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Bundesunternehmen für die Endlagerung radioaktiver Abfälle: Standortsuche, Betrieb der Endlager Konrad und Morsleben sowie Stilllegung von Asse II und Gorleben
Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE)
Peine · Remlingen · Salzgitter · Ingersleben OT MorslebenNeu auf Amplifa
Über die BGE
Die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) ist ein staatseigenes Bundesunternehmen mit Sitz in Peine (Niedersachsen) und verantwortet die Entsorgung radioaktiver Abfälle in Deutschland. Zu ihren Aufgaben zählen die standortübergreifende Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle mit bestmöglicher Sicherheit für eine Million Jahre, der Betrieb des Endlagers Konrad in Salzgitter und des Endlagers Morsleben für schwach- und mittelradioaktive Abfälle sowie die Rückholung der eingelagerten Abfälle und Stilllegung der Schachtanlage Asse II. Hinzu kommt die Stilllegung des Schachtbaus Gorleben. Die BGE führt geologische und geotechnische Erkundungen durch, darunter 3D-Seismik und repräsentative vorläufige Sicherheitsuntersuchungen, betreibt Infostellen an den Projektstandorten und beteiligt die Öffentlichkeit an den Verfahren. Das Unternehmen ist im Handelsregister des AG Hildesheim eingetragen (HRB 204918) und arbeitet international unter anderem in der EDRAM-Kooperation mit.
- Standort
- Peine
- Verfahren
- Standortsuche für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle, Betrieb Endlager Konrad (schwach- und mittelradioaktive Abfälle), Betrieb Endlager Morsleben, Rückholung radioaktiver Abfälle und Stilllegung Schachtanlage Asse II, Stilllegung Schacht Gorleben, Öffentlichkeitsbeteiligung und Infostellen, Forschung und Entwicklung (z. B. repräsentative vorläufige Sicherheitsuntersuchungen, 3D-Seismik)
- Branchen
- Radioaktive Abfallentsorgung, Bergbau/Geotechnik, Nukleare Entsorgung
- 01
Standortsuche und geologische Erkundung
- 02
Genehmigungsverfahren
- 03
Umbau und Betrieb der Endlager
- 04
Einlagerung bzw. Rückholung radioaktiver Abfälle
- 05
Stilllegung und Verschluss der Schachtanlagen
- 06
Öffentlichkeitsbeteiligung und Standortüberwachung
Standorte
Peine
DEHauptsitz / Verwaltung
Remlingen
DEINFO ASSE (Infostelle Schachtanlage Asse II)
Salzgitter
DEINFO KONRAD (Infostelle Endlager Konrad)
Ingersleben OT Morsleben
DEINFO MORSLEBEN (Infostelle Endlager Morsleben)
Einblicke in die Fertigung







Branchen
Zusatzleistungen
Historie
- 1898
Beginn des Kali- und Steinsalzbergbaus in den Gruben Marie (Beendorf) und Bartensleben (Morsleben)
- 1900
Errichtung der Anlagen auf dem Asse Höhenzug und Beginn der Kali-/Steinsalzförderung in Marie/Bartensleben (ab 1898) bzw. Asse (ab 1909)
- 1909
Beginn des Kalisalzabbaus in der Nordflanke der Schachtanlage Asse II (bis 1925)
- 1916
Beginn des Steinsalzabbaus in der Schachtanlage Asse II (bis 1964)
- 1933
Entdeckung der Erzlagerstätte des Bergwerks Konrad in einer Tiefe unterhalb von 800 Metern bei der Suche nach Erdöl
- 1960
Schacht Konrad 1 erreicht nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit seine Endtiefe von 1.232 Metern; Beginn des Baus von Schacht Konrad 2
- 1964
Ende des Salzbergbaus in der Schachtanlage Asse II; Beginn der Erzförderung im Bergwerk Konrad
- 1965
Bund kauft die Schachtanlage Asse II; Beginn von Endlagerungsforschung
- 1967
Beginn der Einlagerung schwach- und mittelradioaktiver Abfälle in Asse II (bis 1978, rund 47.000 m³)
- 1971
Endlager Morsleben (Schacht Bartensleben) wird zentrales Endlager der DDR für schwach- und mittelradioaktive Abfälle
- 1976
Ende der Erzförderung in Konrad; beginnende Eignungsuntersuchung als Endlagerstandort
- 1981
Genehmigung zum befristeten Dauerbetrieb des Endlagers Morsleben
- 1982
Start des Genehmigungsverfahrens für das Endlager Konrad durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt
- 1986
Genehmigung zum unbefristeten Dauerbetrieb des Endlagers Morsleben
- 1994
Fortsetzung der Einlagerung im Endlager Morsleben nach der Wiedervereinigung (bis 1998)
- 2007
Abschluss des Genehmigungsverfahrens für das Endlager Konrad; Beginn des Umbaus zur Endlagerung (Kapazität bis 303.000 m³)
- 2009
Die Schachtanlage Asse II wird unter Atomrecht gestellt
- 2013
Gesetzlicher Auftrag zur Rückholung der eingelagerten radioaktiven Abfälle aus Asse II
- 2025
Jürgen Korth wird zum 1. Juli technischer Geschäftsführer; Rückfüllung des Schachtbaus Gorleben begonnen