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Systemhaus für Schulterwaffensysteme, Fahrzeugschutz, Brandschutz und Führungssysteme aus Burbach

Dynamit Nobel Defence GmbH
Burbach (Hauptsitz/Produktion)Neu auf Amplifa
Über Dynamit Nobel Defence
Die Dynamit Nobel Defence GmbH (DND) mit Sitz in Burbach (Nordrhein-Westfalen) ist ein deutsches wehrtechnisches Systemhaus im Besitz des israelischen Konzerns Rafael Advanced Defense Systems. Das Unternehmen entwickelt und fertigt schultergestützte Waffensysteme wie die Panzerfaust 3 und die RGW-Serie (RGW 60/90/110), Munitionstransport- und Abschussbehälter aus Aluminiumrohren, die je nach Ausführung mit Kevlar oder Kohlefaser ummantelt sind, sowie montierbare Schutzelemente für Panzer. Daneben umfasst das Portfolio Digitallösungen für Führung und Aufklärung (Marke DND-Digital) und Brandschutzsysteme für militärische und zivile Anwendungen. Die Wertschöpfung reicht von Forschung und Entwicklung über Design und Produktion bis zur Qualifikation und Verifizierung. Zu den Kunden zählen die Bundeswehr, die schwedische Beschaffungsbehörde FMV sowie weitere staatliche Behörden. 2023 beschäftigte das Unternehmen 390 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 132 Millionen Euro; Ende 2022 wurde gemeinsam mit der ungarischen N7 Holding ein weiteres Werk in Kiskunföldgás aufgebaut.
- Standort
- Burbach
- Verfahren
- Rohrfertigung (Produktion von Rohren für Munitionstransport- und Abschussbehälter, Ausbau 'Anbau, Herstellung von Schulterwaffensystemen und Munition (RGW 60/90/110, Panzerfaust 3), Produktion von Munitionstransport- und Abschussbehältern (Aluminiumrohre, je nach Ausführung mit, Forschung und Entwicklung, Design, Produktion, Qualifikation, Verifizierung
- Werkstoffe
- Aluminium, Kevlar, Kohlefaser (CFK)
- Zertifikate
- ISO 9001
- Mitarbeiter
- 390
- Branchen
- Verteidigung/Wehrtechnik, Militär, Behörden mit Sicherheitsaufgaben
- 01
Forschung und Entwicklung
- 02
Design
- 03
Produktion
- 04
Qualifikation
- 05
Verifizierung
Werkstoffe & Verfahren
Aluminium
Rohrfertigung für Munitionstransport- und Abschussbehälter der RGW-Systeme.
Kevlar
Ummantelung von Aluminiumrohren je nach Ausführung des Behälters.
Kohlefaser (CFK)
Alternative Ummantelung für Munitionstransport- und Abschussbehälter.
Standorte

Burbach
DEHauptsitz und Produktion
- Werkstoffe
- Aluminium, Kevlar, Kohlefaser
Bauteile & Systeme




Einblicke in die Fertigung





Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Rohrfertigung (Produktion von Rohren für Munitionstransport- und Abschussbehälter, Ausbau 'AnbauFügen | – | – | – | – | Aluminium, Kevlar, Kohlefaser |
| Herstellung von Schulterwaffensystemen und Munition (RGW 60/90/110, Panzerfaust 3)Montage | – | – | – | – | – |
| Produktion von Munitionstransport- und Abschussbehältern (Aluminiumrohre, je nach Ausführung mitKunststoff | – | – | – | – | Aluminium, Kevlar, Kohlefaser |
Zusatzleistungen
Referenzkunden
Qualität
DND versteht sich als Systemhaus mit eigenem Prozess von Forschung und Entwicklung über Produktion bis Qualifikation und Verifizierung; die Systeme sind national und international in Nutzung und haben sich in Einsätzen bewährt.
| Nachweis | Burbach |
|---|---|
| ISO 9001 |
Unternehmenshistorie
- 1865
Ursprung im Dynamit-Nobel-Konzern: Alfred Nobel & Co. wird in Hamburg/Krümmel gegründet.
- 2004
Dynamit Nobel wird von MG technologies (heute GEA Group) verkauft; das Werk Burbach samt Technologie geht an Rafael Advanced Defense Systems, daraus entsteht die Dynamit Nobel Defence GmbH.
- 2017
Erste Übergabe des mit der Bundeswehr entwickelten Wirkmittels 90mm an die Bundeswehr.
- 2022
Die ukrainische Regierung kauft im März 5.100 Panzerfäuste im Wert von 25 Mio. €; Ende 2022 Beginn des Werksaufbaus in Kiskunföldgás, Ungarn (Joint Venture mit der staatlichen N7 Holding).
- 2025
Der staatliche Anteil der N7 Holding wird privatisiert und von 4iG Plc. übernommen.
- 2026
MoU mit der lettischen Verteidigungsgesellschaft VAK zur gemeinsamen Produktionsstätte für Panzerabwehrminen; Spatenstich „Anbau Ost – Rohrfertigung“ in Burbach (ca. 3,5 Mio. € Investition); Rahmenvertrag mit der schwedischen FMV zur Lieferung von SKORPION².