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Familienbrauerei in Gessertshausen; produziert Biere, Biermixgetränke, Limonaden und Mineralwasser.

Brauerei Schimpfle GmbH & Co KG
Gessertshausen (Hauptstraße 16)Neu auf Amplifa
Über Brauerei Schimpfle
Die Brauerei Schimpfle GmbH & Co KG ist eine in vierter Generation geführte Familienbrauerei in Gessertshausen bei Augsburg. Das Unternehmen braut Biere nach überlieferter Rezeptur in offener Bottichgärung, bei der das Bier sieben Tage in offenen Bottichen gärt und unedle Gerbstoffe von Hand abgeschöpft werden. Das Produktsortiment umfasst die Biermarken Lösch-Zwerg, Freiherr von Zech und Schimpfle, den Cola-Mix Bazi sowie das Schwarzachtaler Mineralwasser aus dem 100 Meter tiefen hauseigenen Brunnen, der seit 1995 die Mineralbrunnen-Zulassung besitzt. Zur Wertschöpfung gehören Sudhaus mit vollautomatischer Steuerung, Lagerkeller, Flaschenabfüllanlage mit bis zu 32.000 Flaschen pro Stunde sowie ein Hochregallager mit elektronischen Kommissioniergeräten und firmeneigener Fuhrpark. Mit rund 50 Mitarbeitenden (Stand 2020) beliefert die Brauerei Gastronomie und Getränkemärkte in Bayern, Baden-Württemberg sowie Berlin, Chemnitz und Leipzig.
- Standort
- Gessertshausen
- Verfahren
- Bierbrauen mit offener Bottichgärung, Limonaden- und Cola-Mix-Produktion, Mineralwassergewinnung (hauseigener Brunnen, Mineralbrunnen-Zulassung), Flaschenabfüllung (Getränkeabfüllung), Getränkeauslieferung mit firmeneigenem Fuhrpark, Brauerei und Abfüllung (bis zu 32.000 Flaschen/Stunde, Stand 1991), Eigene Logistik mit Fuhrpark und Hochregallager, Eigener Mineralbrunnen (Schwarzachtaler)
- Werkstoffe
- Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe, Zitronenlimonade (Mineralwasser, Glukose-Fruktose-Sirup, Zucker, Kohlensäure, Zitronensäure,, Mineralwasser (Schwarzachtaler, aus 100 m tiefem hauseigenen Brunnen), Mineralwasser (Schwarzachtaler)
- Zertifikate
- EG-Öko-Audit
- Gegründet
- 1864
- Mitarbeiter
- rund 50 (Stand 2020)
- Branchen
- Brauerei / Getränkeindustrie, Gastronomie, Getränkemärkte
- 01
Brunnen-/Wassergewinnung
- 02
Sudhaus (vollautomatische Steuerung)
- 03
Offene Bottichgärung
- 04
Lagerung im Lagerkeller (0 °C bis -1 °C)
- 05
Flaschenabfüllung
- 06
Hochregallager & Kommissionierung
- 07
Auslieferung mit eigenem Fuhrpark
Zutaten & Rohstoffe
Wasser
Brauwasser aus dem 100 m tiefen hauseigenen Schwarzachtaler-Brunnen mit Mineralbrunnen-Zulassung.
Gerstenmalz
Grundrohstoff der Biere, möglichst regional bezogen.
Hopfen
Aromageber der Biere, möglichst regional bezogen.
Hefe
Eigene Hefe-Reinzucht-Anlage seit 2005 im Einsatz.
Mineralwasser (Schwarzachtaler)
Mit höchster Qualitätsstufe „Zur Herstellung von Säuglingsnahrung geeignet“ ausgezeichnet.
Standorte

Gessertshausen
DEBrauerei, Verwaltung und Vertrieb
- Werkstoffe
- Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
- Sudhaus mit vollautomatischer Steuerung (1978/2006)
- Flaschen-Abfüllanlage bis 32.000 Flaschen/h (1991)
- Kältemaschine für Lagerkeller-Kühlung (1955)
- Gär- und Lagerhalle
- Lagerkeller (2001)
- Hefe-Reinzucht-Anlage (2005)
- Hochregal-Lager mit elektronischen Kommissioniergeräten (2005)
- Hauseigener Brunnen (100 m Tiefe)
Produkte





Einblicke in die Fertigung




Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Bierbrauen mit offener Bottichgärung | – | – | – | 120.000 hl/Jahr Gesamtausstoß | Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe |
| Limonaden- und Cola-Mix-Produktion | – | – | – | – | Mineralwasser, Zucker, Glukose-Fruktose-Sirup, Kohlensäure, Zitronensäure, natürliche Aromen |
| Mineralwassergewinnung (hauseigener Brunnen, Mineralbrunnen-Zulassung) | – | – | – | – | Mineralwasser |
| Flaschenabfüllung (Getränkeabfüllung) | – | – | – | 32.000 Flaschen/Stunde | – |
| Getränkeauslieferung mit firmeneigenem Fuhrpark | – | – | – | – | – |
8 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| Flaschen-Abfüllanlage | – | – | – | 1991 | Gessertshausen |
| Sudhaus mit vollautomatischer Steuerung | – | – | – | 1978/2006 | Gessertshausen |
| Kältemaschine für Lagerkeller-Kühlung | – | – | – | 1955 | Gessertshausen |
| Gär- und Lagerhalle (ehemaliger Eiskeller) | – | – | – | 1955 | Gessertshausen |
| Lagerkeller | – | – | – | 2001 | Gessertshausen |
| Hefe-Reinzucht-Anlage | – | – | – | 2005 | Gessertshausen |
| Hochregal-Lager mit elektronischen Kommissioniergeräten | – | – | – | 2005 | Gessertshausen |
| Brauereieigener Brunnen (Schwarzachtaler-Brunnen, 100 m tief) | – | 1 | 100 m Tiefe | – | Gessertshausen |
Zusatzleistungen
Referenzkunden
Qualität
Der Schwarzachtaler-Brunnen wurde 1995 mit der Mineralbrunnen-Zulassung und der höchsten Qualitätsstufe „Zur Herstellung von Säuglingsnahrung geeignet“ ausgezeichnet. 1998 erhielt die Brauerei das EG-Öko-Audit und ist Mitglied des Umweltpaktes Bayern.
| Nachweis | Gessertshausen |
|---|---|
| EG-Öko-Audit |
Historie
- 1864
Mathias Schimpfle erwarb ein Gasthaus mit Braurecht und Landwirtschaft in Gessertshausen
- 1919
Josef Schimpfle übernahm das Gasthaus mit eigener Bierherstellung; ab 1923 Lieferung an ein Gasthaus in Deubach
- 1927
Erstes Lieferfahrzeug der Marke MAN erworben; Bierlieferung an die Firma MAN
- 1939-1948
Nach Kriegsende Wiederaufbau; Ausstoß war von 6.500 hl/Jahr auf 3.300 hl/Jahr geschrumpft
- 1955
Söhne Josef und Alfons übernahmen nach dem Tod Josef Schimpfles; Investition in Kältemaschine und neue Gär- und Lagerhalle
- 1960
Bierausstoß erreichte 23.000 hl
- 1964
Neue Flaschenfüllerei angeschafft
- 1968
Einstieg in die Limonadenproduktion, Marke Florenca entstand
- 1970
Umstieg von Bügelverschluss-Flasche auf Euro-Flasche mit Kronkorken
- 1978
Erste vollautomatische Sudhaussteuerung in Betrieb
- 1991
Neue Flaschen-Abfüllanlage mit bis zu 32.000 Flaschen pro Stunde
- 1995
Mineralbrunnen-Zulassung für den Schwarzachtaler-Brunnen; höchste Qualitätsstufe 'Zur Herstellung von Säuglingsnahrung geeignet'
- März 1998
EG-Öko-Audit erhalten; Mitglied des Umweltpaktes Bayern
- Juli 1998
Thomas Schimpfle trat in vierter Generation in das Geschäft ein; Entwicklung der Marke Lösch-Zwerg
- 2001
Bau eines neuen Lagerkellers
- 2003
Wiedereinführung der Bierspezialität Freiherr von Zech
- 2005
Hochregallager und elektronische Kommissioniergeräte; neue Hefe-Reinzucht-Anlage
- 2006
Vollautomatische Sudhaussteuerung mit Computersystem
- 2021
Marktstart der Marke Bazi (Cola-Mix)