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Forschungsmuseum und Forschungsinstitut, das die Geschichte der Gewinnung, Verarbeitung und Nutzung von Georessourcen dokumentiert.

DBM Bochum Logo

Deutsches Bergbau-Museum Bochum – Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen

BochumNeu auf Amplifa

1930Gegründet
ca. 190Mitarbeitende (2021)
15,25 Mio. €Etat (2022)
12.000 m²Ausstellungsfläche übertägig
ca. 2,5 kmStreckenlänge Anschauungsbergwerk

Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen

Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum (DBM), gegründet 1930, ist ein Forschungsmuseum der Leibniz-Gemeinschaft und zugleich Forschungsinstitut für Montanarchäologie und Archäometrie sowie Dokumentationszentrum und Archiv im Bereich der Montangeschichte. Es sammelt, bewahrt, erforscht, ausstellt und vermittelt das materielle Erbe des Bergbaus über und unter Tage. Auf rund 12.000 m² übertägiger Ausstellungsfläche zeigen vier Rundgänge der Dauerausstellung die Themen Steinkohle, Bergbau, Bodenschätze und Kunst. Unterhalb des Museumsgeländes erschließt ein originalgetreues Anschauungsbergwerk mit ca. 2,5 km Streckenlänge (davon 1,2 km öffentlich zugänglich) mit Seilfahrtsimulator die Welt des Bergbaus. Zu den Forschungsbereichen gehören Archäometallurgie, Bergbaugeschichte, Materialkunde, Montanarchäologie sowie das Forschungslabor und das Montanhistorische Dokumentationszentrum (montan.dok). Das Museum ist Teil der Route der Industriekultur; Träger sind die DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH und die Stadt Bochum.

Standort
Bochum
Verfahren
Dauerausstellung mit vier Rundgängen (Steinkohle, Bergbau, Bodenschätze, Kunst), Anschauungsbergwerk mit Seilfahrtsimulator, Turmfahrt auf das Fördergerüst, Führungen und Workshops, Sonderausstellungen, Museumsshop, Gastronomie KUMPELS, Forschung: Archäometallurgie, Bergbaugeschichte, Materialkunde, Montanarchäologie, Forschungslabor
Werkstoffe
Archäometallurgie, Bergbaugeschichte, Materialkunde, Montanarchäologie, Forschungslabor, Montanhistorisches Dokumentationszentrum (montan.dok)
Gegründet
1930
Mitarbeiter
ca. 190 (2021)
Branchen
Museum/Kultur, Forschung (Montanarchäologie, Archäometrie, Bergbaugeschichte)
  1. 01

    Sammeln und Bewahren des materiellen Erbes des Bergbaus

  2. 02

    Forschung (Archäometallurgie, Bergbaugeschichte, Materialkunde)

  3. 03

    Dokumentation und Archiv (montan.dok)

  4. 04

    Ausstellung und Vermittlung (Dauerausstellung, Sonderausstellungen, Führungen)

Forschungs- und Vermittlungsbereiche

F

Archäometallurgie

Erforschung historischer Metallgewinnung und -verarbeitung.

BG

Bergbaugeschichte

Historische und technische Erforschung des Montanwesens.

MK

Materialkunde

Werkstoffkundliche Untersuchung historischer Objekte und Georessourcen.

MA

Montanarchäologie

Archäologische Erforschung frühen Bergbaus und Verhüttung.

FL

Forschungslabor

Archäometrische Analysen und naturwissenschaftliche Untersuchungen.

MD

Montanhistorisches Dokumentationszentrum (montan.dok)

Dokumentation, Bibliothek und Archiv zur Montangeschichte.

Standort

Bochum

DE

Museum, Forschungsinstitut, Anschauungsbergwerk

  • Dauerausstellung mit vier Rundgängen (Steinkohle, Bergbau, Bodenschätze, Kunst)
  • Anschauungsbergwerk mit Seilfahrtsimulator
  • Fördergerüst der Zeche Germania
  • Forschungslabor
  • Montanhistorisches Dokumentationszentrum (montan.dok)
  • Erweiterungsbau „Schwarzer Diamant“
  • DBM+ mit Barbara-Sammlung

Branchen

Museum/KulturForschung (Montanarchäologie, Archäometrie, Bergbaugeschichte)

Zusatzleistungen

Dauerausstellung mit vier Rundgängen (Steinkohle, Bergbau, Bodenschätze, Kunst)Anschauungsbergwerk mit SeilfahrtsimulatorTurmfahrt auf das FördergerüstFührungen und WorkshopsSonderausstellungenMuseumsshopGastronomie KUMPELSForschung: Archäometallurgie, Bergbaugeschichte, Materialkunde, Montanarchäologie, ForschungslaborMontanhistorisches Dokumentationszentrum (montan.dok)Bibliothek/Archiv

Historie

  1. 1860er

    Westfälische Berggewerkschaftskasse richtet ständige Ausstellung bergbaulicher Utensilien in Bochum ein

  2. 1930

    Gründungsvertrag für das Geschichtliche Museum des Bergbaus zwischen Stadt Bochum und Westfälischer Berggewerkschaftskasse am 1. April

  3. 1935

    Neubau des Museumsgebäudes nach Entwürfen von Fritz Schupp und Heinrich Holzapfel

  4. 1937

    Beginn der Abteufarbeiten für das Anschauungsbergwerk

  5. 1943

    Zerstörung der Museumsbauten durch Luftangriffe; Anschauungsbergwerk als Luftschutzraum umgebaut

  6. 1946

    Wiedereröffnung mit kleiner Ausstellung

  7. 1960

    Strecken des Anschauungsbergwerks auf 2.510 Meter ausgebaut

  8. 1973/74

    Umsetzung des Fördergerüsts der Zeche Germania nach Bochum; Aufbau der montanarchäologischen Abteilung durch Gerd Weisgerber

  9. 1976

    Umbenennung in Deutsches Bergbau-Museum Bochum (DBM)

  10. 1977

    Anerkennung als Forschungsmuseum durch die BLK; Aufnahme in die gemeinsame Forschungsförderung von Bund und Ländern (Blaue Liste)

  11. 2009

    Eröffnung des Erweiterungsbaus „Schwarzer Diamant“ am 6. Dezember

  12. 2010

    Größtes der fünf Besucherzentren im Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010

  13. 2016–2019

    Sanierung und Umbau; Wiedereröffnung des neugestalteten Museums im Juli 2019

  14. 2022

    Sunhild Kleingärtner wird Wissenschaftliche Direktorin

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