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Ceramer – Fertigung

Hersteller von Hochleistungspolymeren und Additiven auf Basis von Polyphenylensulfon (PPSO2) in Pulver- und Formteilform

Ceramer Logo

Ceramer GmbH

Bayreuth, DeutschlandNeu auf Amplifa

2003Gegründet (Mai, gemeinsam von Ticona, Prof. H.-W. Schmidt
1998Markteinführung der Produktlinie durch Ticona (entwickelt
BayreuthStandort im Kompetenzzentrum für Neue Materialien
ca. 360 °CGlasübergangstemperatur des Materials
20 kgGebindegröße der Pulverlieferungen

Über Ceramer GmbH

Die Ceramer GmbH produziert Hochleistungspolymere und Additive auf Basis von Polyphenylensulfon (PPSO2), die als feines, hellbeiges Pulver in verschiedenen Korngrößen (Ceramer 15, 20, 60 und Ceramer Plus 20) sowie als verpresste Halbzeuge und Formteile angeboten werden. Der Werkstoff besitzt keinen Schmelzbereich und wird daher durch Heißpressen und Sintertechnologie verarbeitet; darüber hinaus wird er als Additiv für Fluorpolymere (PTFE) und technische Thermoplaste wie LCP, PSU, PEEK, PAI, POM, PPS, PI, PEI und Polyester sowie für Duroplaste eingesetzt. Weitere Anwendungen sind Beschichtungen, die mittels Flammspritzen (Thermal Spraying) aufgebracht werden, sowie hochreine Typen für Halbleiter- und Elektronikanwendungen. Ceramer und Ceramer Plus zeichnen sich durch hohe thermische Stabilität (über 460 °C bzw. 500 °C), nahezu universelle Chemikalienbeständigkeit, inhärente Flammwidrigkeit, Metallisierbarkeit und FDA-Zulassung für Lebensmittelkontakt aus. Das Unternehmen wurde 2003 von Ticona (heute Celanese), Prof. Hans-Werner Schmidt (Universität Bayreuth) und Nikolaus Helbig gegründet und sitzt im Kompetenzzentrum für Neue Materialien in Bayreuth. Ceramer hält eine exklusive Lizenz an den Patenten der Produktlinie, die von Hoechst AG entwickelt und 1998 von Ticona eingeführt wurde.

Standort
Bayreuth
Verfahren
Heißpressen (Hot Pressing), Sintertechnik (Sintern), Additiv/Verstärkungsstoff für Fluorpolymere (PTFE-Compounds), Additive für technische Polymere und Duroplaste, Beschichtung mittels Flammspritzen (Thermal Spraying), Additiv für Fluorpolymere und technische Thermoplaste, Verarbeitung durch Heißpressen und Sintertechnologie, Beschichtungen via Flammspitzen (Thermal Spraying)
Werkstoffe
Ceramer (Polyphenylensulfon PPSO2), Ceramer Plus (PPSO2, höher oxidiert), Ceramer 15, Ceramer 20, Ceramer 60, Ceramerplus 20, PTFE (Polytetrafluorethylen), LCP
Zertifikate
FDA-Zulassung (Lebensmittelkontakt, 21 CFR 177.2500)
Gegründet
2003
Branchen
Polymere- und Beschichtungsindustrie, Halbleiter/Elektronik, Lebensmittelkontakt (FDA-zugelassen), Lebensmittelkontakt-Anwendungen (FDA-zugelassen)
  1. 01

    Pulverherstellung (PPSO2, verschiedene Korngrößen)

  2. 02

    Heißpressen zu Formkörpern/Halbzeugen

  3. 03

    Sintertechnologie

  4. 04

    Aufbereitung als Additiv für Polymer-Compounds

  5. 05

    Flammspritzen von Beschichtungen

  6. 06

    Lieferung in luft- und wasserdicht verschweißten 20-kg-Gebinden

Werkstoffe und Verfahren

PPSO2

Ceramer (Polyphenylensulfon, CAS 31833-61-1)

Sinterfähiges Hochleistungspolymer mit Glasübergangstemperatur von ca. 360 °C, verarbeitet durch Heißpressen und Sintern.

PPSO2+

Ceramer Plus (PPSO2, höher oxidiert)

Höher oxidierte Variante mit erhöhter thermischer Stabilität (über 500 °C) und hervorragender Metallisierbarkeit.

C15

Ceramer 15 (15 µm)

Feinkörniger Typ mit mittlerer Partikelgröße von 15 µm für feine Anwendungen.

C20

Ceramer 20 (20 µm)

Standardtyp mit 20 µm Partikelgröße und ca. 10 m²/g spezifischer Oberfläche nach BET.

C60

Ceramer 60 (60 µm)

Grobkörniger Typ mit mittlerer Partikelgröße von 60 µm.

CP20

Ceramer Plus 20 (20 µm)

Ceramer-Plus-Typ mit 20 µm Partikelgröße für Anwendungen mit extremen Anforderungen.

PTFE

PTFE-Compounds mit Ceramer-Additiv

Verbesserung von Abrieb- und Kriechverhalten von Fluorpolymeren ohne Einbußen bei Chemikalien- und Temperaturbeständigkeit.

HP

Hochreine Typen

Speziell hergestellte Typen für Halbleiter- und Elektronikanwendungen, Sonderreinheitsgrade auf Anfrage.

Standort

Standort Bayreuth

Bayreuth

DE

Hauptsitz, Produktion und Entwicklung im Kompetenzzentrum für Neue Materialien

Werkstoffe
Ceramer (PPSO2), Ceramer Plus, PTFE-Compounds

Produkte und Bauteile

Heißgepresste Formkörper aus Ceramer mit spiegelnder Oberfläche
Heißgepresste Formkörper aus Ceramer mit spiegelnder OberflächeHeißpressen · Halbleiter/Elektronik
Ceramer-Pulver in verschiedenen Korngrößen
Ceramer-Pulver in verschiedenen KorngrößenPulver · Polymere- und Beschichtungsindustrie

Einblicke in die Fertigung

Standort im Kompetenzzentrum für Neue Materialien, Bayreuth
Standort im Kompetenzzentrum für Neue Materialien, Bayreuth
Produktbeispiel Ceramer
Produktbeispiel Ceramer

Branchen

Polymere- und BeschichtungsindustrieHalbleiter/ElektronikLebensmittelkontakt (FDA-zugelassen)Lebensmittelkontakt-Anwendungen (FDA-zugelassen)

Verfahren & technische Grenzen

VerfahrenToleranzMax. BauteilGewichtLosgrößeWerkstoffe
Heißpressen (Hot Pressing)Kunststoffspiegelnde Oberflächen nach Heißpressen–––Ceramer (PPSO2), Ceramer Plus
Sintertechnik (Sintern)Kunststoff––––Ceramer (PPSO2), Ceramer Plus
Additiv/Verstärkungsstoff für Fluorpolymere (PTFE-Compounds)Kunststoff––––PTFE, Ceramer (PPSO2), Ceramer Plus
Additive für technische Polymere und DuroplasteKunststoff––––LCP, PSU, PEEK, PAI, POM, PPS, PI, PEI, Polyester, Duroplaste, Ceramer (PPSO2)
Beschichtung mittels Flammspritzen (Thermal Spraying)Oberfläche––––Ceramer (PPSO2), Ceramer Plus

Zusatzleistungen

Additiv für Fluorpolymere und technische ThermoplasteVerarbeitung durch Heißpressen und SintertechnologieBeschichtungen via Flammspitzen (Thermal Spraying)Hochreine Typen für Halbleiter-/ElektronikanwendungenMetallisierbarkeit

Referenzkunden

Ticona (seit 2013 Celanese)Hoechst AG (Entwickler)

Qualität und Zulassungen

Ceramer und Ceramer Plus sind von der FDA für den wiederholten Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen (21 CFR 177.2500); die Monomere gelten nach EU-Bedarfsgegenständeverordnung als unbedenklich. Hochreine Typen für Halbleiteranwendungen werden röntgenspektroskopisch auf Verunreinigungen analysiert.

NachweisBayreuth
FDA-Zulassung (Lebensmittelkontakt, 21 CFR 177.2500)

Historie

  1. 1998

    Markteinführung der Ceramer-Produktlinie durch Ticona; entwickelt von Hoechst AG

  2. 2003

    Gründung der Ceramer GmbH im Mai 2003 gemeinsam von Ticona, Prof. Hans-Werner Schmidt (Universität Bayreuth) und Nikolaus Helbig

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