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Brauerei in Schwechat mit jährlich rund 800.000 hl Bier, Ursprung der Marke Schwechater Bier

Brauerei Schwechat (Schwechater Bier)
Schwechat (AT)Neu auf Amplifa
Über die Brauerei Schwechat
Die Brauerei Schwechat in Schwechat, Österreich, ist die Ursprungsstätte der Biermarke Schwechater Bier und blickt auf eine Gründung im Jahr 1632 zurück. Jährlich werden rund 800.000 hl Bier gebraut. Bekannte Marken sind unter anderem Schwechater Lager, Zwickl, Wiener Lager und ein alkoholfreies Bier. Historisch prägte die Familie Dreher die Entwicklung der Braustätte: Anton Dreher senior stellte 1839 auf Untergärung um und machte das Lagerbier erfolgreich. Seit 1978 gehört die Brauerei zur Brau Union Österreich AG und damit zum Heineken-Konzern. Neben der Bierproduktion bietet das Unternehmen Brauereiführungen an, tritt als Eventpartner auf und betreibt einen Online-Shop.
- Standort
- Schwechat
- Verfahren
- Brauereiführungen, Events/Eventpartner, Online Shop
- Werkstoffe
- Gerste und Malz
- Gegründet
- 1632
- Branchen
- Brauindustrie, Getränkeindustrie, Gastro/Handel, Gastro/Handel (Interspar-Partnerschaft)
- 01
Brauerei
- 02
Abfüllung
- 03
Vertrieb
- 04
Brauereiführungen & Events
- 05
Online Shop
Rohstoffe & Brauverfahren
Gerste und Malz
Grundrohstoffe für das Bierbrauen; historisch bereitete die Gerstenversorgung während der Rohstoffknappheit große Probleme.
Standorte
Schwechat
ATBraustätte, Ursprung der Marke Schwechater Bier
- Werkstoffe
- Bier
Marken & Produkte




Einblicke in die Fertigung






Branchen
Zusatzleistungen
Referenzkunden
Historie
- 1632
Gründung des Schwechater Brauhauses am Frauenfelde durch Peter Descrolier, Kammerdiener des Erzherzogs Matthias
- 1796
Franz Anton Dreher, Bräumeister Wiens, kaufte das Brauhaus (22. Oktober)
- 1837
Anton Dreher senior übernahm den Betrieb von seiner Mutter
- 1839
Umstellung auf Untergärung – Beginn des Lagerbieres
- 1841
Durchbruch des „Lager“/„Wiener Typ“ dank Kühlung; Anlage riesiger Keller mit Eis
- 1848
Erster Einsatz einer Dampfmaschine zum Bierbrauen in Österreich
- 1859–1869
Expansion durch Übernahmen: Brauerei Michelob bei Saaz (1859), Brauerei Steinbruch Budapest (1862), Brauerei Triest (1869)
- 1867
Eröffnung der Flügelbahn Schwechat–Kledering für Frachtverkehr zum Brauhaus
- 1870
Anton Dreher junior übernahm das Unternehmen
- 1877
Erste Kühlmaschine (zweite Maschine der Linde AG) in Triest aufgestellt
- 1905
Umwandlung in Anton Drehers Brauereien Aktiengesellschaft
- 1913
Fusion mit Brauerei St. Marx und Simmering zur Vereinigte Brauereien Schwechat, St. Marx, Simmering – Dreher, Mautner, Meichl AG; Titel k.u.k. Kammer-Lieferant
- 1935
Familie Mautner Markhof erlangte Aktienmehrheit
- 1936
Fusion zur Mautner Markhof Brauerei Schwechat AG
- 1945
Brauhaus kurz vor Kriegsende weitgehend zerstört; Wiederaufbau unter Manfred Mautner Markhof sen., erster Sud am 28. Juni
- 1947
Drei Monate Brau- und Lieferstopp wegen Energiemangels
- 1955
Reaktivierung der Marke Hopfenperle
- 1963
Einführung des Markensymbols „weißes Glas im weißen Kreis auf rotem Grund“
- 1964
Schwechater-Logo am Mast des eröffneten Wiener Donauturms
- 1978
Brauerei Schwechat ging in den Besitz der Brau Union Österreich AG über (heute Heineken-Konzern)