 1927, über sechs Jahrzehnte)Gasthäuser und Getränkemärkte der Region Augsburg

Qualität

Der Schwarzachtaler-Brunnen wurde 1995 mit der Mineralbrunnen-Zulassung und der höchsten Qualitätsstufe „Zur Herstellung von Säuglingsnahrung geeignet“ ausgezeichnet. 1998 erhielt die Brauerei das EG-Öko-Audit und ist Mitglied des Umweltpaktes Bayern.

NachweisGessertshausen
EG-Öko-Audit

Historie

  1. 1864

    Mathias Schimpfle erwarb ein Gasthaus mit Braurecht und Landwirtschaft in Gessertshausen

  2. 1919

    Josef Schimpfle übernahm das Gasthaus mit eigener Bierherstellung; ab 1923 Lieferung an ein Gasthaus in Deubach

  3. 1927

    Erstes Lieferfahrzeug der Marke MAN erworben; Bierlieferung an die Firma MAN

  4. 1939-1948

    Nach Kriegsende Wiederaufbau; Ausstoß war von 6.500 hl/Jahr auf 3.300 hl/Jahr geschrumpft

  5. 1955

    Söhne Josef und Alfons übernahmen nach dem Tod Josef Schimpfles; Investition in Kältemaschine und neue Gär- und Lagerhalle

  6. 1960

    Bierausstoß erreichte 23.000 hl

  7. 1964

    Neue Flaschenfüllerei angeschafft

  8. 1968

    Einstieg in die Limonadenproduktion, Marke Florenca entstand

  9. 1970

    Umstieg von Bügelverschluss-Flasche auf Euro-Flasche mit Kronkorken

  10. 1978

    Erste vollautomatische Sudhaussteuerung in Betrieb

  11. 1991

    Neue Flaschen-Abfüllanlage mit bis zu 32.000 Flaschen pro Stunde

  12. 1995

    Mineralbrunnen-Zulassung für den Schwarzachtaler-Brunnen; höchste Qualitätsstufe 'Zur Herstellung von Säuglingsnahrung geeignet'

  13. März 1998

    EG-Öko-Audit erhalten; Mitglied des Umweltpaktes Bayern

  14. Juli 1998

    Thomas Schimpfle trat in vierter Generation in das Geschäft ein; Entwicklung der Marke Lösch-Zwerg

  15. 2001

    Bau eines neuen Lagerkellers

  16. 2003

    Wiedereinführung der Bierspezialität Freiherr von Zech

  17. 2005

    Hochregallager und elektronische Kommissioniergeräte; neue Hefe-Reinzucht-Anlage

  18. 2006

    Vollautomatische Sudhaussteuerung mit Computersystem

  19. 2021

    Marktstart der Marke Bazi (Cola-Mix)

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